Es gibt Branchen, da ist Social Media tatsächlich mittlerweile sowas wie ein MUSS. Doch viele Branchen funktionieren eigentlich auch ganz gut ohne Social Media. Bäckereien zum Beispiel. Schlussendlich muss jedes Unternehmen für sich entscheiden, ob es auf den Social Media Zug aufspringen soll. Doch sollte ehrlich überlegt werden, ob es einen Mehrwert gibt, ob ausreichend Personal verfügbar ist um die Social-Media-Kanäle auch kontinuierlich zu pflegen und welche Inhalte geteilt werden können.

Im Beispiel der Bäckerei wären das Öffnungszeiten (besonders an Feiertagen), neue Backwaren, Aktionen oder Angaben zu Inhaltsstoffen (inklusive kleiner Wissensinhalte).

Bei uns in der Gegend sind auch immer mehr Restaurants bei Facebook. Die aktuelle Mittags- oder Aktionskarte findet sich hier. Aber auch Informationen bzgl. Öffnungszeiten und Auslastung (besonders an Feiertagen) kann man hier schnell nachlesen. Das Restaurant erspart sich so den ein oder anderen Anruf („Nein, am 1. Weihnachtstag haben wir nichts mehr frei“) und für uns Gäste ist es ziemlich komfortabel auf einen Klick solche Informationen zu erhalten.

Ein weiterer toller Aspekt ist das soziale der Social-Media-Kanäle: Während man früher noch darauf angewiesen war, dass die Kunden einem das Feedback vis-à-vis mitgeteilt haben, finden sich mittlerweile immer mehr Meinungen und Kritiken auf den Social Media Seiten. Und keine Sorge: Sofern richtig – besonders bei negativer Kritik gilt das – mit eben solchem Feedback umgegangen wird, schadet das auch sicherlich nicht dem Unternehmen. Im Gegenteil sogar: Es kann nur nützlich sein die Meinung der Kunden zu kennen und ernst zu nehmen. Immer bringen die das Geld mit.
Doch vor einer Sache sollte sich jedes Unternehmen auf Facebook hüten: Ausschließlich Werbung zu machen. Wir Kunden auf Facebook wollen unterhalten und informiert werden. Natürlich interessiert es mich, dass es nun wieder Spargel zu essen gibt (ich bleib einfach mal bei meinem Restaurant Beispiel). Aber ich möchte auch unterhalten werden. Also muss auch noch ein „unterhaltender Aspekt“ in die Kanäle integriert werden.
Ein Tipp kann hier hilfreich sein: Würde man seinem eigenen Social-Media-Kanal folgen? Wenn nein, dann muss ein anderes Konzept her – denn offensichtlich kennt man sich in der Branche aus und interessiert sich im Prinzip hierfür.

Fazit

Eigentlich ist Social Media mittlerweile ein MUSS. Aber es gibt keine universelle Anleitung für eine erfolgreiche Seite. Hier muss jedes Unternehmen und jede Branche herausfinden, was bei den eigenen Kunden funktioniert und was die Interaktion mit den Kunden am laufen hält. Genügend Personal und ein Redaktionsplan helfen hier, dauerhaft erfolgreich zu sein. Arbeit ist es – aber gut gemacht, lohnt sie sich heutzutage allemal.

Foto: geralt / pixabay / CC0 Public Domain

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