Frank Bärmann

Praxistipp CRM Directmailing

Geschrieben am Donnerstag, 08. Oktober 2009 von Wolfgang Wenzel

Adressbereining schnell gemacht

Eigene Adressen beim Postmailing mit Vorausverfügung schnell bereinigen

Wer heute Kundenmailing per Post versendet hat meist einen gut gepflegten Adressbestand. Das sollten man doch meinen! Aber es ist oft nicht so. Wir versenden oft Mailings an unsere Kunden mit dem günstigen Infobrief oder der Infopost und denken, wenn die Adresse nicht stimmt, dann kommt der Brief schon zurück. Ja und Nein.

Offiziell ist das Porto bei Infopost und auch Infobrief nur für einen Weg bezahlt und wenn der Empfänger unseres Werbebriefes verzogen ist, wird nicht immer automatisch dieser nachgesandt. Noch gravierender sind die Probleme, wenn der Kunde unbekannt verzogen ist, dann werden die Rückläufer nicht an Sie zurückgeschickt. Passiert das dennoch, so sind es oft nur wenige. Aber wie kann man diesem Umstand entgegen treten? Durch eine sogenannte Vorausverfügung oberhalb der Adresse. Diese kann zum Beispiel lauten: „Wenn unzustellbar zurück“. Somit ist gewähleistet, dass Ihr teures Mailing auch an Sie zurück geht. Die Rücksendung für diesen Brief kostet dann 22 Cent. Aber  Sie wissen nun zuverlässig, welcher Ihrer Adressaten nicht mehr erreichbar ist und vermeiden so unnötige Portokosten bei Folgemailings. Wenn Sie die  neue Adresse von der Post wissen wollen, heißt die Vorausverfügung : „ Wenn unzustellbar mit neuer Anschrift zurück“. Der Preis dafür beträgt 90 Cent, vorausgesetzt der Adressat hat der Post die Weitergabe erlaubt. Mehr Infos dazu finden Sie in der Broschüre „ Adressierte Werbesendungen: Infopost, Infobrief „ die  im Internet  auf der Seite der Deutschen Post heruntergeladen werden kann.

Fazit: Wenn Sie regelmäßig Ihre Adressen bereinigen/kontrollieren erhalten Sie den Wert der Datenbank und sparen bares Geld.

Missachtung von Kundenfeedback gefährlich

Geschrieben am Dienstag, 04. November 2008 von Frank Baermann

Schlechter Kundenservice und das Ignorieren von Feedback sollten Unternehmen tunlichst vermeiden. Schließlich ist mit 84 Prozent ein Großteil aller Kunden nach schlechten Erfahrungen nicht mehr dazu bereit, jemals noch Geschäfte mit diesem Unternehmen zu tätigen. Und immerhin 81,2 Prozent der Kundschaft würde einer Firma den Rücken kehren, wenn sie den Eindruck haben, dass ihr Feedback ignoriert wird. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Untersuchung des deutschen Service-, Vertrieb- und Marketingexperten RightNow.

Das Problem ist, dass die Kunden durch die Web 2.0 Welle heute die wirklich Marktmacht haben. Empfehlungen oder Kritiken haben einen viel höheren Entscheidungswert als noch vor einigen Jahren. Und durch die vielen Werkzeuge wie Blogs und Kommentar-/Bewertungsfunktionen auf Webseiten sind die Kunden auch leichter als früher in der Lage, ihre Meinung einer breiten Öffentlichkeit kund zu tun. Im Web-2.0-Zeitalter sollten Unternehmen also sowohl Anmerkungen und Ergänzungen als auch Beschwerden und Verbesserungsvorschläge ihrer Kunden ernst nehmen.

Noch besser ist es, die Kommentare und Bewertung einzufordern. Denn 71,4 Prozent der Kunden finden es in Ordnung, nach einem Kauf oder einer anderen Interaktion mit dem Unternehmen um Feedback gebeten zu werden. Sogar mehr als ein Drittel der Befragten wünscht sich sogar, wenn Firmen proaktiver reagieren und Kundenfeedback einholen würden.

Als schlechtester Weg, die Kundenmeinung einzuholen, wurde die Telefonumfrage bewertet. Nur 8,6 Prozent der Deutschen wollen mit der Bitte um Feedback angerufen werden. 73,7 Prozent ergreifen lieber selbst die Initiative und wenden sich via E-Mail oder Telefon an das Unternehmen. Online-Umfragen werden nach wie vor von 51 Prozent der Befragten gerne genutzt. Die RightNow-Experten raten dazu, dass es dem Kunden so leicht wie möglich gemacht werden muss, sein Feedback abzugeben und so Anreize zu geben.

Originalmeldung von pressetext.at

Die Beziehung zum Kunden ist wertvoll

Geschrieben am Dienstag, 31. Juli 2007 von Frank Baermann

Kundenbeziehungsmanagent oder international gesprochen Customer Relationship Management (CRM) gehört auch für kleine und mittelständische Unternehmen heute zu den zentralen Erfolgsfaktoren. Nur, wer es schafft, seine Kunden an sich zu binden und sie zu betreuen (= eine Beziehung aufzubauen) wird nachhaltig erfolgreich unternehmerisch tätig sein. Aber was steckt hinter Kundenbeziehungsmanagent oder CRM?

Das Internet-Lexikon Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) sagt dazu: ” CRM ist eine bereichsübergreifende Geschäftsstrategie, die auf den systematischen Aufbau und die Pflege dauerhafter und profitabler Kundenbeziehungen zielt.” Damit ist schon einiges gesagt.

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Glückwunsch zu meinem Geburtstag vom Optiker - Es lebe das CRM

Geschrieben am Freitag, 22. Juni 2007 von Frank Baermann

 Oftmals werden die kleinen Dinge des Marketings vergessen, die Kunden binden und freudig stimmen. Pünktlich zu meinem Geburtstag letzte Woche Samstag habe ich von einem Optiker, bei dem ich irgendwann mal eine Brille gekauft habe, diese Glückwunschkarte erhalten:

Da hatte man doch damals aufgepasst und mein Geburtsdatum in ein CRM System eingetragen, dass die Inhaber (!) jetzt daran erinnerte, eine Karte zu schreiben. Klar ist die Unterschrift nicht echt, aber es freut einen doch sehr, wenn der Geburtstag nicht vergessen wird. Eine solche Aktion erfordert wenig Budget (nur das Porto und den einmaligen Druck der Karten), bringt aber viel Erfolg. Ich werde sicher wieder dort kaufen.