Frank Bärmann

Facebook für Unternehmen: 20 Gründe

Geschrieben am Dienstag, 19. Januar 2010 von Frank Baermann

logo_facebookFacebook ist in aller Munde. Mittlerweile scheinen auch die Unternehmen neben XING eine zweite Community und Netzwerk Spielwiese in Facebook entdeckt zu haben. Jedenfalls scheint die Nutzung der Plattform durch Unternehmen stetig zu wachsen. Zugegeben, es sind zurzeit noch die großen Fische, die Facebook als Fanseite nutzen. Aber vielleicht entdeckt auch der Mittelstand den Nutzen. Ich habe eben einen schönen Beitrag von Markus Gabriel in seinem Online-Marketing-Report gefunden.

Der Beitrag mit dem Titel “20 Gründe, warum ein Unternehmen eine Facebook Corporate Site aufschalten sollte.” nennet eben genau 20 Gründe, warum Facebook auch für den Mittelstand interessant ist. Darunter finden sich die Klassiker wie Kundenbindung, Image, Branding, Cross-Selling, Suchmaschinenoptimierung etc. Aber lest selbst. Ich finden den Beitrag sehr gelungen.

Ergebnisse einer Twitter-Blitzumfrage zu Poken

Geschrieben am Dienstag, 12. Januar 2010 von Frank Baermann

Ich habe heute morgen eine Blitzumfrage zu Poken via Twitter gestartet. Das sind die Ergebnisse:

Hier könnt Ihr an der Umfrage teilnehmen:

Visitenkarten 2.0 - Der Poken

Geschrieben am Mittwoch, 06. Januar 2010 von Frank Baermann

pokenSind die klassichen Visitenkarten bald am Ende? Wenn man ein wenig in die moderne Web 2.0 Welt hinein horcht, könnte das bald so sein. Denn es gibt seit einiger Zeit die Visitenkarte 2.0 - Der Poken. Hä?

Hier die original Beschreibung vom Hersteller:

Poken ist deine digitale Visitenkarte: der einfache Weg, Kontaktdaten auszutauschen und mit Freunden über soziale Netzwerke in Verbindung zu bleiben. Haltet einfach eure Poken aneinander  und der Kontakt ist geknüpft – in der realen wie in der virtuellen Welt!

Und das sagt Wikipedia:

Poken ist ein Gadget der Schweizer Firma Poken S.A., welches Kontaktdaten der Besitzer über Nahbereichsfunk austauscht. Neben üblicherweise auf Visitenkarten enthaltenen Daten kann ein Poken auch Profilen aus verschiedenen sozialen Netzwerken übermitteln.

Konkret:

Man legt sich auf der Webseite des http://www.poken.com ein Profil an mit allen Social Media Daten zu XING, Facebook, youtube, StudiVZ, Twitter, Skype etc. Auch die Telefonnummer und E-Mail Adressse wird hinterlegt. Das ganze wird auf den Poken, zunächst nur ein USB Stick, gespielt. Trifft man einen anderen Poken Besitzer, werden die Kontaktstellen an den Händen mit einem RFID Chip übereinander gehalten. Innerhalb von Sekunden tauschen die beiden Poken ihre Daten aus - natürlich nur das, was man vorher frei gegebenen hat. Man sammelt so neue Kontakte mit allen Daten. Schließt man später den Poken via USB an den PC und loggt sich in sein Profil ein, so werden alle Kontakte rüber gespielt. Man hat eine digitale Visitenkarten-Box.

Hier wird in dem Video erklärt, wie es geht.

Poken Explained from Poken on Vimeo.

Alles Spielerei? Der Hersteller und viele Manager in den USA sehen das anders. Seit kurzem gibt es ein Business-Poken, der wie ein normaler USB-Stick aussieht. Die ersten Poken sehen aus wie kleine, putzige Tiercen oder Männchen. Das störte die Business-Welt. Seitdem der Business-Poken auf dem Markt ist, ist er ständig vergriffen. Das spricht für sich.

poken_pulseDer Poken wird die klassische Visitenkarte noch lange nicht ersetzen. Aber er kann Unternehmen dienen, die als modern, innovativ gelten wollen oder im Internet Geschäfte machen. Er kann für Promo-Aktionen eingesetzt werden, zum Sammeln von Personen-Profilen z.B. auf Messen und Konzerten oder vielleicht irgendwann zum schnellen Austausch der kompletten Businessdaten inklusive XING Profil und Twitter Account.

Ich finde die Idee wieder einmal genial, auch wenn der Poken noch immer sehr teuer ist für die Massennutzung. Der normale Poken kostet ca. 15, der Business Poken 30 EUR.

Mehr Informationen gibt es beim Herrsteller auf der Webseite unter http://www.poken.com

Übrignens bietet die Firma poken-business.de die Poken mit eingenem Firmenlogo an, allerdings nur bei größeren Bestellmengen ab 100 Stück - klar.

Was haltet Ihr davon? Spielerei oder ernstzunehmende neue Welle wie einst Twitter?

Fotos und Video: POKEN DEUTSCHLAND GmbH

Neuigkeiten von Twitter

Geschrieben am Donnerstag, 17. Dezember 2009 von Frank Baermann

Zunächst das Beste für uns Deutsche zu Beginn: Twitter spricht nun seit wenigen Tagen deutsch. Nach Spanisch, Französisch und Italienisch hat der Kurznachrichtendienst aus Kalifornien jetzt auch Deutsch gelernt. Und damit man nun auch fleißig über Neuigkeiten aus der deutschen Twitterwelt informiert wird, hat das Unternehmen einen eigenen Account angelegt: twitter_de.

Und noch eine Neuigkeit gibt es über Twitter. Der Microbloggingdienst ist die beliebteste Social-Media-Plattform für Unternehmen. Das zumindest ergab die Studie “Wie nutzen Deutschlands größte Marken Social Media?” der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Agentur construktiv. Demnach nutzen 39 Prozent der befragten Unternehmen Twitter als Kommunikationsmedium, gefolgt von YouTube mit 37%, Facebook mit 28% und Corporate Blogs mit 12%.

Grafik: Universität Oldenburg/construktiv

Insgesamt ist außerdem, dass laut der Studie 60 Prozent der nach Werbeausgaben hundert größten Marken in Deutschland Social Media nutzen. Dabei beschränkt sich ein Viertel der Firmen auf einen Dienst. Zwei oder drei Social Media-Plattformen werden von etwa einem Drittel der Marken genutzt. Nur 5 Pozent der Unternehmen bedienen zugleich Facebook, Twitter, YouTube und Unternehmensblogs.

Was ich persönlich noch wichtig finde, ist folgende Erkenntnis der Studie: “Je aktiver die Marken in den Social Media-Diensten sind, desto mehr Resonanz finden sie in der Online-Community.” Die Aktivität spiegelt dabei die Intensität wieder, mit der die Marken die einzelnen Social Media-Dienste nutzen. Die Resonanz der Internetnutzer auf diese Aktivitäten wird mit der Anzahl der YouTube-Videoklicks, der Anzahl der Follower auf Twitter, der Anzahl Fans einer Marke und Kommentaren zu Beiträgen auf Facebook sowie den Kommentaren zu den Blogartikeln gemessen.

Meiner Meinung ist das genau das, was Social Media Marketing erreichen soll, eine hohe Resonanz auf die Marketing-Aktivitäten. Und den Marketing-Manager wird es freuen.

Diese Studie kann bei construktiv runter geladen werden.

Mehr Kundenloyalität durch Social Media Marketing

Geschrieben am Mittwoch, 02. Dezember 2009 von Frank Baermann

Gestern hat die Expertin für Kundenloyalität und Empfehlungsmarketing., Anne M. Schüller in ihrem Weblog einen Artikel von mir  zum “Mehr Kundenloyalität durch Social Media Marketing” veröffentlicht. Ich beschreibe darin, wie Unternehmen mit Hilfe von  Social Media Marketing (XING, Twitter, Blogs) ihre Kunden binden und Loyalität erhalten.

Den Beitrag gibt es hier zu lesen.

Der Fall Jako: Wie man es nicht macht im Web 2.0

Geschrieben am Montag, 12. Oktober 2009 von Frank Baermann

Wieder einmal ist ein bekanntes Unternehmen ganz gehörig über die Bande der Social Communities und Bloggergemeinden Deutschlands gestolpert. Das jüngste Beispiel des Sportartikelherstellers Jako zeigt, wie man es nicht macht.

Die Geschehnisse rund um den Fall sind sicher überall bekannt, deshalb fasse ich nur kurz zusammen. Im April dieses Jahres äußerte sich der Blogger Frank Baade ein wenig böse über das neue Firmenlogo von Jako. Der Ärger ließ nicht lange auf sich warten. Der Sportausrüster aus Mulfingen-Hollenbach ließ den Blogger wegen “unzulässiger Schmähkritik” und “Bedrohung der wirtschaftlichen Interessen” verklagen.

Er löschte den Text aus seinem Blog und unterschrieb eine Unterlassungserklärung. Der Gegenstandswert der Auseinandersetzung wurde auf 25.000 Euro veranschlagt. Auch die angefallenen Kosten, die sich nach allerlei juristischen Hin und Her auf mehr als 1900 Euro beliefen, akzeptierte Baade, wenn auch um die Höhe noch diskutiert wurde.
Im August erhielt Baade erneut einen Brief von Jakos Anwältin. Jako forderte von ihm die Zahlung von 5100 Euro wegen einer angeblichen Verletzung der Unterlassungserklärung.

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