Frank Bärmann

Mutige Werbung in Zeiten der Wirtschaftskrise aber wie?

Geschrieben am Freitag, 25. September 2009 von Wolfgang Wenzel

Diese Frage stellen sich gerade viele Werbetreibende und suchen nach neuen Ideen. Vielleicht helfen uns neue frische und mutige Ideen mit unserer Werbung aufzufallen und neue Kunden zu gewinnen. Wie reagieren Sie als Konsument, wenn Sie Werbung an ungewöhnlichen Orten finden? Dort wo Sie es gerade nicht vermuten würden.

werbung-kickboxerSo fiel mir neulich zum Beispiel eine Werbung auf dem Gehweg auf. Diese wurde mit einer Schablone und einem Dampfstrahler als eine Art Tattoo angebracht. Es hat bei mir sofort gewirkt und ich hab mich lange gefragt, wie die das wohl gemacht haben. Oder auch die Werbung auf dem Rücken eines Boxers kann sehr effektiv sein. Dabei muss das Ganze keine Millionen kosten und ist doch im Fernsehen sichtbar. Kleinere Kickboxveranstaltung mit Sportfernsehübertragungen können oft schon ab 1500 Euro gebucht werden. Wenn die Zielgruppe passt, ist die Aufmerksamkeit gewiss. Dabei wird die Werbung als eine Art Tattoo auf den Rücken gemalt.

Aber auch alt bekanntes kann neu umgebaut funktionieren. Damit meine ich, zwei Ideen zu kombinieren und so etwas Neues zu schaffen.
Für mein Gartenportal für Sonnenuhren suche ich immer nach neuen Werbeideen. Vor Kurzem habe ich deshalb einige Klingeltöne aufnehmen lassen und kostenlos zum Download bereitgestellt. Darunter war ein Klingelton mit einem Meerschweinchen. Das klang wirklich lustig. Das Ganze habe ich nur kurz im Internet vorgestellt und innerhalb weniger Tage einige tausend zusätzliche Besucher bekommen. Das ist zwar nicht der Riesenhammer, soll aber einfach zeigen, dass neue Ideen auch neue Besucher bringen. Ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Mein Fazit: Mit neuen ungewöhnlichen Werbeideen aus der Krise, gerade jetzt.

Wer sich für Werbung bei Kickboxern interessiert, kann sich gerne an mich wenden.
Ein Gastbeitrag von Wolfgang Wenzel, www.garten-sonnenuhr.org
E-Mail: beratung-wenzel@web.de
Mobil: 0171-9038356

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Kostenloses E-Book zum Empfehlungsmarketing

Geschrieben am Donnerstag, 10. September 2009 von Frank Baermann

Mundpropaganda ist ein imposantes Ausdrucksmittel von Verbrauchermacht. Im positiven wie auch im negativen. So haben schon 19 Prozent aller Reiselustigen, wie die 2009er FUR-Reiseanalyse herausfand, ein anderes als das zunächst beabsichtige Hotel gebucht. Das heißt, schlecht bewertete Hotels verlieren jeden fünften Gast allein durch das Internet – ohne es zu wissen. Und dem Online-Shopper-Report der European Interactive Advertising Association (EIAA) zufolge erwerben fast 60 Prozent der Konsumenten nach ihren Web-Recherchen einen anderen als den ursprünglich geplanten Elektro-Artikel.

Auf solche Weise kommen so manchem Unternehmen die Interessenten abhanden, bevor diese überhaupt eine erste Anfrage gestartet haben. Und schon wenige unzufriedene Kunden können dafür sorgen, dass es ein Unternehmen morgen nicht mehr gibt. Allerdings: Diese Gefahr wird von vielen Unternehmen immer noch nicht gesehen oder aber heruntergespielt. Man hält die Meinungsäußerungen für gefälscht – oder für irrelevant.

Das neue Empfehlungsmarketing wird systematisch entwickelt und im Rahmen eines Vier-Punkte-Programms strategisch aufgebaut. Es findet heute in zwei Welten statt, die sich immer stärker miteinander vernetzen: Offline und Online. Im Einzelnen geht es dabei um

· Buzz-Marketing, das mit der Mundpropaganda vergleichbar ist
· Advocating, das viel mit Referenz-Selling zu tun hat
· Virales Marketing, das als Online-Empfehlungsmarketing gilt
· Strategisches Empfehlungsmarketing, das Marketing der Zukunft

Anne M. SchuellerDie Autorin dieses Beitrags und Trainerin für Empfehlung- und Loyalitätsmarketing, Anne M. Schüller, hat ein kostenloses  E-Book veröffentlich, dass man sich über den folgenden Link herunterladen – und gerne auch weiterempfehlen kann:
Download Kostenloses E-Book Empfehlungsmarketing

Sie war zudem so nett, mir ein Exemplar ihres Buches “Zukunftstrend Empfehlungsmarketing – Der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten” aus den BusinessVillage Verlag für die Leser des KMU-Marketing-Blogs zur Verfügung zu stellen. Das Buch ist zudem von ihr handsigniert. Als Dankeschön dafür weise ich noch auf ein Seminar von ihr hin.

Nicht das klassische Neukunden-Gewinnen sondern aktive Empfehler sind die Treiber einer nachhaltig positiven Geschäftsentwicklung. Demnach lautet die alles entscheidende Frage: Wie mache ich meine Kunden und Kontakte zu Topp-Verkäufern meiner Angebote und Services?

Antworten auf diese Frage gibt ebenfalls mein Ganztages-Seminar-Workshop ‚Empfehlungsmarketing: Der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten‘ am 1. Oktober 2009.

Die Teilnehmer erarbeiten darin Schritt für Schritt das komplette Knowhow sowie das notwendige Handwerkszeug zur Implementierung ihrer eigenen Empfehlungsmarketing-Strategie. Weitere Infos gibt es hier.

Ganz umsonst gibt es das signierte Buch zum Empfehlungsmarketing von Anne M. Schüller aber nicht. Wer es haben möchte, muss mir in einem Kommentar seine persönlichen Erfahrungen mit Empfehlungsmarketing berichten. Was machen Sie selbst in diesem Bereich, was haben Sie erlebt oder was können Sie empfehlen. Unter allen Kommentatoren wird das Buch verlost.

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Unwissenheit bei Unternehmen über Social Media?

Geschrieben am Freitag, 04. September 2009 von Frank Baermann

Laut einer empirischen Erhebung der Cologne Business School können mehr als die Hälfte der rund 350 befragten Unternehmen mit den Begriffen „Web 2.0“ oder „Social Media“ etwas anfangen. 21,1 Prozent haben sie bereits gehört, wissen jedoch nicht, was sich dahinter verbirgt. Diese Zahlen zeigen, dass sich diese Themen bei den Unternehmen in Deutschland immer noch nicht durchgesetzt haben. Woran kann das liegen? Unwissenheit, schlechte Beratung, Frust oder gar Angst vor Neuem?

Gut ist, dass von den „Wissenden“ auch 43 Prozent Web-2.0-Anwendungen in ihrem Unternehmen nutzen. Wenn ich mal interpretieren darf: Über die Hälfte kennen Web 2.0, 43% der Befragten nutzen Web-2.0-Anwendungen: Das ist eine gute Quote.
Auf der Liste der Web-2.0-Anwendungen im Unternehmen steht an erster Stelle die Einrichtung eine Community Profils (21%). Hier steht XING mit 34% an erster Stelle. Weitere präferierte Web-2.0-Anwendungen sind Weblogs, Online Communitys und Videoplattformen.

Immerhin: 15 Prozent der Unternehmen haben bereits nachweislich mit Social-Media-Marketing ihren Verkauf gesteigert, der gleiche Prozentsatz setzt Netzwerke erfolgreich für Kundenbindung und Öffentlichkeitsarbeit ein.

Leider kann ich zurzeit nicht näher auf diese Studie eingehen, da die Firma Brain Injection nicht in der Lage ist, mir die angeblich kostenlose Studie zukommen zu lassen. Würde gerne tiefer rein gehen. Es gibt da nämlich noch ein paar Widersprüche.

Die aktuellen Daten stammen aus einer Meldung der Internet World Business, die die Studie offenbar bekommen haben.

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