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Mit 5 Tipps zum einzigartigen Unternehmenslogo

Ein Logo zu „erfinden“ ist nicht schwer: Es sollte einfach, einzigartig, klar, anpassungsfähig und gut wiederzuerkennen sein. Nicht schwer? Na vielleicht war das etwas vorschnell. Immerhin kreiert man ein Markenbild, man drückt dem Unternehmen einen Stempel auf. Es soll der Zielgruppe direkt ins Auge springen und sie emotional ansprechen. Also schauen wir doch mal, auf was es bei den fünf Punkten ankommt:

  1. Einfachheit
    Was hier gemeint ist, zeigt das VW-Logo am besten: Schlicht, simpel und ohne viel Schnörkel. Und das, wo sich die Grafiker von VW mit Sicherheit viel mehr hätten „austoben“ können.
  2. Einzigartigkeit
    Na klar – ein Logo sollte genau für ein Unternehmen sein und nicht in ähnlicher Variante bei mehreren Unternehmen vorkommen. Hier kann es zu Verwechslungen kommen, die dem eigenen Unternehmen schaden könnten. Hier hilft eine Recherche, was es denn schon so gibt – vorallem bei den direkten Mitbewerbern. Betrachtet man das Lidl-Logo weiß man schon was gemeint ist: Farbe, Form, Schriftart, Symbolik und Flow des Logos „gehören“ unwiderruflich zu Lidl.
  3. Wiedererkennungswert
    Kennen Sie das auch? Sie fanden eine Werbung witzig, aber können sich einige Zeit später nicht mehr an das Unternehmen erinnern? Heutzutage sind Werbeanzeigen oft sehr „laut“ gestaltet. Doch dieses kann unser Gehirn herausfiltern – zurück bleibt dann nur der Wiedererkennungswert des Unternehmens – nämlich sein Logo. Ein gutes Beispiel ist hier das Logo der Deutschen Bank: Der Schrägstrich in dem Quadrat steht für dauerhaftes Wachstum und eine dynamische Entwicklung. Der quadratische Rahmen, der das Symbol umschließt, steht im übertragenen Sinne für die sichere Umgebung, in der dies stattfindet.
  4. Klarheit
    Hier geht es nun der Zielgruppe an den Kragen: Wie sieht unsere Zielgruppe aus? Was erwartet sie von uns? Und was wollen wir ihr mit dem Logo zeigen? Soll es Leistung, Tradition, Schnelligkeit, Flexibilität, Gesundheit, Spaß oder Verbundenheit aussagen? All dies ist für das Briefing zur Logoerstellung relevant. Mercedes hat den Stern gewählt, da Gottlieb Daimler Motoren für Autos, Schiffe und Flugzeuge bauen wollte. Jeder Zacken steht für eins dieser Elemente: Land, Wasser und Luft.
  5. Anpassungsfähigkeit
    In der heutigen Zeit prangt ein Logo nicht nur auf dem Geschäftspapier in bunten Farben. Es wird auf der Webseite, Plakaten, Flyern, Autos, Verpackungen, Kleidungsstücken, Merchandiseartikeln usw. ebenfalls abgebildet. Das bedingt, dass es sowohl in farbig, als auch in schwarz/ weiß und in unterschiedlichen Größen klar zu erkennen ist. Kleindetaillierte Logos haben es hier schwer.

Quelle: 99designs 

Foto: pixabay / geralt / CC0 Public Domain

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