Frank Bärmann

Homepage-Planung mit Mind-Mapping

Geschrieben am Mittwoch, 11. November 2009 von Frank Baermann

Webseiten werden heute immer anspruchsvoller und komplexer. Je größer das Unternehmen ist, je diversifizierter oder internationaler, umso mehr Seiten beinhaltet der Webauftritt. Hier gilt es, die Struktur und die Inhalte genau zu planen. Eine gute Hilfe beim Aufbau der Struktur scheint das so genannte Mind-Mapping zu sein. Diese Kreativ-Technik stellt die Textakademie diesen Monat auf Ihrer Webseite vor.

Mind-Mappings wird in Fachliteratur und Praxis oft als Ideenfindungs-Instrument vorgestellt. Dabei teilen Sie Ihr Hauptthema in kleinere Unterthemen und schreiben alles auf, was Ihnen zu jedem Punkt einfällt. Ihr Gehirn fragt nicht mehr nur das Oberthema ab, sondern jeder Begriff ist wieder eine erneute Abfrage. So haben Sie in kürzester Zeit ein Blatt voller Ideen und Verzweigungen erarbeitet.

Der Mind-Map ist wie ein großer Baum – im Zentrum steht der Stamm, das Hauptthema. Davon gehen viele Äste und Unteräste und am Ende die Blätter ab. Jeder Ast und jedes Blatt ist ein Unterthema. Benutzen Sie viele Farben, Bilder und Symbole. So aktivieren Sie das gesamte Potenzial Ihres Gehirns und schöpfen Ihre Leistungsfähigkeit voll aus. Mit Mind-Mapping werden dem Gehirn viel mehr Gedanken und Assoziationen entlockt als normal, weil das Gehirn in Gedächtnisschichten speichert. Mit dem Mind-Mapping erfragen Sie sich aber gezielt die Informationen, die auch weiter “unten” gespeichert sind.

Diese Technik kann man nun sehr gut für die Planung der Homepage einsetzen. Wie das genau geht, verrät der Beitrag der Textakademie.

Die Vorteile des Mind-Mappings
- In kürzester Zeit erarbeiten Sie viele Ideen.
- Beide Gehirnhälften sind aktiv.
- Auch untere Gedächtnisschichten werden abgefragt.
- Sie entwickeln viele Ideen und Assoziationen.
- Sie bringen Konzepte schnell und übersichtlich zu Papier.
- Sie setzen Ihr Potential effizient ein.

Tun wir’s nun oder nicht?

Geschrieben am Montag, 27. Oktober 2008 von Frank Baermann

Es gibt Texte, die sind einfach besser als andere. Und bei einigen stellen wir fest: „Das ist es einfach nicht!“ Daran könnten langatmige Formulierungen schuld sein, welche dieser ähneln:

„Gemäß Ihrer eher unkonventionellen, etwas überraschenden Vorgehensweise in letzter Zeit, die mit einiger ansehnlicher, teils auch intensiver und emotionaler Resonanz seitens der Kunden einherging, möchte ich Ihnen, quasi als Frucht Ihrer Arbeit, am kommenden Montag in Raum …“

Ja, was denn nun? 37 Wörter und noch immer weiß niemand worum es hier eigentlich geht! Gründe dafür: Der Verfasser kommt nicht zum Punkt, bläht den Satz auf und neigt zum Nominalstil. Seine Absicht wird auch deshalb nicht deutlich, weil er etwas Kleines mit großer Wirkung vergisst: das Verb. Der Leser weiß nicht, wie der Satz beendet wird und was ihn erwartet: Abmahnung oder Belohnung?

Hilfsverben, wie das „möchte“ in unserem Beispiel, sollten vorsichtig dosiert werden. Besonders in werbenden Texten haben Worte wie „müssen, können, möchten, dürfen, wollen, sollen, oder würden“ meist nicht viel zu suchen. Sie verbannen ein Verb nämlich an das Ende eines Satzes – was denen ihre Dynamik raubt.

Achten Sie also immer darauf, wo ihre Verben stehen!
Viel Erfolg und Spaß beim Texten!

Dieser Tipp wurde erstellt von Stefan Gottschling