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	<title>KMU-Marketing-Blog &#187; Public Relations</title>
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		<title>Wie KMUs erfolgreicher Pressearbeit machen können</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 08:37:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Baermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe dieser Tage einen Newsletter des Businessportals Gründerzuschuss erhalten, in dem viele gute und brauchbare Tipps zur erfolgreichen Pressearbeit enthalten sind. Ich möchte nur einige Passagen zitieren (und kommentieren), wer den gesamten Newsletter erhalten möchte, kann ihn sich runterladen oder sich direkt anmelden. Medienleute scheinen den Ruf zu genießen, nicht von dieser Welt oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe dieser Tage einen Newsletter des Businessportals Gründerzuschuss erhalten, in dem viele gute und brauchbare Tipps zur erfolgreichen Pressearbeit enthalten sind. Ich möchte nur einige Passagen zitieren (und kommentieren), wer den gesamten Newsletter erhalten möchte, kann ihn sich runterladen oder sich direkt anmelden.</p>
<p><em><strong>Medienleute scheinen den Ruf zu genießen, nicht von dieser Welt oder völlig unerreichbar zu sein.</strong></em></p>
<p>Falsch. Medienvertreter sind nette Menschen, die nur ihre Arbeit tun und von Bergen von Texten und Anfragen überhäuft werden.</p>
<p><em><strong>Mit Journalisten kann man in der Regel locker und unverkrampft reden. Die sind ja neugierig, immer auf der Suche nach einer Story und wenn ich was Interessantes zu erzählen habe, hören die auch zu.</strong></em></p>
<p>Richtig, eine gute Geschichte ist das A und O. Geschwafel ist Zeit stehlen, und Zeit ist Mangel bei Journalisten. Wenn man kein Thema hat, muss man sich eines machen. Zum Beispiel, dass die Firma die Patenschaft für ein Tier im Zoo übernehmen sollte. Zeitungen lieben solche Themen, vor allem in der Saure-Gurken-Zeit.</p>
<p><em><strong>Gehen Sie mit der richtigen Erwartungshaltung auf Journalisten zu und akzeptieren Sie die Rollen- und Arbeitsteilung. Sie unterbreiten ein Angebot, lassen den Journalisten aber die Entscheidung, wie sie damit umgehen.</strong></em></p>
<p>Genau. Wie oben beschrieben, ist der Job der Journalisten, Menschen zu informieren. Lassen Sie die Leute ihren Job machen, helfen Sie dabei. Aber nicht drängen.</p>
<p><em><strong>Suchen Sie bei jedem Gespräch Ansatzpunkte, wie Sie Ihre Kontakte bei ihrer Arbeit unterstützen können. Fragen Sie zum Beispiel danach, für welche Themen sich eine Journalistin derzeit generell oder im Rahmen einer Sonderveröffentlichung interessiert. Verfügen Sie über Informationen hierzu? Inputs zu Themen, die bereits auf der Agenda der Journalistin oder der Redaktion stehen, eröffnen sehr viel bessere Veröffentlichungschancen als Pressemitteilungen, die Sie unverlangt einsenden. Es ist so, als würden Sie sich für eine bisher nur intern ausgeschriebene Stelle bewerben, statt eine Initiativbewerbung zu schicken.</strong></em></p>
<p>Ein guter Tipp. Sonderveröffentlichungen und Themenpläne sind ein guter Einstieg. Die Arbeit ist zwar mühselig, lohnt sich aber allemal. Die Journalisten suchen geradezu nach Themen, die in ihren Plan passen. Hier gilt wieder: Sie helfen.</p>
<p><em><strong>Einige Zeitungen oder Zeitschriften möchten einen Artikel an den Verkauf einer Anzeige koppeln. Sollte man das tun?</strong></em></p>
<p>Kommt drauf an. Unseriös und verboten ist es allemal. Aber die wirtschaftliche Lage der Medien ist teilweise sehr prekär, dass man dafür Verständnis haben muss. Und manchmal ist ein Artikel in der Zeitung xy eben so wichtig, das man darauf eingehen muss. Bei seriösen Medien hat man nach wie vor eine Chance, mit einem interessanten Thema auch ohne Anzeige aufzutauchen.</p>
<p><em><strong>Viele Pressemitteilungen gehen den direkten Weg vom E-Mail-Fach in den Papierkorb. Und zwar ungelesen. Der Grund: In der Betreff-Zeile der Mail finden sich keine relevanten Informationen. Formulieren Sie in der Betreffzeile deshalb unbedingt kurz und prägnant das Thema Ihrer Pressemitteilung und vergessen Sie nicht, auch die Buchstaben „PM“ (für Pressemitteilung) zu verwenden. Den kompletten Inhalt der Pressemitteilung sollten Sie in den Haupttext der Mail hineinkopieren, so dass die Journalisten keine Anhänge öffnen müssen, um die Mitteilung zu lesen. Ein Anhang mit der PM ist trotzdem als zusätzliches, leserfreundliches Angebot sinnvoll</strong></em>.</p>
<p>Genau: Erleichtern Sie dem Journalisten die Arbeit. Prägnanter Betreff, Text zum kopieren, Bild nur in kleiner Auflösung, sonst ist die Datei zu groß. Link zum Download oder Adresse zum Bestellen des Bildes. Mit dem Trick baermann@xikom.de?subject=Bilder_Presse können Sie sogar soweit gehen, dass der Journalist noch nicht mal mehr die Betreffzeile ausfüllen muss.</p>
<p><em><strong>Nicht die Geduld verlieren<br />
Schön wäre es, wenn die erste Pressemitteilung sofort in der Zeitung oder Zeitschrift abgedruckt würde. Aber täglich landen 50 bis 100 Mails mit Pressemitteilungen auf einem durchschnittlichen Redaktionsschreibtisch. Sich aus der Masse abzuheben, lässt sich durch Hartnäckigkeit erreichen. Verlieren Sie nicht die Geduld, wenn es nicht sofort klappt, sondern schieben Sie spätestens vier Wochen nach der ersten Aussendung eine zweite Pressemitteilung mit einem neuen, interessanten Inhalt nach. Den Stoff für eine dritte sollten Sie auch schon bereithalten. So gelingt es Ihnen, durch Kontinuität auf sich aufmerksam zu machen.</strong></em></p>
<p>Wichtig ist Kontinuität und Geduld. Wie gesagt, die Berge der Briefe und Faxe und Massen der E-Mails an Redaktionen nehmen stetig zu. Und Hartnäckigkeit nicht mit Lästig sein verwechseln. Falsch ist: Jede Woche drei Mal anrufen und fragen, ob er sich den Text nun angesehen hat und ob er was bringen wird.</p>


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		<title>Die Zukunft der PR ist online</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 13:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Baermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Infotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Umfrage unter PR- und Marketingverantwortlichen in deutschen Unternehmen durch die Berliner PR-Agentur index weist Online-Kommunikation als Kerndisziplin der PR aus. Bereits heute investiert jeder vierte Befragte mehr als die Hälfte seiner Arbeitszeit in den Bereich Online-PR. Zudem herrscht Einigkeit, dass dieser Anteil weiter steigt, denn über das Internet wird schnell und kostengünstig kommuniziert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle Umfrage unter PR- und Marketingverantwortlichen in deutschen Unternehmen durch die Berliner PR-Agentur index weist Online-Kommunikation als Kerndisziplin der PR aus. Bereits heute investiert jeder vierte Befragte mehr als die Hälfte seiner Arbeitszeit in den Bereich Online-PR. Zudem herrscht Einigkeit, dass dieser Anteil weiter steigt, denn über das Internet wird schnell und kostengünstig kommuniziert. Als größten Mangel der Online-PR sehen die Experten die Wahrnehmbarkeit.</p>
<p><span id="more-393"></span></p>
<p>Das mobile Internet gilt bei den rund 140 befragten Kommunikationsverantwortlichen in den Unternehmen und Institutionen als wichtigster Trend: Gut 54 Prozent geben an, dass es ein „wichtiger“ oder „sehr wichtiger“ Kommunikations-Kanal sein wird. Von kaum geringerer Bedeutung sind Foren und Newsgroups (52 Prozent), gefolgt von Video- und Bewegtbildplattformen (41 Prozent). „Keine Rolle“ für die Unternehmenskommunikation spielen dagegen virtuelle Welten wie Second Life. Auch Twitter und ähnliche Micro-Blog-Services werden gering bewertet: Für ca. 45 Prozent wird diese Form der Online-PR keine oder nur eine geringe Rolle spielen.</p>
<p>Die aktuellen Arbeitsschwerpunkte in der Online-PR 2009 liegen auf den bekannten und etablierten Kanälen wie Newsgroups, Foren und Blogs. Die neuen Werkzeuge werden als wichtig erkannt, von den Befragten aber häufig noch nicht selbst eingesetzt. Ein Grund dafür ist, dass – anders als in der klassischen Pressearbeit – in der Online-PR kaum Standards existieren wie zum Beispiel bei der Einbindung von Internet-Videos als Ergänzung zur Pressemitteilung. Je mehr Möglichkeiten das Internet den Kommunikationsprofis bietet, desto mehr wächst der Bedarf an Standardisierung. Hier ist die Branche gefordert, aktiv zu werden und aus den neuen Möglichkeiten einsatzfähige Kommunikationswerkzeuge zu entwickeln.</p>
<p><strong>Meinungsbarometer Blogs und Foren</strong><br />
Mehr als ein Drittel der Befragten bezieht selbst zu Themen ihres Unternehmens Stellung in Foren, Newsgroups oder Weblogs. Allerdings ergeben sich im Vergleich zur index-Befragung 2007 erhebliche Zuwächse: So hat sich die Aktivität in Weblogs mehr als verdoppelt und auch Beiträge in Foren werden zunehmend beliebter (plus 5 Prozent).</p>
<p>Das Web ist für die PR nicht nur Kanal zur Weitergabe von Informationen, sondern zugleich Resonanzboden. Dies ist eine große Chance für die Kommunikationsverantwortlichen. Zu beachten ist jedoch, dass die Stellungnahmen und Stimmungen im Web zwar das Bild in der Öffentlichkeitsarbeit stark beeinflussen können, aber nicht immer repräsentativ sind. Das Online-Monitoring sollte deshalb in eine möglichst umfassende Gesamteinschätzung eingebunden werden.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
„Schon heute kann kein Unternehmen auf Online-PR in der Kommunikationsarbeit verzichten. Damit dies effizient geschieht, ist aber noch einiges an Arbeit nötig. Manches, was täglich erprobt wird, bedarf der theoretischen und praktischen Reife und der inhaltlich-formalen Unterfütterung“, lautet das Resümee von Franziska Berge, Leiterin der index Agentur GmbH.</p>
<p>Meine Rede&#8230;Online PR ist wichtig und kostengüsntig und auch Online Portale gehören dazu.</p>


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		<title>Journalisten ärgern sich über irrelevante Pressemitteilungen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 08:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Baermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Infotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>

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		<description><![CDATA[Journalisten ärgern sich immer noch über irrelevante Pressemitteilungen von sprachlich und inhaltlich schlechter Qualität. Diese und viele weitere Erkenntnisse belegt der jüngst erschienene Mediakompass I/2009. Der Mediakompass ist eine durchgeführte Online-Studie von w.komm und Convento, bei der im halbjährlichen Wechsel Journalisten und PR-Fachleute zu zentralen As¬pekten ihrer Arbeit befragt werden. Ziel der Befragungen ist es, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Journalisten ärgern sich immer noch über irrelevante Pressemitteilungen von sprachlich und inhaltlich schlechter Qualität. Diese und viele weitere Erkenntnisse belegt der jüngst erschienene Mediakompass I/2009.</p>
<p>Der Mediakompass ist eine durchgeführte Online-Studie von w.komm und Convento, bei der im halbjährlichen Wechsel Journalisten und PR-Fachleute zu zentralen As¬pekten ihrer Arbeit befragt werden. Ziel der Befragungen ist es, Aufschlüsse über das Arbeitsumfeld von Journalisten und PR-Verantwortlichen zu gewinnen und hierbei besonders das Arbeitsverhältnis der beiden Berufsgruppen näher zu beleuchten.<br />
 <br />
Hier einige Highlights:</p>
<p><strong>Anteil irrelevanter Pressemitteilungen weiterhin sehr hoch<br />
</strong>Fast die Hälfte der Pressemitteilungen, die die befragten Journalisten erhalten, ist für sie vor<br />
dem Hintergrund ihres Ressorts bzw. ihrer thematischen Spezialisierung grundsätzlich irrelevant. Vor allem die Journalisten aus dem TV/HF-Bereich beklagen die wenig gezielte Zusendung von Mitteilungen: Hier machen grundsätzlich irrelevante Infos ca. zwei Drittel aller erhaltenen Pressemitteilungen aus.</p>
<p><strong>Qualität von Pressemitteilungen deutlich verbesserungsbedürftig</strong><br />
Die Arbeit der PR-Verantwortlichen ist aus Sicht der befragten Journalisten deutlich verbesserungsbedürftig: Gefragt nach der sprachlichen und inhaltlichen Qualität von Pressemitteilungen geben die Journalisten in Schulnoten gesprochen ihnen im Schnitt nur eine 3-. Etwas besser wird die Arbeit der PRler mit Blick auf die Erreichbarkeit der Pressestellen und PRVerantwortlichen eingeschätzt: Hier vergeben die Journalisten im Schnitt eine 2-. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Befragtengruppen sind bei beiden Fragen nur marginal.</p>
<p><strong>Pressemitteilungen: Journalisten wollen den Text direkt in einer E-Mail und als Word-Anhang</strong><br />
Zwei Drittel der befragten Journalisten möchte den gesamten Text einer Pressemitteilung direkt im Textkörper einer E-Mail erhalten, mit der Überschrift in der Betreffzeile. Besonders die Redakteure von Tageszeitungen bevorzugen diese Variante. Zwei Drittel aller Befragten möchte Mitteilungen zudem als Word-Dokument erhalten.</p>
<p><strong>Bildmaterial: Download via Link bevorzugt</strong><br />
In etwa die Hälfte der befragten Journalisten will Bildmaterial in Form eines Links zu einer Website, auf der das Bildmaterial vorgehalten wird, erhalten. Für ca. 40 Prozent der Befragten ist zudem der ergänzende Versand von komprimiertem Bildmaterial zur Ansicht die beste<br />
Variante. Und: Immerhin ein Drittel der Journalisten hat auch gegen den direkten Versand von hochauflösenden Bildern nichts einzuwenden. Redakteure von Fachzeitschriften und Special-Interest-Formaten bevorzugen zudem recht häufig die Zusendung einer CD auf dem Postweg.</p>
<p><strong>Pressematerialien Top-Quelle für tagesaktuelle Meldungen</strong><br />
40 Prozent der tagesaktuellen Meldungen, die von den Befragten verfasst werden, basieren auf Pressemitteilungen und anderen Pressematerialien. Allerdings zeigen sich deutlich Unterschiede zwischen den verschiedenen Mediengattungen: Vor allem bei Fachzeitschriften, Wochenmagazinen und Special-Interest-Blättern ist der Rückgriff auf PR-Materialien stark<br />
ausgeprägt, bei Tageszeitungen dagegen deutlich weniger.</p>
<p>Hier können Sie die vollständigen Ergebnisse des ersten Mediakompass (inkl. methodischer Angaben) als <a href="http://www.w-komm.de/Mediakompass.html" target="_blank">pdf kostenlos herunterladen</a>.</p>


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		<title>Buchtipp: Pressearbeit in der IT-Branche</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 20:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Baermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vor Weihnachten möchte ich noch ein Buch vorstellen, dass sich mit der Pressearbeit in der IT-Branche beschäftigt. Nachdem in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder Beiträge über schlechte und amateurhafte Pressearbeit aufgetaucht sind, zeigt dieses Buch, wie es wirklich geht. Der Autor Gerhard Versteegen ist seit vielen Jahren ein echter PR-Profi mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://www.weltbild.de/media/ab/1/002/977/002.977.716.jpg" alt="" hspace="5" vspace="5" width="170" height="257" align="left" />Kurz vor Weihnachten möchte ich noch ein Buch vorstellen, dass sich mit der Pressearbeit in der IT-Branche beschäftigt. Nachdem in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder Beiträge über schlechte und amateurhafte Pressearbeit aufgetaucht sind, zeigt dieses Buch, wie es wirklich geht. Der Autor Gerhard Versteegen ist seit vielen Jahren ein echter PR-Profi mit einer eigenen Agentur, der weiss, wovon er spricht. Ich als PR-Berater und Journalist wollte dieses Buch unbedingt lesen, um mein Wissen zu messen und zu vergleichen. Es hat sich gelohnt. Versteegen stellt sehr ausführlich die Grundlagen der Pressearbeit, die Instrumente und die verschiedenen Strategien dar. Und nicht nur das: Er präsentiert als einer der ersten eine Nutzwertanalyse der Pressearbeit für Dienstleister und Hersteller.</p>
<p>Wie ist die Arbeit mit Presseportalen zu bewerten? Welche Anforderungen und Bedürfnisse seitens der Journalisten und Redakteure gibt es, um als Unternehmen erfolgreich in den Medien vertreten zu sein? Welche Gründe sprechen dafür, die PR-Arbeit in die Hände von Presseagenturen zu geben? Und noch viel mehr Fragen beantwortet das im Springer-Verlag erschienene Buch. Weiterhin sind zahlreiche Beispiele erfolgreicher Presseaktivitäten ausgeführt. Der Leser erhält mit diesem Buch in jedem Fall einen konkreten Leitfaden zum Aufbau der Pressearbeit, und hält einen grundlegenden Ratgeber im Sektor der Informationstechnologie in Händen. Fazit: Auch wenn das Buch schon von 2004 ist, ist es für jeden Unternehmer, der in die Pressearbeit einsteigen will, ein gutes Werk.</p>


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		<title>Pressearbeit &#8211; wie man sie nicht macht</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 21:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Baermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigengeld]]></category>
		<category><![CDATA[journalist]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressevertreter]]></category>
		<category><![CDATA[Redakteur]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei unternehmer.de habe ich mal wieder 10 Tipps für richtig schlechte Pressearbeit gefunden. Es ist sicher nicht die erste Abhandlung darüber, wie man sich die Pressevertreter schnell zu Feinden macht. Wahrscheinlich wiederholen sich die Tipps auch alle. Selbst ich habe in diesem Blog das Thema schon mehrfach vorgestellt (siehe Beitrag vom 6. Oktober 2008 und Beitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="http://www.unternehmer.de" target="_blank">unternehmer.de</a> habe ich mal wieder 10 Tipps für richtig schlechte Pressearbeit gefunden. Es ist sicher nicht die erste Abhandlung darüber, wie man sich die Pressevertreter schnell zu Feinden macht. Wahrscheinlich wiederholen sich die Tipps auch alle. Selbst ich habe in diesem Blog das Thema schon mehrfach vorgestellt (siehe <a href="http://www.kmu-marketing-blog.deindex.php/2008/10/06/15-tipps-fur-die-pressearbeit/" target="_self">Beitrag vom 6. Oktober 2008</a> und <a href="http://www.kmu-marketing-blog.deindex.php/2008/04/23/wie-man-gut-mit-der-presse-arbeitet/" target="_self">Beitrag vom 23. April 2008</a>). Dennoch möchte ich sie hier nochmal aufführen, um zu zeigen, dass Pressearbeit in die Hände von Profis gehört. Die folgenden Textpassagen sind aus der oben genannten Quelle zitiert.</p>
<p>&#8220;Erstens: Gestalte eine Pressemitteilung wie eine Fließtextanzeige. Da weiß dann jeder Redakteur, dass er als Werbeträger missbraucht werden soll, um Anzeigengeld zu sparen.</p>
<p>Zweitens: Gestalte das eigentliche Thema der Pressemitteilung möglichst kurz und stelle dein Unternehmen im vierfachen Umfang dar. „Wir sind die Größten“ ist mit Sicherheit einen Artikel wert.</p>
<p>Drittens: Streue deine Pressemitteilung möglichst breit und schicke sie an alle Ressorts.</p>
<p>Viertens: Schicke deine Pressemitteilung an Medien, die nichts mit dem Thema zu tun haben. Damit zeigst du wunderbar, dass du das angesprochene Fachblatt gar nicht kennst.</p>
<p>Fünftens: Rufe den Redakteur an und frage nach, ob die Pressemitteilung auch wohlbehalten angekommen ist und wann mit einer Veröffentlichung zu rechnen ist.</p>
<p>Sechstens: Rufe den falschen Redakteur aus einem ganz anderen Ressort an und stelle die Fragen aus 5.</p>
<p>Siebtens: Lade den Redakteur ein und mache ein Kaffeekränzchen daraus.</p>
<p>Achtens: Reagiere auf Presseanfragen eher zögerlich, da der Druck des Redaktionsschlusses ja nicht der deine ist und dir die Arbeit eines Redakteurs egal sein kann. Du hast selbst genug zu tun.</p>
<p>Neuntens: Schaue bei Interviewanfragen in den Terminkalender und zeige: Hier spricht der Redakteur mit einem wichtigen Macher und da hat er sich gefälligst auch an dessen Terminkalender zu halten.</p>
<p>Zehntens: Denke immer daran, bei allem was Du tust: Der Journalist will etwas von Dir!&#8221;</p>
<p>Na! Klingelt es?</p>


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		<title>Als ob ich es nicht gewusst hätte&#8230;:-)</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 20:53:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Baermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Leser]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Hab ich es doch gewußt: Die Krux bei Pressemeldungen ist es, gleichzeitig die nützlichsten Informationen für Reporter und Konsumenten einzubauen ohne dabei die Pressemitteilung zu überladen und den Leser zu überfordern. Nachzulesen in der News bei ECIN. Die Society for New Communications Research hat in einer Studie heraus gefunden, dass die passende Formulierung entscheidend ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hab ich es doch gewußt: Die Krux bei Pressemeldungen ist es, gleichzeitig die nützlichsten Informationen für Reporter und Konsumenten einzubauen ohne dabei die Pressemitteilung zu überladen und den Leser zu überfordern.</p>
<p>Nachzulesen in der News bei <a href="http://www.ecin.de/news/2008/10/30/12514/" target="_self">ECIN</a>. Die Society for New Communications Research hat in einer Studie heraus gefunden, dass die passende Formulierung entscheidend ist für die Effektivität einer geschäftlichen Pressemitteilung. Ach.</p>
<p>Weiter heißt es, &#8220;Indem sich Firmen somit mehr auf den Nutzen als auf nackte Fakten konzentrieren, erwecken sie größeres Kundeninteresse und erhöhen nebenbei die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Veröffentlichung von News-Portalen aufgegriffen wird, was wiederum die Zahl der erreichten Konsumenten vervielfacht.&#8221;</p>
<p>Ich glaube, jetzt habe ich es verstanden. Pressemeldungen müssen eine News haben, kurz und knackig den Nutzen gleichwie die Fakten präsentieren und verständlich sein. Und weil meistens nicht so einfach ist, sollte man sich Profis für die Erstellung und zielgenauen Versand der Meldungen engagieren.</p>


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		<title>15 Tipps für die Pressearbeit</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 18:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Baermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Bernhard Kuntz hat bei marketing.de kürzlich 15 Tipps für die Pressearbeit veröffentlicht. Der Bequemlichkeit halber zitiere ich große Teile dieses Beitrags erstmal. Bernhard möge es mir bitte verzeihen. Die kompletten 15 Tipps gibt es bei http://www.marketing.de 1. Betrachten Sie die Redakteure der Zeitungen als Kunden. 2. Liefern Sie den Redakteuren das, was sie benötigen. 3. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bernhard Kuntz hat bei marketing.de kürzlich 15 Tipps für die Pressearbeit veröffentlicht.<br />
Der Bequemlichkeit halber zitiere ich große Teile dieses Beitrags erstmal. Bernhard möge es mir bitte verzeihen. Die kompletten 15 Tipps gibt es bei <a href="http://www.marketing.de/news/2478/?vid=10">http://www.marketing.de</a></p>
<p>1. Betrachten Sie die Redakteure der Zeitungen als Kunden.<br />
2. Liefern Sie den Redakteuren das, was sie benötigen.<br />
3. Kommunizieren Sie mit der Presse mäßig, aber regelmäßig<br />
4. Überschütten Sie die Presse nicht mit allem möglichen Nonsens<br />
5. Bedenken Sie beim Schreiben für die Presse: Artikel sind keine Doktorarbeiten.<br />
6. Beachten Sie: Fast alle Fachzeitschriften haben lange Vorlaufzeiten.<br />
7. Überschätzen Sie nicht die Wirkung des publizierten Worts.<br />
8. Denken Sie stets daran: Der Redakteur ist Ihr Kunde. […] Deshalb darf er mit dem gekauften Artikel machen, was er möchte.<br />
9. Haben Sie keine Angst vor der Fach-/Wirtschaftspresse.<br />
10. Seien Sie aber vorsichtig im Umgang mit allen Medien, die sich an die so genannten Endverbraucher wenden.<br />
11. Pressearbeit ist kein billiger Anzeigenersatz. Sie kostet (viel) Zeit und/oder Geld.<br />
12.  Geben Sie sich zum Beispiel nie der Illusion hin, Sie könnten Beratungsleistungen, sofern sie teurer (und erklärungsbedürftiger) als Gedenkmünzen in limitierter Auflage für 9,99 sind, rein mit PR-Maßnahmen vermarkten.<br />
13. Ein Vorzug der Pressearbeit ist: Sie können die Früchte dieser Arbeit, also die erschienenen Artikel aktiv im Marketing- und Vertriebsprozess nutzen.<br />
14. Bedenken Sie bei Ihrer Kosten-Nutzen-Abwägung, ob Sie Zeit und/oder Geld in Pressearbeit investieren: Die meisten Zeitschriften stellen die erschienenen Artikel auch auf ihre Webseite. Deshalb wird Ihr Unternehmen, wenn Sie eine regelmäßige Pressearbeit betreiben, auch leichter im Web gefunden.<br />
15. Ein weiteres Plus ist: Wenn man Ihren Namen als Suchbegriff bei Suchmaschinen wie Google eingibt, erscheinen mehr (inhaltliche) Treffer, so dass der Eindruck entsteht Das ist ein Spezialist für &#8230;. Solche Abfragen machen inzwischen die meisten Kunden, bevor sie einen Berater kontaktieren.</p>
<p>Insgesamt kann ich Bernhard in jedem Punkt nur zustimmen (<a href="http://www.kmu-marketing-blog.deindex.php/2008/04/23/wie-man-gut-mit-der-presse-arbeitet/" target="_self">siehe meinen Blogbeitrag vom 23.4.2008</a>). Pressearbeit ist ein Deal mit den Redakteuren. Geben und Nehmen lautet Motto. Was ich besonders hervorheben mag sind die Punkte 14 und 15. Pressearbeit hat sich heute sehr stark in Internet verlagert. Der ewigen Diskussion über kostenlose Presseportale im Stile von openpr oder fair-news zum Trotz bringen diese Portale zumindest das, was Bernhard in diesen Punkten anspricht.<br />
Ein Tipp von mir: Seien Sie bezüglich Punkt 8 sehr vorsichtig. Sie bekommen nach der Publikation bei einigen Verlagen Ihre eigenen Artikel als kostenpflichtiges PDF angeboten.</p>


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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 19:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Baermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Ideen]]></category>
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		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein guter Tipp, was man in eine Pressemeldung zur Firmengründung schreibt und was nicht hat der Marktplatz Mittelstand. Man soll die menschliche Komponente reinbringen, statt mit Business-Phrasen um sich zu schmeißen. &#8220;Vom Hausmann zum Manager&#8221; oder &#8220;Den Lebenstraum zum Beruf gemacht&#8221; sind solche persönlichen Infos, die Journalisten gerne lesen. Hier steht mehr davon. Twittere diesen Artikel! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein guter Tipp, was man in eine Pressemeldung zur Firmengründung schreibt und was nicht hat der Marktplatz Mittelstand. Man soll die menschliche Komponente reinbringen, statt mit Business-Phrasen um sich zu schmeißen. &#8220;Vom Hausmann zum Manager&#8221; oder &#8220;Den Lebenstraum zum Beruf gemacht&#8221; sind solche persönlichen Infos, die Journalisten gerne lesen.</p>
<p><a target="_blank" href="http://info.marktplatz-mittelstand.de/item/327?TId=31720597542">Hier steht mehr davon.</a></p>


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		<title>Wie man gut mit der Presse arbeitet</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 08:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Baermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
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		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressearbeit, oft auch als Public Relations oder PR bezeichnet ist per Definition die Zusammenarbeit mit der Presse. Fachpresse, Publikumspresse, Lokalpresse, Wirtschaftspresse, TV, Hörfunk oder Zeitung. Sie alle werden von großen und kleinen Unternehmen, von großen und kleinen Agentur hofiert, bedrängt und manchmal sogar bestochen. Die Realität ist grausam. Denn es ist heute nicht mehr so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kmu-marketing-blog.de/wp-content/uploads/j0431738.jpg" target="_blank"></a>Pressearbeit, oft auch als Public Relations oder PR bezeichnet ist per Definition die Zusammenarbeit mit der Presse. Fachpresse, Publikumspresse, Lokalpresse, Wirtschaftspresse, TV, Hörfunk oder Zeitung. Sie alle werden von großen und kleinen Unternehmen, von großen und kleinen Agentur hofiert, bedrängt und manchmal sogar bestochen. Die Realität ist grausam. Denn es ist heute nicht mehr so einfach wie vor einigenn Jahren, eine Pressemeldung zu platzieren, einen Artikel zu veröffentlichen oder ein Interview zu generieren. Der Grund liegt im Überangebot an Texten, Agenturen und presseaktiven Unternehmen, die einer geschrumpften Zahl von Medien gegenüberstehen. Viele Verlage kämpfen auch heute noch täglich ums Überleben. Und genau hier liegt auch die Versuchung, der manche Redakteure und Verlagsleiter erliegen. Da wird mal schnell ein bestehender Ehrenkodex bzw. Pressekodex kurzerhand vergessen. Dieser besagt nämlich, dass – einfach gesagt – Werbung und Redaktion strengstens getrennt sein müssen. Kein Redakteur darf sich durch finanzielle Anreize seitens der Unternehmen oder Agenturen, auch nicht durch die Anzeigenleiter im Hause genötigt fühlen, einen schlechten, werblichen Text zu veröffentlichen, den er eigentlich nicht mag.</p>
<p><span id="more-143"></span><br />
Ein Dilemma? Auf der einen Seite die PR wütigen Agenturen und Unternehmen, die manchmal alles dran setzen, um mit einem bestimmten Thema oder Produkt in einem bestimmten Blatt oder im Radio (kostenlos) genannt zu werden. Auf der anderen Seite die oftmals wirtschaftlich angeschlagenen Verlage, die ihre Redakteure vor die Wahl stellen, Anzeigen mit Artikel zu locken oder bald ihren Arbeitsplatz räumen zu müssen.</p>
<p>Es ist eher eine Herausforderung, mit der neuen Situation richtig umzugehen. Für Verlage, Redaktionen und Agenturen/Unternehmen. Was hat ein Unternehmen davon, in einem Magazin (als Beispiel für alle Medien) mit einem schlechten, vor Eigenwerbung protzenden Artikel dargestellt zu werden, in dem zwei Seiten später auch noch eine halbseitige Anzeige prangert? Nichts. Unglaubhaft, gar lächerlich macht man sich. Der Wert des Textes im Vergleich zu dem Fall, dass der Redakteur ihn selbst recherchiert und verfasst hat und er ohne Anzeige erschienen ist, ist gleich null. Was hat der Verlag davon? Eine gebuchte Anzeige, die Geld bringt – und bald einen kaputten Ruf. Die Glaubwürdigkeit ist dahin. Gut, werden jetzt einige sagen, besser in einem Verlag arbeiten, dessen Ruf ruiniert ist als gar keinen Job zu haben. Dem muss man Recht geben.<br />
Es gibt als Unternehmen/Agentur ein paar Dinge, die man beachten kann, um der oben genannten Herausforderung besser zu begegnen.</p>
<p><strong>1. Miteinander reden und planen</strong><br />
Ein gutes, offenes Gespräch zwischen Redakteur, Anzeigenverkäufer und der Agentur/dem Unternehmenssprecher wirkt Wunder. Gemeinsam organisiert man eine Media und PR Kampagne mit dem Heft. Man legt die Themen fest, wählt  die dazu passenden Ausgaben aus und bespricht die Möglichkeiten – immer fein säuberlich getrennt nach Werbung und Redaktion. Bitte keine Erpressungsversuche in die eine oder andere Richtung. Die Redakteure werden intern schon genug bedrängt. Manche Verlage bieten so genannte „Advertorials“ an, eine Zusammensetzung aus Advertising „Adver“ und Editorial „torial“. Das sind Modelle, bei denen Inhalt oder Seiten im Heft gekauft werden. Diese Bereiche werden dann zwar als Anzeige ausgewiesen, man kann dort dennoch mit Hilfe des Redakteurs vernünftige, gute Texte platzieren, die dann auch gelesen werden. Es ist auch nicht anrüchig, in einer Ausgabe eine Anzeige zu schalten, und dort auch eine Meldung oder einen Artikel zu haben. Strotzt dieser Artikel allerdings wieder vor Werbung und Eigenlob, ist der Effekt wie schon dargestellt gleich null. Das Geld ist zum Fenster hinaus geworfen.</p>
<p><strong>2. Ein wenig Ehre tut gut – Fair geht vor</strong><br />
Dies gilt für beide Seiten. Es gibt Gott sei dank immer noch genügend Verlage, die nicht dem schnöden Mammon unterliegen, und es werden auch wieder mehr. Länder wie Großbritannien und immer mehr auch Österreich scheinen in dieser Hinsicht schon zu tief gesunken zu sein, als dass man sie retten könnte. In manchen Ländern bekommt man fast keinen Text mehr ohne Geld (sei es für das Farbbild, ohne das der Text nicht gedruckt werden kann). Ehrlich gesagt sollte man von Medien, die die Agentur/das Unternehmen mit Redaktion gegen Anzeige erpressen, die Finger lassen. Wer solche Angebote, auch noch aus dem Munde des Redakteurs, unterbreitet, steht mit dem Rücken zur Wand. Denn man verstößt gegen den Pressekodex und riskiert Sanktionen. Aber auch Agenturen/Unternehmen sollten die Erpressungsversuche, die die wirtschaftliche Situation eines Verlages ausnutzen, tunlichst vermeiden. Fair geht vor.</p>
<p><strong>3. Zusammenarbeit statt gegeneinander</strong><br />
Wenn man es als Agentur oder Unternehmen schafft, einen Redakteur für sich, sein Produkt zu begeistern, braucht man keine unlauteren Mittel. Das ist die Kunst der Pressearbeit. Partnerschaftlich, ja sogar dienlich zusammenarbeiten. Hier entsteht ein Deal: Der Redakteur erhält einen guten, inhaltlich wertvollen Text, an dem er nicht viel arbeiten muss. Sein Zeitbudget ist immer begrenzt, er sieht eine Entlastung. Sein Gewinn. Die Agentur/das Unternehmen erhält eine gute Publikation. Agenturen/Presseabteilungen sollten sich als Dienstleister für den Redakteur sehen, dann bedankt er sich mit einer Veröffentlichung.</p>
<p>Übrigens: Das Bedanken für eine tolle Veröffentlichung ist tabu. Der Redakteur hat nur seine Arbeit getan.</p>


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		<title>Der Umgang mit der Presse Teil 1:  10 Wege, Journalisten gegen sich aufzubringen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 13:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Baermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute startet eine kleine Reihe, die beschreibt, wie man mit der Presse umgeht. Im ersten Teil stelle ich einen heißen Beitrag aus dem Schweizer Online IT-Magazin „inside-it.ch“ vor, der letzte Woche als eine Art Hilferuf erschienen ist. 10 Wege, Journalisten gegen sich aufzubringen von Christoph Hugenschmidt Darin stellt der Autor die 10 beliebtesten Methoden vor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute startet eine kleine Reihe, die beschreibt, wie man mit der Presse umgeht. Im ersten Teil stelle ich einen heißen Beitrag aus dem Schweizer Online IT-Magazin „inside-it.ch“ vor, der letzte Woche als eine Art Hilferuf erschienen ist.</p>
<p><strong>10 Wege, Journalisten gegen sich aufzubringen</strong> von Christoph Hugenschmidt</p>
<p>Darin stellt der Autor die 10 beliebtesten Methoden vor, sich bei der Presse unbeliebt zu machen. Weil ich den Beitrag so gelungen finde, möchte ich ihn ausnahmsweise im Originaltext hier zeigen. Der Autor Christoph Hugenschmidt möge es mir verzeihen.</p>
<p><strong>1. Sofort drohen:</strong> Verschicken Sie eine Pressemitteilung und wenn dann ein Artikel erscheint, was ja eigentlich das Ziel hätte gewesen sein sollen, ein E-Mail mit folgendem Schluss: &#8220;Wir möchten Sie auffordern, die Veröffentlichung in der derzeitigen Form möglichst schnell zurück zu ziehen und behalten uns weitere Schritte vor.&#8221; Liebe Frau D.K. Wir entschuldigen uns dafür, nicht nur Ihre ziemlich nichts sagende Mitteilung abgetippt, sondern noch selbst etwas gedacht und das Resultat derselben Tätigkeit auch noch unseren LeserInnen mitgeteilt zu haben. Wir werden es nie mehr tun, sondern versuchen nun herauszufinden, was zu ihrer doch reichlich seltsamen Reaktion geführt hat. Probleme?</p>
<p><strong>2. Auskunfts-Schlitten fahren:</strong> Verschicken Sie eine Pressemitteilung, aus der man (vielleicht sind ja einfach wir zu bleede &#8211; schon möglich) nicht drauskommt. Geben Sie darin eine Person für Rückfragen an &#8211; möglichst von der PR-Agentur. Diese soll dem Journi dann eine weitere Person für Rückfragen angeben, diese soll dann schwierig zu erreichen sein und danach ziemlich sauer sagen, man sei überhaupt nicht zuständig und was diese blöde Anruferei überhaupt solle. Geben Sie dann eine weitere Person für Rückfragen an, die in den Ferien weilt, schon Feierabend hat oder permanent Sitzungen abhält.</p>
<p><strong>3. Verrechenbar bleiben:</strong> Wenn Sie eine Agentur sind: Belagern Sie die Redaktion mit Terminvorschlägen für ein Treffen mit der wichtigen Person xy von der Firma z. Belagern Sie dann xy und sagen sie ihm, wie wichtig er eben sei und dass die Presse unbedingt mit ihm reden wolle. Machen Sie dann ein Meeting ab und wundern Sie sich, dass beide Seiten sauer sind, weil xy dachte, mit interessanten Fragen bombardiert zu werden, während der Journi glaubte, mit knackigen Aussagen nach Hause zu kommen. Hauptsache, sie konnten Stunden aufschreiben.</p>
<p><strong>4. Was sind schon zwei Wochen?:</strong> Verschicken Sie eine Pressemitteilung und gehen Sie anschliessend sofort für zwei Wochen in die Ferien. Informieren Sie niemand sonst in der Firma und sorgen Sie vor allem dafür, dass niemand sonst Auskünfte geben darf.</p>
<p><strong>5. Anrufen (I):</strong> Rufen Sie mehrmals pro Tag in den Redaktionen an und fragen Sie nach, ob Ihre Mitteilung auch angekommen sei.</p>
<p><strong>6. Anrufen (II):</strong> Laden Sie Journalisten ein. Möglichst auf ein Datum, an dem 44 andere Medienanlässe stattfinden. Wenn Sie keine Anmeldung bekommen, rufen Sie an. Wenn der Journi dann sagt, er komme nicht (wenn er käme, hätte er sich angemeldet) dann fragen Sie ihn warum. Diskutieren Sie dann die Legitimität seiner Antwort. Bleiben Sie hartnäckig.</p>
<p><strong>7. Anrufen (III):</strong> Das gleiche Vorgehen eignet sich auch bei umwerfend wichtigen Pressemitteilungen, deren Inhalt niemand aufgreifen will.</p>
<p><strong>8. Anrufen (IV):</strong> Veranstalten Sie Medienanlässe an möglichst abgelegenen Orten zu möglichst unmöglichen Zeiten. Danach weiteres Vorgehen nach Punkt 6.</p>
<p><strong>9. Anrufen (V):</strong> Informieren Sie sich nie nie nie über das Medium (Zielpublikum, Schwerpunkte), für das ihr Journi-Opfer schreibt. Rufen Sie einfach mal an. Möglichst den Chef.</p>
<p><strong>10. &#8220;Dürfen wir den Text dann vor der Publikation dann noch lesen?&#8221;:</strong> Verlangen Sie unbedingt ein &#8220;Gut zum Druck&#8221;, nachdem Sie eine kurze Auskunft am Telefon gegeben haben. Beharren Sie eh darauf, alle Texte über Sie, Ihre Firma, Ihre Konkurrenz und überhaupt Gott und die Welt schönfärben und entschärfen zu dürfen. Schließlich finden Sie kritische Medien toll und wichtig &#8211; vor allem in China.</p>
<p>Mein Urteil: Deliziös und wahr.</p>
<p>Originaltext bei <a href="http://www.inside-it.ch/frontend/insideit;jsessionid=19AE58E3BE731BCB3F75849052813B48?_d=_article&amp;news.id=13991">inside-it.ch</a>. Durch den Link am Ende ist das Urheberrecht gewahrt.</p>


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