
Im Portal Unternehmer.de habe ich einen schönen Artikel gefunden, der den guten alten Werbebrief noch mal in Erinnerung ruft. Trotz Web 2.0 und Social Media Hypes, trotz wachsender Umsatzzahlen im Internet-Marketing darf der Klassiker nicht vergessen werden. Warum das so ist, zeigt die Autorin Dr. Doris Doppler.
Hier eine Zusammenfassung der 10 Punkte:
1. Werbebriefe lassen sich flexibel handhaben
2. Werbebriefe erhalten ungeteilte Aufmerksamkeit
3. Werbebriefe lassen sich auf ihre Wirkung testen
4. Werbebriefe sprechen den Kunden persönlich an
5. Werbebriefe binden Kunden
6. Werbebriefe enthalten konkrete Angebote
7. Werbebriefe sind ein aktives Medium
8. Werbebriefe sind einfach und direkt
9. Werbebriefe besitzen eine hohe Wertigkeit
10. Werbebriefe sind beständig
Die Details zu den einzelnen Vorteilen erfahren Sie dann im Artikel auf Unternehmer.de.
Frage: Nutzen Sie noch klassische Werbebriefe? Wenn ja, warum und in welchem Bereich. Wenn nein, warum nicht. Diskutieren Sie mit!
Da muss sich Google aber wundern: Laut einer eigenen Studie spielen die so geliebten Adwords nur eine untergeordnete Rolle bei den Google-Nutzern. Diese blicken bei ihrer Suche über den Internet-Riesen in erster Linie auf die Suchergebnisse und die Top-Links. Nur 15 Prozent nehmen offenbar die Adwords überhaupt wahr. Zudem werden die Adwords, einzeln betrachtet, nur verschwindend geringe 0,1 Sekunden angesehen und nur sieben Prozent der Klicks nach einer Google-Suche entfallen auf sie. Zum Vergleich: Die Suchergebnisse bündeln 76 Prozent der Klicks auf sich. Dabei bekam der oberste Treffer 34 Prozent und er zweite noch 15 Prozent ab.
Interessant ist zudem das Suchverhalten, das vor allem die Adwords Strategen interessieren dürfte: Etwa 90 Prozent aller Suchenden, die auf Google zurückgreifen, benutzen zwei bis drei Suchbegriffe auf einmal. Jeder Zweite benutzt regelmäßig die Bildersuche und jeder Dritte grenzt die Begriffe durch Anführungszeichen ein (Phrasensuche).
Und: 95 Prozent der Anwender betrachten sich das erste Suchergebnis ganz genau, der zweite Treffer wird von immer noch 85 Prozent bewusst wahrgenommen. Jeder dritte Nutzer beachtet sogar noch den achten und neunten Treffer detaillierter.
Quelle ECIN
Wie seht Ihr das? Schaut Ihr bei der Suche auf die Adwords oder werden die komplett ignoriert. Ich selbst habe auch bei den Adwords schon gute Ergebnisse meiner Suche gefunden, wenn die normale Suche nichts hergibt. Schließlich sind die Adwords ja genau auf meine Suchbegriffe ausgerichtet.
Der Werbegott – Frank Herold – hat 10+1 Marketinggebote veröffentlicht:
1. Freundlichkeit: Sie kostet nichts, bringt jeden weiter, erfreut die Kunden und öffnet Türen.
2. Intuition: Alles was wirklich Gut ist entscheidet, entdeckt und bemerkt man Intuitiv. Intuition kann und muss man lernen und dann genau hinhören.
3. Einfach: Die erste Idee ist es in der Regel die Beste und Einfachste. Der erste jungfräuliche Gedanke.
4. K3: Kontinuierlich. Konsequent. Kreativ.
5. Die Involvement-Strategie: Die einen nennen es trojanisches Pferd, die anderen nennen es Involvement -Strategie.
6. Verdichtung: Jeder Job, jeder Pitch, jeder Kunde, jedes Projekt ist eine Chance dass du besser wirst. Nutze jede sich dir bietende Gelegenheit um deine Qualitäten zu verdichten.
7. Emotion: Der Placeboeffekt für die Marketingwelt.
8. Überzeugen: Bleib immer bei der Überzeugung. Und fange nie an, zu überreden. Nicht dich selbst und nicht andere. Eine Idee, die nicht überzeugt, schmeiss am besten sofort in den Müll.
9. Orientierung: Orientiere Dich nur an den Guten.
10. Die Besten: Mit den Besten kommst Du an Deine Ziele.
10+1. Beherrsche das Handwerk. Und lerne alle umliegenden Handwerke dazu. Sonst redest du über Dinge, von denen du keine Ahnung hast. Wenn du keine Ahnung hast, dann lass dem anderen alle Freiheiten.
Mein Gott, was für Gebote. Danke Frank.
PS: Ich hoffe, du hast nichts dagegen, dass ich kopiert habe. Diese heiligen Worte noch mal zusammenzufassen war unmöglich. Ich habe nur gekürzt.
Nach ein paar kleinen Serverproblemen (Sorry für die lange Lücke) wieder eine witzige Info. Stefan Johne hat in seinem Blog die 5 wichtigsten Regeln im Internet Marketing aufgestellt:
1. Das Vertrauen des Kunden ist wichtiger als alles andere (Preis, Verpackung …).
2. Der Kunde ist König. Immer. Überall.
3. Werbung ist die Kunst ein Produkt schön zu reden ohne zu lügen.
4. Niemals nur normal sein, dann lieber grottenschlecht.
5. Scheiße verkauft sich nicht ewig gut.
Naja, teilweise stimme ich zu. Hier sind meine Vorschläge
1. Das Vertrauen des Kunden ist wichtiger als alles andere (Preis, Verpackung …)
2. Der Kunde ist König. Immer. Überall
3. Werbung ist die Kunst, Neugier und Bedarf zu wecken oder in Erinnerung zu bleiben
4. Immer anders sein als die anderen, auffallen
5. Scheiße fliegt im Web 2.0 Zeitalter schnell auf…(Kundenempfehlungen, Word-to-Mouth)
Kuriositäten über Kuriositäten deckt der “Dienstleister-Report 2008″ auf, den das Online-Empfehlungsportal KennstDuEinen.de und der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft vorgestellt haben.
Kuriosität Nr. 1
85 Prozent aller Apotheken, Autowerkstätten, Ärzte, Finanzberater, Friseure, Handwerker und sonstigen Dienstleistungsbetriebe in Deutschland gewinnenneue Kunden über Empfehlungen aus ihrer Stammkundschaft heraus. Dennoch verzichten zwei Drittel der Betriebe darauf, ihre Kunden um persönliche Weiterempfehlungen zu bitten. Sie investieren statt dessen zu 64 Prozent in klassische Werbung und zu 49 Prozent in Internet-Marketing. Aber nicht einmal 5 Prozent aller Neukunden werden durch diese Werbemaßnahmen gewonnen.
Kuriosität Nr. 2
Über die Hälfte der befragten Dienstleister haben bereits ein- oder mehrmals Online-Werbung ausprobiert, sind aber nicht mit einer eigenen Homepage im World Wide Web präsent.
Kuriosität Nr. 3
Beinahe drei Viertel der Dienstleister pflegen eine Kundendatenbank im Computer, aber weit weniger als die Hälfte (43 Prozent) speichern die E-Mail-Adressen ihrer Kunden. Nicht einmal ein Drittel (31 Prozent) versenden elektronische Post an ihre Kunden.
Diese Kuriositäten wurde beim werbeanzeige.de – Online-Marketing Magazin von Nico Zorn gefunden.
Sie begleiten die mobile Bevölkerung im Tagesverlauf und erzeugen hohe Erinnerungsleistungen. Sie verlängern die Kommunikationsbotschaft der klassischen Medien und bringen die Marke auf die Straße. Sie sind ungewöhnlich, überraschend, sympathisch und wirksam. Die Rede ist von mobilen Werbeträgern, z.B. LKW-Werbung (Foto: Postermobil GmbH, Kronberg/Taunus)
Schon Mal gesehen auf der Straße? Ein LKW mit einer Produktanzeige. Laut der Studie Contrast/ABH wird LKW-Werbung von 69% der Bevölkerung intensiv wahrgenommen und überzeugt laut Studie DMD/GfK durch einen hohen Erinnerungswert (84 % der Betrachter erinnerten sich korrekt an das jeweilige Motiv).
Die Firma Postermobil bietet solche mobilen Werbeflächen auf den verschiedensten LKW und Transportern. Leider konnte auf deren Webseite außer dem TKP (Tausender Kontakt Preis) von 3,26 EUR kein Preis ausfindig gemacht werden. Dennoch eine schöne “außergewöhnliche” Werbeidee.