
Kommende Woche, am 26. und 27. Januar 2010 öffnen die 7. komma - Fachmesse für Kommunikation und Marketing und die 12. werbemittelmesse münchen im
M,O,C, Veranstaltungscenter München wieder ihre Tore. Die komma ist für alle, die im Marketing aktiv sind, über die Jahre hinweg eine wichtige Kontaktbörse und Informations-Plattform geworden. Es werden rund 4.000 Fachbesucher erwartet, davon wie gewohnt über 60% Marketing-Entscheider!
Das Konzept der Fachmesse komma präsentiert alle Bereiche rund ums Marketing und bietet die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und neue Dienstleistungen umfassend zu informieren. Die strukturierte und visuell gegliederte Messehalle garantiert dem Fachpublikum zwei erfolgreiche Messetage mit den Schwerpunktthemen
> Dialog-Marketing
> Internet und E-Business
> Messe- und Eventmarketing
> Service & Print
> Marketing- und Kommunikationsinstrumente
> CRM & Database Management (NEU!)
Zudem gibt es ein Vortragsprogramm mit Top-Referenten. Alle Fachvorträge sind im Eintrittspreis mit beinhaltet. Ergänzend dazu gibt es jeden Tag drei-stündige (kostenpflichtige) Praxis-Seminare.
Die Eintrittspreise sind moderat:
1-Tageskarte komma á € 20,00 inkl. MwSt.
2-Tageskarte komma á € 35,00 inkl. MwSt.
Auf der parallel stattfindenden werbemittelmesse münchen präsentieren namhafte Hersteller und Marken ihre Werbemittel-Neuheiten für 2010 und die dazu passenden Full-Service-Konzepte. Von der Idee über die Produktion bis hin zur Distribution. Somit werden Synergie-Effekte geschaffen.
Seit gestern abend läuft der KMU-Marketing-Blog auf einem neuen und modernen Linux-Server. Das hat für Sie als Leser keine Bedeutung. Wichtig ist, dass mein Blog endlich die korrekte URL http://www.kmu-marketing-blog.de/ besitzt. Natürlich wird die alte URL blog.aixpressive.de weitergeleitet. Bitte nutzen Sie ab sofort nur die Hauptadresse für Links und Boolmarks.
Jetzt steht noch ein WP Update auf 2.8.1. an und dann ist alles perfekt.
Online-Marketing scheint offenbar gegenläufig zum Trend der sinkenden Werbebudgets zu stehen. Einer Studie von Forbes zufolge stehen die Marketing-Maßnahmen im Web sowohl bei den Big Playern als auch bei KMUs hoch im Kurs. So waren 53 Prozent der Großen der Ansicht waren, dass SEO das wichtigste Instrument sei. Danach folgten die Pay-Per-Click-Methode für Werbung (43 Prozent), wie sie z.B. bei Google Adwords eingesetzt wird und E-Mail-Marketing bzw. Newsletter-Versand (39 Prozent). Auch bei den KMUs lag SEO mit 48 Prozent ganz vorne. Hier kamen E-Mail-Marketing und Newsletter-Versand auf Platz 2 (46 Prozent).
Dieses Ergebnis überrascht grundsätzlich nicht, denn beim Online-Marketing ist das Budget zurzeit besser aufgehoben als z.B. bei der klassischen Printwerbung. Zielgenaue Kampagnen, bessere Steuerungs- und Kontrollmöglichkeiten sind die Trümpfe des Online-Marketing. Überrascht bin ich von dem Ergebnis, dass die Pay-Per-Click-Methode bei den KMUs nicht auf Platz 2 oder gar 1 gelandet ist. SEO ist zwar wichtig, aber kann schnell viel Geld verschlingen. Pay-Per-Click ist in meinen Augen das Non-Plus-Ultra bei der Werbeabrechnung und gerade für KMU gut geeignet.
Auch scheint das Thema Web 2.0 / Social Media Marketing keinen Stellenwert zu haben, obwohl es ganz neue Wege und Möglichkeiten in der Kommunikation eröffnet: Netzwerke, Plattformen wie youtube oder Twitter sind in den aktuellen Budget nicht angekommen. Video-Clips z.B., die im Rahmen einer Viral Marketing Aktion über Portale wie youtube gut einsetzbar sind, schnitten mit schlechter zehn und sechs Prozent ab.
Da muss sich Google aber wundern: Laut einer eigenen Studie spielen die so geliebten Adwords nur eine untergeordnete Rolle bei den Google-Nutzern. Diese blicken bei ihrer Suche über den Internet-Riesen in erster Linie auf die Suchergebnisse und die Top-Links. Nur 15 Prozent nehmen offenbar die Adwords überhaupt wahr. Zudem werden die Adwords, einzeln betrachtet, nur verschwindend geringe 0,1 Sekunden angesehen und nur sieben Prozent der Klicks nach einer Google-Suche entfallen auf sie. Zum Vergleich: Die Suchergebnisse bündeln 76 Prozent der Klicks auf sich. Dabei bekam der oberste Treffer 34 Prozent und er zweite noch 15 Prozent ab.
Interessant ist zudem das Suchverhalten, das vor allem die Adwords Strategen interessieren dürfte: Etwa 90 Prozent aller Suchenden, die auf Google zurückgreifen, benutzen zwei bis drei Suchbegriffe auf einmal. Jeder Zweite benutzt regelmäßig die Bildersuche und jeder Dritte grenzt die Begriffe durch Anführungszeichen ein (Phrasensuche).
Und: 95 Prozent der Anwender betrachten sich das erste Suchergebnis ganz genau, der zweite Treffer wird von immer noch 85 Prozent bewusst wahrgenommen. Jeder dritte Nutzer beachtet sogar noch den achten und neunten Treffer detaillierter.
Quelle ECIN
Wie seht Ihr das? Schaut Ihr bei der Suche auf die Adwords oder werden die komplett ignoriert. Ich selbst habe auch bei den Adwords schon gute Ergebnisse meiner Suche gefunden, wenn die normale Suche nichts hergibt. Schließlich sind die Adwords ja genau auf meine Suchbegriffe ausgerichtet.
Eine aktuelle Studie von Schwartz Public Relations und dem globalen PR-Netzwerk Eurocom Worldwide zeigt auf, dass das Thema Blogging bei den Firmen noch sehr unterschiedlich bewertet wírd. Einerseits betreibt laut der Umfrage nur ein Drittel einen eigenen Blog.
Hierfür werden Gründe wie “zu hoher Aufwand” (36%), “Angst, negativ aufzufallen” (12%,) oder “kein Mehrwert (33%) genannt. Das ist schade, denn diese Gründe könnte man in einem gründlichen und professionellen Beratungsgespräch größtenteils entkräften. Zwar führt ein gutes Firmen-Weblog tatsächlich zu Mehrarbeit, diese zahlt sich aber bald positiv durch neue Kontakte, aktive Kommunikation mit den Kunden und ein gutes Google Ranking aus. Auch die Angst, mit dem Blog negativ aufzufallen, ist sicher nicht unberechtigt, kann aber durch gute Qualität minimiert werden. Das Argument “Kein Mehrwert” verstehe ich wirklich nicht.
Doch es gab auch Unternehmen, die bereits per Blog kommunizieren. Über die Hälfte derer sehen darin vor allem eine Chance, die Interaktion mit ihren Kunden zu intensivieren. Weitere 23% der aktiv bloggenden Firmen tun dies, um sich an branchenrelevanten Debatten und Themen zu beteiligen. Nur 14% werten Blogs als Chance, das Firmenprofil zu stärken, und 11% nutzen Blogging einfach als Mittel für die Suchmaschinenoptimierung. Aha, es geht also.
Das US-Marktforschungsunternehmen Forrester hat die Web 2.0 Nutzer in sechs Typen eingeteilt, um dem B2B Marketing den Zugang zu erleichtern. Denn obschon 77 Prozent aller IT-Entscheider Web 2.0-Angebote am Arbeitsplatz nutzen, ist diese Zahl im B2B-Marketing der Unternehmen noch nicht angekommen.
Die sechs Gruppen wurden wie folgt eingeteilt (die Klammern geben den Anteil in der Gesamtheit der Web 2.0 Nutzer an:
- „Schöpfer“ (27 %) betreiben eigene Blogs, veröffentlichen Websites und schreiben Artikel in Blogs und auf News-Seiten
- „Kritiker“ (37 %) bewerten Produkte und Dienstleistungen in Foren oder kommentieren in Blogs.
- „Sammler“ (29 %) haben viele RSS-Feeds abonniert, nehmen an Umfragen teil und fügen Suchbegriffe zu Websites und Medieninhalten hinzu.
- „Mitmacher“ (29 %) unterhalten ein eigenes Web 2.0 Profil und nutzen Web 2.0 –Seiten.
- „Zuschauer“ (69 %) lesen Blogs, hören Podcasts und lesen in Foren und Reviews. Sie werden selbst nicht aktiv.
- „Inaktive“ (23 %)halten sich von allen Web 2.0-Aktivitäten, jedenfalls im geschäftlichen Bereich, völlig fern.
Eine nette und sicher nützliche Einteilung, wie ich finde. Was man daraus nun für Schlüsse zieht für das Marketing überlasse ich jedem selbst. Ich für meinen Teil würde die „Schöpfer“ als Fans oder Partner gewinnen, die „Kritiker“ überzeugen, und die „Sammler“, „Mitmacher“ sowie die „Zuschauer“ informieren wollen.
Gefunden habe ich diese Studie bei ECIN.