
Heute habe ich noch einmal eine Studie zum Thema Social Communitys. Eine Analyse der Agenutr SF Interactive Performance hat die 10 wichtigsten Social Communitys herausgefunden. Anhand von 30 Bewertungskriterien wie die allgemeine Marktrelevanz, die Content Qualität und die Relevanz für bestimmte Unternehmensaufgaben wie Marketing & Vertrieb, Recruiting oder Kommunikation wurde ein Ranking erstellt.
Die zehn wichtigsten Social Media für den Einsatz in der B2B-Kommunikation sind:
1. linkedIn
2. Xing
3. Facebook
4. Twitter
5. YouTube
6. Wikipedia
7. Slideshare
8. Scribd
9. Naymz
10. Metacafe
gefunden bei: Internetworld Business
Facebook ist in aller Munde. Mittlerweile scheinen auch die Unternehmen neben XING eine zweite Community und Netzwerk Spielwiese in Facebook entdeckt zu haben. Jedenfalls scheint die Nutzung der Plattform durch Unternehmen stetig zu wachsen. Zugegeben, es sind zurzeit noch die großen Fische, die Facebook als Fanseite nutzen. Aber vielleicht entdeckt auch der Mittelstand den Nutzen. Ich habe eben einen schönen Beitrag von Markus Gabriel in seinem Online-Marketing-Report gefunden.
Der Beitrag mit dem Titel “20 Gründe, warum ein Unternehmen eine Facebook Corporate Site aufschalten sollte.” nennet eben genau 20 Gründe, warum Facebook auch für den Mittelstand interessant ist. Darunter finden sich die Klassiker wie Kundenbindung, Image, Branding, Cross-Selling, Suchmaschinenoptimierung etc. Aber lest selbst. Ich finden den Beitrag sehr gelungen.
Gestern hat die Expertin für Kundenloyalität und Empfehlungsmarketing., Anne M. Schüller in ihrem Weblog einen Artikel von mir zum “Mehr Kundenloyalität durch Social Media Marketing” veröffentlicht. Ich beschreibe darin, wie Unternehmen mit Hilfe von Social Media Marketing (XING, Twitter, Blogs) ihre Kunden binden und Loyalität erhalten.
Den Beitrag gibt es hier zu lesen.
Laut einer empirischen Erhebung der Cologne Business School können mehr als die Hälfte der rund 350 befragten Unternehmen mit den Begriffen „Web 2.0“ oder „Social Media“ etwas anfangen. 21,1 Prozent haben sie bereits gehört, wissen jedoch nicht, was sich dahinter verbirgt. Diese Zahlen zeigen, dass sich diese Themen bei den Unternehmen in Deutschland immer noch nicht durchgesetzt haben. Woran kann das liegen? Unwissenheit, schlechte Beratung, Frust oder gar Angst vor Neuem?
Gut ist, dass von den „Wissenden“ auch 43 Prozent Web-2.0-Anwendungen in ihrem Unternehmen nutzen. Wenn ich mal interpretieren darf: Über die Hälfte kennen Web 2.0, 43% der Befragten nutzen Web-2.0-Anwendungen: Das ist eine gute Quote.
Auf der Liste der Web-2.0-Anwendungen im Unternehmen steht an erster Stelle die Einrichtung eine Community Profils (21%). Hier steht XING mit 34% an erster Stelle. Weitere präferierte Web-2.0-Anwendungen sind Weblogs, Online Communitys und Videoplattformen.
Immerhin: 15 Prozent der Unternehmen haben bereits nachweislich mit Social-Media-Marketing ihren Verkauf gesteigert, der gleiche Prozentsatz setzt Netzwerke erfolgreich für Kundenbindung und Öffentlichkeitsarbeit ein.
Leider kann ich zurzeit nicht näher auf diese Studie eingehen, da die Firma Brain Injection nicht in der Lage ist, mir die angeblich kostenlose Studie zukommen zu lassen. Würde gerne tiefer rein gehen. Es gibt da nämlich noch ein paar Widersprüche.
Die aktuellen Daten stammen aus einer Meldung der Internet World Business, die die Studie offenbar bekommen haben.
Im Rahmen einer Online-Befragung hat das Nürnberger Marktforschungsinstitut ForschungsWerk untersucht, wer sich in welchen Social Communities aufhält.
Während die beiden ersten Positionen eher von Community Plattformen belegt sind, die von Privatleuten genutzt werden – Stayfriends (27%) und Wer-kennt-wen? (20%) – kommt die Business Plattform XING mit 15% bereits an dritter Stelle. Es folgen StudiVZ (13%), Facebook (10%), MeinVZ (9%), MySpace (8%) und Lokalisten.de (6%).
Jedes zweite XING-Mitglied sieht als Nutzungsmotiv, sich über z.B. Geschäftspartner, Kollegen oder Bekannte zu informieren. 78% der XING-Nutzer wollen zudem Geschäftsbeziehungen knüpfen und 44% versprechen sich davon, ihre eigenen Job- bzw. Karrierechancen zu verbessern. 26% angeln dort nach Aufträgen.
Von den 18- bis 29-jährigen Internetnutzern sind bereits 90% in einem Netzwerk vertreten, von den über 50-jährigen “Silver Surfern” dagegen erst 43%. Ältere Internetnutzer sind fast ausschließlich bei Stayfriends, Wer-kennt-wen? oder XING aktiv.
Übrigens: Twitter ist mehr als einem Drittel der Internetnutzer bekannt (37%) – bei leitenden Angestellten, Selbständigen und Studenten ist der Bekanntheitsgrad noch etwas höher (48%, 54% bzw. 61%). Auf der In/Out-Skala rangiert Twitter aktuell sogar auf Platz 1.
Hier zeigt sich, dass das das Thema Social Community in Deutschland an Bedeutung gewinnt. Immer mehr Unternehmer und Angestellte erkennen, dass man z.B. mit XING sinnvolle Geschäfte machen oder wertvolle Kontakte knüpfen kann. Wer mehr darüber erfahren möchte, darf sich gerne bei mir melden.
Quelle: ForschungsWerk GmbH - http://www.forschungswerk.de/