Im Newsletter vom Versandhausberater fand ich jüngst einen Beitrag, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Es geht um die Betreffzeilen von Newslettern.
Der Beitrag zeigt fünf verschiedene Wege oder Themen, die man in einer Betreffzeile einsetzen kann. Die folgenden Zeilen sind ein Original-Zitat:
• Werben Sie mit Zahlen:
Glauben Sie mir: Es hat seinen Grund, dass Ihnen dieser Newsletter “5 Tipps” verspricht. Wobei letztlich egal ist, ob es nun fünf, sieben oder neun Regeln sind. Denn Zahlen in Betreffzeilen steigern generell die Öffnungsraten, generieren Klicks und verkaufen dadurch letztlich mehr. Weil Empfänger wissen möchten, was sie genau erwartet. Oder warum haben Sie diese Nachricht geöffnet?
• Versprechen Sie Neuigkeiten:
Sie würden wohl kaum einen Newsletter verschicken, wenn Sie nichts Neues zu sagen haben. Dennoch wirkt es oftmals Wunder, wenn Ihre Betreffzeile gleich zu Beginn noch einmal Aktualität verspricht. Haben Sie schon einmal getestet, was Wörter wie “neu” oder “ab sofort” in Betreffzeilen bewirken können? Die Ergebnisse können sich in der Regel sehen lassen.
• Verwenden Sie die “Mailorder-magischen” Worte:
Nichts verkauft sich im Versandhandel besser als ein exklusives Produkt. Dabei muss der Artikel an sich aber nicht einmal so außergewöhnlich sein, solange man Kunden ein entsprechendes Einkaufsgefühl vermitteln kann. Testen Sie daher einmal, was ein “Exklusiv für Sie” in den Betreffzeilen Ihrer Mailings bewirken kann.
• Stellen Sie doch einmal Fragen:
Ab und an kann es sich auch durchaus lohnen, den Spieß ein wenig umzudrehen. Stellen Sie daher statt Handlungsaufforderungen ruhig auch einmal Fragen – idealerweise natürlich rhetorische Fragen. Verkaufen Sie beispielsweise zur Ferienzeit, indem Sie zunächst auf Ihre Kunden eingehen (Betreff: “Sind Sie auch so urlaubsreif?” – Inhalt: “Mit unseren Sommer-Schnäppchen können Sie ein erholsames Wochenende am Badesee erleben”). Zur Ferienzeit können sich viele Kunden tatsächlich urlaubsreif fühlen, so dass Ihr Angebot direkt ins Schwarze trifft.
• Bauen Sie einen Kaufdruck auf:
Erhöhen Sie Ihre Verkäufe über klassisches Verknappungsmarketing. Schreiben Sie zum Beispiel in Betreffzeilen, dass Kunden “nur noch heute” zum Spezialpreis ordern können. Einige Versender konnten Ihren Umsatz auch steigern, indem Betreffzeilen in Großbuchstaben formuliert wurden (“LETZTE CHANCE”) – hier sollte man aber vorsichtig vorgehen, denn viele Nutzer empfinden Wörter in Großbuchstaben auch als unangenehm. Schließlich symbolisieren Wörter in Großbuchstaben in Chats und Foren lautes Schreien.
Mich würde interessieren, welche Erfolgsrezepte ihr, liebe Leser, beim Versand von Newslettern habt.
Meine PR-Kollegin Sabine Faltmann hat mir soeben einen Artikel weitergeleitet, den ich euch, liebe Leser, nicht vorenthalten möchte. Es stammt von einer anderen PR-Kollegin, Dr. Kerstin Hoffmann, und meint
Diese Woche habe ich einen Vortrag über Social Media Marketing vor ca. 90 Handwerkern gehalten. Das war sehr spannend, denn das Handwerk ist meiner Ansicht nach eine perfekte Zielgruppe für Social Media. Diese Einsicht ist mir erst in den letzten Wochen gekommen nach vielen Gesprächen mit Handwerkern, die in der Social Media Welt bereits erfolgreich aktiv sind. Allen voran ist da der Fleischer Ludger Freese. Mit ihm habe ich lange telefoniert. Er gab mir genau das passende Argument, warum Social Media für Handwerker so wichtig ist: Das Bauchgefühl.
Im Online-PR 2.0 Blog gibt es ein paar wichtige Tipps für die Einrichtung des Google+ Unternehmensprofils. Diese sind seit Anfang November für alle Unternehmen kostenlos einrichtbar. Inwieweit die Unternehmensseiten eine Bedeutung im Social Media Marketing erreichen werden, bleibt abzuwarten. Einige spotten sogar schon darüber. Klar ist, dass den Seiten von Google+ eine besondere Bedeutung in den Suchmaschinenergebnissen zukommen wird.
Während es Jahrzehnte dauern kann, eine positive Reputation aufzubauen, braucht es im Internet nur wenige Momente, sie zu zerstören. „iShareGossip“ ist nur der Anfang! Lange Zeit waren es vor allem Prominente, die sich Rufmord-attacken ausgesetzt sahen. Zunehmend werden nun aber auch Firmen, Institutionen und Privatpersonen Opfer von Rufmord im Internet. Anonyme Angreifer, die mit unfairen und zum Teil illegalen Mitteln kämpfen, stellen Personen im Internet als Steuerhinterzieher, Extremisten oder Kinderschänder an den Pranger. Auch die Reputation von Unternehmen ist in Gefahr: Produkte und Dienstleistungen werden durch gesteuerte Negativbewertungen verrissen und Konkurrenten streuen online gezielt Falschinformationen. „Die so angerichtete Rufschädigung bleibt, denn das Internet vergisst nichts“, weiß Christian Scherg. Der erfahrene Experte für Online-Reputationsmanagement kennt zahlreiche aktuelle Beispiele dafür, wie schnell persönliche Existenzen zerstört sind oder die Reputation von Unternehmen und Marken bedroht ist. 