
Auch Kundenservice und Kundenorientierung gehört heute zum Marketing eines Unternehmens. “Wer den Kunden nicht ehrt, ist seines Geldes nicht wert”, ist eine etwas abgewandelte Form einer alten Regel. Ich habe in den letzten Wochen mit zwei Unternehmen zu tun gehabt, bei denen Kundenorientierung noch “groß” geschrieben wird. Es handelt sich um das Unternehmen codeoperator und cmaxmedia.com.
codeoperator ist eine kleine Softwareschmiede, die sich auf die Programmierung eigener Apps für iPhone, iPod-touch oder iPad spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet selbst die App für professionellen Aufgabenverwaltung co.Task an. Ich habe mir diese kostenpflichtige App – die ich übrigens sehr empfehlen kann – installiert und hatte Probleme mit der Verbindung zu Outlook. Diese Verbindung wird über einen kostenlosen Connector zwischen iPhone und Outlook hergestellt. Nach unzähligen E-Mails, einigen neuen Versionen des Connectors hat es dann irgendwann geklappt. Seitdem läuft co.Task einwandfrei. Ich muss schon sagen, dass ich zwar eine Lösung des Problems erwartet hatte, aber die Hilfe des Support schon Klasse war. Hier kann sich so mancher Support-Mitarbeiter des großen Softwarehäuser eine Scheibe abschneiden.
Letzte Woche wollte ich eine Facebook App installieren, mit der ich Büchertipps in meine Unternehmensseite einbinden kann. Es gibt eine nette App von AmazonBooks, offenbar programmiert von der Firma cmaxmedia.com. Auch hier hatte ich lediglich angefragt, ob diese Anwendung nicht auf der Seite, sondern nur im Facebook Profil läuft. Der Geschäftsführer Markus Eder antwortete mir und erklärte, dass es tatsächlich so sei. Eine Einbindung in Seiten sei geplant. Einen Tag später war die Applikation verändert und an meine Bedürfnisse angepasst. Ich konnte problemlos die Büchertipps in meine Seite einbinden. Klasse.
So muss es sein, dann klappt es auch mit den Kunden. Vielen Dank.
Ein Thema, dass im Marketing immer wieder aufkommt, ist das Thema “Grafikarbeiten”. Egal, ob Logo, V isitenkarte oder Webseite, Grafiker benötigt man immer wieder als Unternehmen. Denn ein gutes Corporate Design gehört auch zum Marketing im weitesten Sinne. Wenn man nicht gerade einen Grafiker oder Designer des Vertrauens hat, ist man ein wenig aufgeschmissen. Wenn nimmt man? Kann man ggf. mehrere ansprechen, die Proben abliefern?
Jetzt habe ich ein Info über ein neues Portal namens Creative Contest bekommen, in dem man Grafik-Design-Aufträge ausschreiben kann als Wettbewerb. Das geht ganz eínfach:
1. Schritt: Eine Beschreibung wie das Design aussehen soll. Welche Anforderungen haben Sie?
2. Schritt: Geben Sie den Designern eine Rückmeldung zu den von ihnen eingereichten Entwürfen.
3. Schritt: Wählen Sie das Sieger-Design.
Creative Contest kümmert sich um alles, angefangen von der Zahlungsabwicklung bis zur Lieferung einer ordnungsgemäßen Copyright-Vereinbarung zwischen Kunden und Designern. Dort finden Sie Designer für viele Bereiche: Logos, Websites, Briefpapier, Visitenkarten, T-Shirts, Poster und andere Werbemittel.
Desginer sind es gewohnt, in Wettbewerben und Pitches gegeneinander anzutreten. Das Internet macht nun diese Wettbewerbssituation noch schärfer. Denn nur der Sieger bekommt Geld. Das ist hart, aber leider Realität. Ich gehe allerdings davon aus, dass der Auftraggeber nur die Rechte an dem bezahlten Sieger-Werk erhält und die anderen Entwürfe nicht nutzen darf. Das schützt zumindest davor, dass man missbraucht wird.
Ich werde es bald mal probieren.
Heute Morgen fand ich eine Meldung bei ECIN zu einem Thema, das ich noch nicht besprochen habe: Gutscheinmarketing. Dem Bericht nach sind Gutscheinwebsites à la Groupon bisher eher auf größere Städte oder Regionen konzentriert. Nun soll das Netz-Gutscheinfieber in die deutsche Provinz, in die Klein- und Mittelstädte kommen.
Heimatreklame heißt das Konzept. Der Ansatz ist dabei so lokal wie möglich. Aus dem meist übersichtlichen Dienstleistungs- und Einzelhandelsspektrum von Klein- und Mittelstädten werden den Einwohnern Sonderangebote via E-Mail Newsletter und über die Webseite http://www.heimatreklame.de offeriert. Innerhalb von drei Tagen muss sich für jedes Sonderangebot eine Mindestanzahl von Käufern erwärmt haben – dann werden Gutscheine von bis zu 50% an die Gruppe verteilt. Sind es zu wenige Leute, gehen alle leer aus. Damit dies nicht passiert, sollen Benachrichtigen an Verwandte, Freunde und Kollegen mit einem Klick auf das Symbol von Twitter, Facebook, StudiVZ oder per E-Mail versendet werden.
Na also, es geht doch. Endlich mal ein Vorzeige-Beispiel für guten Kundenservice via Twitter.

Gefunden in der Heinsberger Zeitng vom 06.05.2010
Hier geht es zum Konto: http://twitter.com/telekom_hilft
Wissen Sie eigentlich genau, was im Moment über Ihre Person oder Firma im Internet verbreitet wird? Wissen Sie genau, welche Bilder, Texte und Videos über Sie oder von Ihnen online sind? Wenn ja, gehören Sie zu den Glücklichen, die ihre “Digitale Reputation” im Griff haben. Viele Menschen, aber auch Firmen haben diesen “digitalen Ruf” nicht (mehr) im Griff. Das kommt durch die vielen Portale, Communities und Foren, in denen man irgendwann mal einen Beitrag gepostet oder ein Bild aus der Studentenzeit hochgeladen hat. Vor allem Bewerber wundern sich, wenn der potenzielle Arbeitgeber sie auf solche “negativen” Einträge anspricht.
Jetzt habe ich einen Service (sicher einer von vielen) entdeckt, der angeblich den Ruf im Web wiederherstellt. Ruflotse heißt das Ganze und wird als Monitoring-Service zur effektiven Kontrolle, Analyse und Entfernung von Einträgen im Netz angepriesen. Der Service kostet ab 2,90 EUR bis 19,90 EUR für das Business-Paket. Man muss mindestens für 12 Monate buchen. Was der Service kann, muss aber jeder selbst rausfinden.
Ruflotse from Ruflotse on Vimeo.
Mal was ganz Originelles ist eine Poesiesammlung via Twitter. Der Verlag Books on Demand und das Literatur-Café laden Euch ein, an einem Dichterwettbewerb über Twitter teilzunehmen und ein iPod touch zu gewinnen. Was man
tun muss, ist denkbar einfach – wenn man ein kleines Gedicht mit 140 Zeichen parat hat.
Man meldet sich bei Twitter an (wenn man nicht schon ein Konto dort hat), schreibt ein Gedicht mit maximal 140 Zeichen, geht auf die Wettbewerbsseite www.twitter-lyrik.de und stellt einen Link zu dem Tweet dort ein. Alle Gedichte, die bis zum 21. März, dem Tag der Poesie, dort eingestellt werden, nehmen an dem Wettbewerb teil. Gesucht wird das beste Twitter-Gedicht. Eine Jury aus Literatur-Café- und BoD-Mitarbeitern kürt den Gewinner, der mit einem iPod Touch (16 GB) belohnt wird. Alle Beiträge werden in einem gedruckten Lyrik-Band veröffentlicht.