
Abmahnung! Dieses Wort fürchtet jeder Webseitenbetreiber und Blogger seit langem. Jetzt hat es mich erwischt. Ich habe von Foto Community Seite pixelio.de ein Foto eines Herrn Kirchhoff runter geladen und in diesem Weblog verwendet. Allerdings habe ich - wie es auf vielen Seiten üblich ist - den Bildnachweis mit Namen des Fotografen und Link auf pixelio nicht unter das Bild, sondern ins Impressum gesetzt. Die Tatsache, dass der Bildnachweis nicht unter dem Bild oder am Ende des Beitrags steht, soll mich nun 936,69 EUR kosten (390 EUR für den Fotografen und 546,69 EUR für den Anwalt).
Ich tat dies nicht nur, weil das viele so machen, sondern weil die alten Nutzungsbedingungen von pixelio.de, die für mich zum Zeitpuntk des Downloads dieses Bildes im Jahre 2007 galten, eindeutig nicht die Nennung des Namens, sonder nur die Nennung von pixelio.de als Bildquelle an irgendeiner Stelle forderten. Diese Nennung hatte ich im Impressum gemacht.
$2: Nutzungsbedingungen für Downloader
Der Downloader ist verpflichtet bei Verwendung von Bildern von Pixelio.de, Pixelio.de als Bildquelle anzugeben.
Als sich dann die Nutzungsbedingungen änderten, habe ich einfach den Namen des Urhebers hinzugefügt und war im Glauben, dass dies reicht.
Ich muss zugeben, dass diese Forderung ziemlich übertrieben ist. Was in aller Welt treibt einen Fotografen, der ein Foto zur allgemeinen Nutzung in eine kostenlose Bilddatenbank für lizenzfreie Fotos stellt dazu, nur aufgrund der Tatsache, dass sein Name an der falschen Stelle erwähnt wird, eine Abmahnung zu erteilen? Böse Menschen könnte dahinter eine Absicht vermuten. Das tue ich aber nicht.
Die allermeisten Fotografen sind mit einer Nennung im Impressum zufrieden, obwohl pixelio in der neuen Fassung eindeutig den Namen des Urhebers unter dem Bild oder am Ende der Seite fordert. Ein Beispiel ist Rolf von Melis (http://www.pixelio.de/details.php?image_id=213151). Herr Kirchhoff kann sich hier ruhig ein Beispiel dran nehmen.
Wie dem auch sei, ich finde eine solche Vorgehensweise seitens des Fotografen únd der Anwaltskanzlei aus Berlin nicht ok. Wie denkt Ihr darüber?
Sie nutzen Twitter als Medium für den Kundendialog, für den Pressedialog oder einfach, um dabei zu sein. Das Beratungsunternehmen Absolit hat gemeinsam mit dem Verband der deutschen Internetwirtschaft eco und der PR-Agentur talkabout communications über einen Zeitraum von drei Monaten die zwanzig aktivsten Twitter-Unternehmen in Deutschland analysiert. Darunter waren Unternehmen und Marken wie Lufthansa, cinemaxx, vodafone, Otto, VW und SAP.
Interessanterweise wurden bei der Studie nicht nur die Zahl der „Follower“ (Abonnenten) ermittelt und verglichen, sondern auch analysiert, wie viele Nachrichten jeweils so interessant waren, dass sie von Twitternutzern an Bekannte weitergeleitet wurden. Diese Weiterleitung (Retweet) von Nachrichten ist der wirkungsvollste Hebel, um mehr Follower zu erhalten und damit die eigene Reichweite zu erhöhen. Außerdem untersuchte die Studie die Qualität der Follower. Die reine Reichweite erhöht sich beträchtlich, wenn sich unter den Followern aktive Multiplikatoren bis hin zu wirklichen Fans des Unternehmens befinden.
Unternehmen wie Otto, Ebay, Kodak und Vodafone sind in Deutschland nutzen Twitter als Medium für den Kundendialog. Fast neunzig Prozent der Inhalte im Twitter-Account von Otto bestehen aus Antworten auf Fragen von Twitternutzern.
Unternehmen Google, Messe Frankfurt und Daimler setzen auf Twitter für den Dialog mit der Presse. Hier werden – zum Teil automatisiert – Pressemeldungen in Twitter publiziert.
Die aktivsten Follower haben Daimler, Kodak, Allianz und Otto. „Die Investition in den Kundendialog zahlt sich aus“ schlussfolgert Absolit Inhaber Thorsten Schwarz. Kodak, Allianz und Otto sind nämlich wiederum die Unternehmen mit dem höchsten Anteil an dialogorientierten Twittermeldungen.
Einen Download der Kurzversion der Studie gibt es unter www.absolit.de/Twitterstudie.
Übrigens gibt es bei http://www.talkabout.de viele interessante Twitter Listen von DAX Unternehmen, Markern, und Promis. Sehr zu empfehlen.
Kürzlich erhielt ich eíne E-Mail mit einem Weihnachtsgruß, den ich sehr schön finde. Deshalb möchte ich ihn mit meinen Lesern teilen.
Weihnachtszeit
Zeit, innezuhalten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen,
das mit Höhen und Tiefen, aber auch einigen Überraschungen wie im Fluge verging.
Weihnachtszeit
Zeit natürlich auch, nach vorn zu schauen,
neue Ziele zu formulieren - um sie zuversichtlich zu realisieren.
Weihnachtszeit
Zeit für die besten Wünsche:
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein besinnliches und erholsames Weihnachtsfest
und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2010.
Zunächst das Beste für uns Deutsche zu Beginn: Twitter spricht nun seit wenigen Tagen deutsch. Nach Spanisch, Französisch und Italienisch hat der Kurznachrichtendienst aus Kalifornien jetzt auch Deutsch gelernt. Und damit man nun auch fleißig über Neuigkeiten aus der deutschen Twitterwelt informiert wird, hat das Unternehmen einen eigenen Account angelegt: twitter_de.
Und noch eine Neuigkeit gibt es über Twitter. Der Microbloggingdienst ist die beliebteste Social-Media-Plattform für Unternehmen. Das zumindest ergab die Studie “Wie nutzen Deutschlands größte Marken Social Media?” der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Agentur construktiv. Demnach nutzen 39 Prozent der befragten Unternehmen Twitter als Kommunikationsmedium, gefolgt von YouTube mit 37%, Facebook mit 28% und Corporate Blogs mit 12%.

Grafik: Universität Oldenburg/construktiv
Insgesamt ist außerdem, dass laut der Studie 60 Prozent der nach Werbeausgaben hundert größten Marken in Deutschland Social Media nutzen. Dabei beschränkt sich ein Viertel der Firmen auf einen Dienst. Zwei oder drei Social Media-Plattformen werden von etwa einem Drittel der Marken genutzt. Nur 5 Pozent der Unternehmen bedienen zugleich Facebook, Twitter, YouTube und Unternehmensblogs.
Was ich persönlich noch wichtig finde, ist folgende Erkenntnis der Studie: “Je aktiver die Marken in den Social Media-Diensten sind, desto mehr Resonanz finden sie in der Online-Community.” Die Aktivität spiegelt dabei die Intensität wieder, mit der die Marken die einzelnen Social Media-Dienste nutzen. Die Resonanz der Internetnutzer auf diese Aktivitäten wird mit der Anzahl der YouTube-Videoklicks, der Anzahl der Follower auf Twitter, der Anzahl Fans einer Marke und Kommentaren zu Beiträgen auf Facebook sowie den Kommentaren zu den Blogartikeln gemessen.
Meiner Meinung ist das genau das, was Social Media Marketing erreichen soll, eine hohe Resonanz auf die Marketing-Aktivitäten. Und den Marketing-Manager wird es freuen.
Diese Studie kann bei construktiv runter geladen werden.
Gestern hat die Expertin für Kundenloyalität und Empfehlungsmarketing., Anne M. Schüller in ihrem Weblog einen Artikel von mir zum “Mehr Kundenloyalität durch Social Media Marketing” veröffentlicht. Ich beschreibe darin, wie Unternehmen mit Hilfe von Social Media Marketing (XING, Twitter, Blogs) ihre Kunden binden und Loyalität erhalten.