Frank Bärmann

Twitter, Twitter und noch mal Twitter

Geschrieben am Dienstag, 31. März 2009 von Frank Baermann

Offenbar scheint es aus dem Hype nun ein Medien-Hype geworden zu sein. Twitter ist in aller Munde und es wird überall drüber berichtet. Internet World Business, Die Welt und sogar die Wirtschaftswoche veröffentlichten große Artikel.

Die Welt fragt: Wozu ist dieses seltsame Twitter überhaupt gut? und löst dort eine Diskussion aus. Die auf der Seite angebotene Umfrage zeigt aber, dass Twitter zumindest bei den Welt-Lesern nicht gut ankommt.

Der beste Artikel ist bei der Wirtschaftswoche erschienen. Echt klasse. Unter dem Titel “Internetphänomen Twitter - Vom Wahn im Web zum Wirtschaftsfaktor” wird nicht nur versucht, den Microblogging Dienst zu erklären, sondern auch den Nutzen für Unternehmen heraus zu arbeiten. Twitter als Verkaufsinstrument, als Recruitment-Instrumennt, als Instrument zur Kundenbindung, zur Selbstvermarktung für Freiberufler oder in der PR, die Liste der Möglichkeiten ist enorm und sicher durch die Fantasie beflügelt.

Nicht zuletzt das Internet Magazin Internetworld Business berichtete gestern live vom Web 2.0 Kongress aus Münschen mit einem Beitrag “Twittern in Unternehmen“. Darin wird ebenfalls erklärt, wie Unternehmen den Service nutzen können. Das ist von Eigenwerbung, Support und die Verbesserung der Kundenbindung dei Rede.

Zu allem Überfluss mussten sich dann auch noch die heiligen Analysten von Gartner mit dem Thema Twitter im Unternehmen beschäftigen und haben eine Studie erstellt. Daraus geht hervor, dass bis 2011 ca. 80 Prozent der sozialen Netzwerke mit Microblogging-Features ausgestattet sein werden.

Fakt ist, dass Twitter immer mehr Fans bekommt und sich immer stärker verbreitet, dank solcher Artikel. Dass Twitter auch bei meinen Lesern umstritten ist, hatten wir bereits erlebt. Sicher haben auch die Kritiker ihre Argumente zurecht. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, wie sinnvoll der Einsatz ist.

Der ideale Betreff einer E-Mail

Geschrieben am Sonntag, 22. März 2009 von Frank Baermann

Die führende unabhängige deutsche Plattform zum Thema E-Mail-Marketing Absolit.de hat 9 Tipps zum Betreff einer E-Mail bekannt gegeben. Nachgewiesenerweise ist der Betreff neben dem Namen des Absenders nämlich der wichtigste Grund eine E-Mail zu öffnen.

Wer sich sein eigenes E-Mail Leserverhalten einmal vorhält, wird entdecken, dass dies stimmt. Durch die Massen an Mails kommt man heute nur noch dazu, den Absender und den Betreffe zu überfliegen und zu scannen. Nur wer es – neben seinem Namen als Absender – schafft, die Betreffzeile interessant zu machen, hat eine Chance, dass die E-Mail geöffnet und gelesen wird. Denn das ist das Ziel.

Zunächst stellt Thorsten Schwarz, der Autor und Inhaber von absolit zwei grundsätzliche Dinge fest: „Erstens Selbstbeschränkung: Nur dann etwas senden, wenn es für den Empfänger auch interessant ist. Zweitens im Betreff sagen, was so interessant ist, dass sich das Öffnen lohnt.“

Hierzu nun die Tricks im Überblick:
1. Kurz und prägnant das Wichtigste zusammenfassen
2. 50 Zeichen sollten reichen
3. Schlüsselworte nach vorne
4. Konkret statt allgemein
5. Provokativ und unerwartet Regeln brechen
6. Testen, testen testen
7. Persönlich ansprechen
8. Segmente bilden
9. Erwartungen erfüllen

Den ausführlichen Beitrag mit Erklärungen zu den Tipps gibt es bei absolit.de

Der bloggende Fleischer

Geschrieben am Mittwoch, 18. März 2009 von Frank Baermann

Heute möchte ich allen Skeptikern, die nicht glauben wollen, dass ein Weblog eines kleinen Unternehmens erfolgreich sein kann und Erfolge bringt, eines Besseren belehren. Im schönen Oldenburger Münsterland gibt es eine Fleischerei mit Partyservice und Grillrestaurant von Ludger Freese. Dieser Herr Freese bloggt seit einiger Zeit und ist extrem erfolgreich damit. Das Blog heißt schlicht und einfach “Essen kommen!” und einfach toll. Im Telefongespräch hat mir Ludger Freese erzählt, dass er im Monat bis zu 70.000 Besucher (!) hat - 70.000. Durch das Blog ist Herr Freese so bekannt geworden, dass sich die Medien - Fernsehen, Rundfunk und Magazine wie Spiegel (ich hoffe, das habe ich richtig in Erinnerung, Herr Freese, sonst bitte korrigieren) die Klinke in die Hand geben, um ihn zum Interview zu bitten. Herr Freese hat durch das Blog einen Bekanntheitsgrad erreicht, den er sich nie vorgestellt hätte. Dadurch kommen natürlich neue Kunden in seinen Laden in Visbek. Genug des Lobes.

Ich will damit nur zeigen, dass es wirklich geht und auch Sinn macht, wenn nur ein wenig Zeit investiert in ein solches Blog. In seiner Blogroll hat Herr Freese übrigens ein Blog von einem Bauunternehmen und einem Zimmermann. Auch kleine Handwerksbetriebe. Also nur Mut Ihr Handwerker, Kaufleute und Mittelständler.

Twitter ist Pflichtprogramm

Geschrieben am Sonntag, 15. März 2009 von Frank Baermann

Die GPRA Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V. erklärt in einem Artikel, warum Twitter zum Pflichtprogramm für jeden Kommunikator gehört.

Wichtigste Argumente:
- Twitter hat das Potenzial für einen Massenmarkt
- Twitter kann von jedem völlig ohne Probleme bedient werden
- Twitter versteht jeder durch die Ähnlichkeit zu dem bekannten Kommunikationsmedium SMS
- Twitter repräsentiert einen radikalen Wandel in der Kommunikation

Der Autor Mirko Lange sagt „Egal, ob sie im Auftrag eines Unternehmens, einer Organisation, einer Partei oder in eigener Sache (professionell) kommunizieren. Twitter gehört zum Pflichtprogramm für jeden Kommunikator. Nicht erst in ein oder zwei Jahren. Sondern heute. Gerade heute. Denn Twitter schult auf einfache Weise den Umgang mit moderner Kommunikation. Kein anderes soziales Medium kann so einfach aufgesetzt und mit so wenig Aufwand geführt werden. Und gerade weil Twitter heute noch keine so große Bedeutung hat, kann der Umgang mit einem noch relativ geringen Risiko geübt werden.”

Quelle: GPRA

Sechs Web 2.0 Typen und die Implikation für das B2B-Marketing

Geschrieben am Donnerstag, 05. März 2009 von Frank Baermann

Das US-Marktforschungsunternehmen Forrester hat die Web 2.0 Nutzer in sechs Typen eingeteilt, um dem B2B Marketing den Zugang zu erleichtern. Denn obschon 77 Prozent aller IT-Entscheider Web 2.0-Angebote am Arbeitsplatz nutzen, ist diese Zahl im B2B-Marketing der Unternehmen noch nicht angekommen.

Die sechs Gruppen wurden wie folgt eingeteilt (die Klammern geben den Anteil in der Gesamtheit der Web 2.0 Nutzer an:
- „Schöpfer“ (27 %) betreiben eigene Blogs, veröffentlichen Websites und schreiben Artikel in Blogs und auf News-Seiten
- „Kritiker“ (37 %) bewerten Produkte und Dienstleistungen in Foren oder kommentieren in Blogs.
- „Sammler“ (29 %) haben viele RSS-Feeds abonniert, nehmen an Umfragen teil und fügen Suchbegriffe zu Websites und Medieninhalten hinzu.
- „Mitmacher“ (29 %) unterhalten ein eigenes Web 2.0 Profil und nutzen Web 2.0 –Seiten.
- „Zuschauer“ (69 %) lesen Blogs, hören Podcasts und lesen in Foren und Reviews. Sie werden selbst nicht aktiv.
- „Inaktive“ (23 %)halten sich von allen Web 2.0-Aktivitäten, jedenfalls im geschäftlichen Bereich, völlig fern.

Eine nette und sicher nützliche Einteilung, wie ich finde. Was man daraus nun für Schlüsse zieht für das Marketing überlasse ich jedem selbst. Ich für meinen Teil würde die „Schöpfer“ als Fans oder Partner gewinnen, die „Kritiker“ überzeugen, und die „Sammler“, „Mitmacher“ sowie die „Zuschauer“ informieren wollen.

Gefunden habe ich diese Studie bei ECIN.

Buchtipp: Das XING Buch

Geschrieben am Mittwoch, 04. März 2009 von Frank Baermann

Die Netzwerkplattform XING wird ein immer wichtigerer Faktor für alle, die Netzwerke strategisch für die Kundengewinnung und das Neugeschäft nutzen wollen. Seit einiger Zeit gibt es das Buch “XING optimal nutzen”, das für jeden XING-Nutzer ein unentbehrliches Werkzeug darstellt. Egal ob Erfahrener oder Neuling, ob Premium- oder Basismitglied, jeder findet hier detaillierte Hinweise und Methoden, um zügig voranzukommen und professionell mit XING umzugehen.

Autoren sind Joachim Rumohr, der bekannteste XING-Experte Deutschlands, sowie Dr. Andreas Lutz, Networker der ersten Stunde sowie Leiter einer der größten XING-Gruppen, des “Netzwerkes für Selbstständige und Unternehmer”.

Der Leser lernt die Grund- und Spielregeln von XING kennen, erfährt, wie man gezielt neue und qualitativ hochwertige Kontakte gewinnt, wie man Stellen und Mitarbeiter findet und wie man eigene Gruppen aufbaut.
Das einzige, was ich persönlich ein wenig nervig finde, sind die „Interviews“ mit XINGern, die ihre Erfahrungen berichten. Aber das ist Geschmacksache. Insgesamt ist das Buch ist ein gelungenes Nachschlagewerk für Unternehmer gleichwie Privatpersonen. Eine lohnende Investition von nur 14,90 Euro.