
Heute ist im Marktingshop-Blog ein Interview mit mir höchstpersönlich zum Thema “Social Media Marketing: Soziale Netzwerke sind kein Allheilmittel für alle Unternehmen” erschienen. Darin nehme ich zu Fragen rund um das Thema “Social Media Marketing” Stellung und beziehe eine eindeutige Position zum Social Media Hype.
Das Interview ist im Vorfeld des gerade erschienen Buches „Erfolgsratgeber Neukundengewinnung“ gemacht worden, an dem ich als Gastautor zum Thema Twitter mitgearbeiter habe.
Werde Fan von meiner Firmenseite auf Facebook und gewinne eines von drei interessanten Büchern. Unter allen Fans, die sich ab heute bis zum 30.06.2010 anmelden, verlose ich folgende Bücher:
“Corporate Blogs” von Klaus Eck
“Zukunftstrend Empfehlungsmarketing” und
“Kunden auf der Flucht?” beide von Anne M. Schüller.
XIKOM Neues Marketing

Wirb ebenfalls für deine Seite
Vor einigen Tagen bekam ich eine E-Mail von einem jungen Unternehmen, das Social Ambient Media Marketing für KMU anbietet. “Social Ambient Media Marketing für KMU?” dachte ich. Mal sehen, was dahinter steckt. Das Unternehmen Werbeboten Media kombiniert Ambient Marketing, also Marketing am Aufenthaltsort des Konsumenten mit dem Social Media Komponente. Heraus gekommen sind sogenannte Werbeboten, speziell ausgewählte extrovertierte Menschen, die T-Shirts mit einer Werbebotschaft rumtragen.

Die Werbeboten stellen eine Art „mobile Werbefläche“ dar und bewegen sich aktiv mit der Zielgruppe z.B. in der Uni, mit Freunden, auf Parties und sorgen so für Aufmerksamkeit. Darüber hinaus berichten die Werbeboten in ihren Online Medien wie ihre Twitter- und Facebook-Accounts oder Blogs, welches T-Shirt getragen wird und führen bestimmte aufmerksamkeitsträchtige Aktionen durch und erstellen Fotos und Videos mit besonders hohem viralem Verbreitungspotential.
Warum?
Menschen reagieren auf die Fülle von Werbeinformationen immer weniger, so dass Werbebotschaften von Unternehmen ihren Werbeeffekt verlieren. Zusätzlich entstehen oft hohe Streuverluste, da Unternehmen sich nicht klar darüber sind wo Ihre Zielgruppe aktiv ist. Empfehlungen von Freunden und Bekannten vertraut man wesentlich mehr als einer Werbebotschaft aus dem Fernsehen. Auf diesen „Bekannten-Faktor“ setzt werbeboten.de. Durch den Faktor „persönliche Beziehung“ erhält die Werbebotschaft eine besondere Aufmerksamkeit im Bekanntenkreis unserer Werbeboten und Streuverluste können so drastisch reduziert werden. Unsere besten Boten besitzen über 1.000 persönliche Kontakte.
Für wen?
Geeignet ist dieser Service für mittlere als auch große Unternehmen. Einerseits lässt sich mit Werbeboten ein kurzfristiger Werbeeffekt erzielen indem direkt auf ein bestimmtes Produkt oder Webseite hingewiesen und dadurch die Sichtbarkeit im Internet durch verschiedene Postings und Links verbessert wird. Weiterhin unterstützt Werbeboten-Marketing durch einen sehr hohen Involvement-Faktor auch den Aufbau einer Marke. Werbeboten-Aktionen bleiben bei allen Beteiligten im Kopf.
Na also, es geht doch. Endlich mal ein Vorzeige-Beispiel für guten Kundenservice via Twitter.

Gefunden in der Heinsberger Zeitng vom 06.05.2010
Hier geht es zum Konto: http://twitter.com/telekom_hilft
Da Thema Social Media und Web 2.0 wird offenbar zum neuen Trendthema für mein Blog. Kein Wunder. Fast täglich liest man über neue Studien, liest neue Abhandlungen und News. Ich habe gleich drei neue Seiten gefunden, die ich Euch gerne zusammenfassen und vorstellen möchte.
Das Portal Unternehmer.de z.B. versucht zu erklären, wozu das Social Web für den Mittelstand gut ist. Eine Herausforderung, der ich auch jeden Tag begegne.
Zunächst erlaube ich mir, die Erklärung von Social Web zu zitieren:
“Das Social Web ist ein Netz der Kommunikation. Ganz neue Kommunikationsformen haben sich in den vergangenen Jahren herausgebildet und wurden von den im Internet agierenden Menschen angenommen und mit Leben erfüllt. Das darf man nicht negieren oder herabwürdigen.
Es wird miteinander geredet, Beiträge von Menschen in Blogs und Foren werden kommentiert und an andere weitergeleitet, Fotos werden in Galerien öffentlich abgelegt. In Social Networks wie Facebook, studiVZ und wer-kennt-wen findet man alte und neue Freunde und vernetzt sich mit diesen.
Es entsteht ein Geflecht von sozialen Beziehungen und von Informationen, die ausgetauscht und bewertet werden. Auf Facebook sind aktuell 7,7 Millionen Deutsche aktiv!”
Der Autor des Beitrag sieht nun im Monitoring einen ersten Nutzen im Social Web für den Mittelstand. Man kann den Markt leicht überwachen, ob über das eigene Produkt oder die Firma gesprochen wird. Und man kann zuhören. Was sind die Themen, über die im Web gesprochen wird? Ist mein Unternehmen dabei? Gibt es Kritik oder Lob? Das ist im Social Web sehr viel leichter als früher.
Wenn man dann heraus gefunden hat, wo wer über das Produkt X oder die Firma Y redet, kann man als nächstes in die Kommunikation aktiv einsteigen – in einem Netzwerk, über ein Weblog oder über Twitter.
Eine wichtige Einsicht ist der Satz: Social Media Marketing ist Kundenbindung. Die Kunden faszinieren, aktiv einbinden und teilnehmen lassen macht sie zu treuen Kunden. Das habe ich hier schon dargestellt.
Eine Studie von Steria Mummert Consulting (via marktforschung.de) in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung hat nun erkannt, dass die Social Media Praxis zumindest im Vertrieb noch düster aussieht.
“40 Prozent der Fach- und Führungskräfte deutscher Unternehmen bemängeln Defizite bei der Umsetzung neuer Vertriebstrends – beispielsweise Web-2.0-Tools wie Blogs und soziale Onlinenetzwerke”.
Es seien aber weitere Investitionen in die Kundenkommunikation im Internet, um den Onlinevertrieb weiter in Richtung Social-Media-Vertrieb auszubauen.
Die Entscheider kommen also zu dem Ergebnis, dass die Einbeziehung von Social Media in den Vertrieb ein Erfolgsfaktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit ist. Ah ja. Dazu müssen die Vertriebsabläufe angepasst werden und das Vertriebspersonal zu Web-2.0-Experten geschult werden. Die Einsicht ist zwar richtig und überfällig, es müssen aber eigentlich keine Web-2.0-Experten sein. Es reicht der gesunde Menschenverstand aus im Umgang mit Menschen. Die Zeiten, in denen Vertriebler denken, dem Kunden einen Gefallen zu tun, wenn man ihm sein Produkt verkauft, sind endgültig vorbei. Offener, ehrlicher und direkter Umgang mit dem Kunden reicht hier schon.
Insgesamt zeigen die beiden Texte, dass sich die Unternehmenswelt mit Social Media auseinandersetzt, auch der Mittelstand. Ich sage: Weiter so!