
Im Moment ist der KMU-Marketing-Blog sehr Social Media Marketing lastig. Das liegt dran, weil es hier viel zu erzählen gibt und weil ich mich damit im Moment sehr ausgiebig beschäftige. Ich gelobe Besserung und wieder andere, vielleicht traditionelle Themen. Aber das hier darf ich euch, liebe Leser, nicht vorenthalten. Es ist eine Slideshow von Olivier Blanchard zu den “Basics Of Social Media Roi”
Die Show ist eine wirkliche Show und spricht auch noch ein wichtiges Thema an.
Denn Social Media Marketing gilt nach wie vor noch als die Form des Marketings die sich schwierig messen lässt. Vor allem ist es immer wieder schwierig dem Chef oder dem Kunden beizubringen, dass sich der Aufwand eben doch lohnt. Olivier Blanchard hat dazu ein richtig schönes Ebook erstellt, dass in keiner Sammlung eines Online Marketers fehlen sollte.
Besser kann man es seinem Chef oder Kunden doch nun wirklich nicht erklären, oder?
Heute habe ich von meinem geschätzten Marketing Kollegen Dr. Torsten Schwarz einen Beitrag über die “acht Schritte ins Social Web” bekommen.
Zurecht warnt er aber vor überzogener Euphorie und mahnt Unternehmen zur Besonnenheit. Dennoch bin ich – und er – immer noch der Überzeugung, dass sich jedes Unternehmen zumindest einmal zum Thema Social Media Marketing Gedanken machen sollte.
Denn immerhin folgen in den USA 51% der Twitter-Aktiven Unternehmen, Marken oder Produkten, haben 42% neue Produkte über Twitter kennen gelernt und suchen 19% über Twitter Service und Beratung. (Quelle Edison Research).
In Deutschland haben Twitter und Facebook ihre Reichweite in den letzen zwölf Monaten verdrei- bzw. verfünffacht.
Die acht Schritte zum Einstieg ins Social Media Marketing sind:
1. Zuhören und Lernen
2. Social Media Policy
3. Beteiligen
4. Selbst Twittern
5. Youtube-Seite einrichten
6. Content/Dialog-Strategie
7. Facebook-Seite einrichten
8. Reichweite erhöhen
Die Beschreibungen zu den acht Schritten kann man bei Torsten Schwarz unter http://www.absolit.de/Social-Media-Marketing.htm nachlesen.
Mir fehlen noch einige Punkte wie beispielsweise Ziele definieren. Auch bin ich mir nicht sicher, ob der Einstieg in Twitter als erste Maßnahme für viele nicht zu schwer ist. Ich schlage oft den Einstieg mit einem Weblog vor. Das ist einfach zu bedienen und liefert schon Content für Twitter. Allerdings ist ein Weblog sicher auch aufwendiger.
Fest steht: Jeder unternehmerische Einstieg in die Social Media Welt muss gut überlegt und individuell geplant sein.
Gerade eben bin ich auf eine interessante Umfrage der WirtschaftsWoche unter den 30 größten börsennotierten Unternehmen zum Thema Social Media gestoßen. Diese besagt, dass 21 Konzerne den Kurznachrichtendienst Twitter nutzen und 17 betreiben eine Fanpage in Facebook. YouTube verwenden 16 Großunternehmen. Nur fünf der 30 Dax-Firmen nutzen virtuelle Plattformen überhaupt nicht, darunter Commerzbank und der Rohstoffkonzern K+S.
Interessant sind auch die Einsatzgebiete von soziale Plattformen im Netz: 21 der befragten Konzernen nutzen soziale Plattformen für Kommunikation und PR, 16 für Marketing und Kundenmanagement. 7 Konzerne sind dort mit dem Ziel Vertrieb und Kundenservice aktiv, 11 Unternehmen wollen mittels Facebook, Xing oder LinkedIn neue Mitarbeiter finden.
Mein Blogger Kollege Klaus Eck hat mich auf einen interessanten Beitrag geleitet, der sich mit dem Thema “Social Media in der B2B-Kommunikation” beschäftigt. Es geht dabei um die Frage, ob das Social Web für deutsche B2B-Unternehmen womöglich keine große Rolle spielt bzw. worin diese bestehen könnte. Diese Ausgangsfragen führten zu einer Kooperation zwischen der PR-Agentur profilwerkstatt und dem Studiengang Bachelor-Studiengang Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt.
Ein Team von sechs PR-Studenten ist im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes diesen Fragen nachgegangen und hat nun das Ergebnis der Untersuchung „Mehr Wert schaffen – Social Media in der B2B-Kommunikation“ vorgestellt.
Die Erkenntnisse aus dieser Untersuchung mündeten schließlich in zehn Fragen und Tipps für B2B-Unternehmen, die den Einstieg ins Social Web erleichtern sollen.
1. Passen Social Media zur Unternehmenskultur?
2. Möchten Sie den öffentlichen Dialog?
3. Wo kann ich meine Stakeholder im Social Web erreichen?
4. Lässt sich innerhalb der Branche ein Netzwerk aufbauen?
5. Welche Stakeholder möchten wir erreichen?
6. Denken Sie in Themen.
7. Kennen Sie das Handwerkzeug!
8. Social Media macht man nicht nebenher.
9. Stehen Sie dahinter.
10. Ist ein interner Einsatz sinnvoll?
Wer mehr Details erfahren will, möge bitte hier weiterlesen…
Heute ist im Marktingshop-Blog ein Interview mit mir höchstpersönlich zum Thema “Social Media Marketing: Soziale Netzwerke sind kein Allheilmittel für alle Unternehmen” erschienen. Darin nehme ich zu Fragen rund um das Thema “Social Media Marketing” Stellung und beziehe eine eindeutige Position zum Social Media Hype.
Das Interview ist im Vorfeld des gerade erschienen Buches „Erfolgsratgeber Neukundengewinnung“ gemacht worden, an dem ich als Gastautor zum Thema Twitter mitgearbeiter habe.
Werde Fan von meiner Firmenseite auf Facebook und gewinne eines von drei interessanten Büchern. Unter allen Fans, die sich ab heute bis zum 30.06.2010 anmelden, verlose ich folgende Bücher:
“Corporate Blogs” von Klaus Eck
“Zukunftstrend Empfehlungsmarketing” und
“Kunden auf der Flucht?” beide von Anne M. Schüller.
XIKOM Neues Marketing

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