
Irgendwie scheinen Marcel Schreyer und ich Seelenverwandte zu sein. Schon wieder hat einen Beitrag auf seinem Weblog veröffentlicht, der glatt von mir sein könnte. Zumindest haben wir ähnliches Know-how und sind ja auch im gleichen Gewerbe tätig: Marketing. Nun denn, Marcel schreibt dort, wie man mit ein paar Tipps und Tricks Zeitungsanzeigen (vor allem in Wochen- und Anzeigenblättchen) effektiver machen kann. Eine wertvolle Ideensammlung auch für meine Leser, da besonders KMUs vielfach auf diese Art der Werbung zurück greifen. Wenn es denn unbedingt die Anzeigen im Wochenblatt sein müssen, dann bitte so:
1. Geben Sie Tipps und Tricks (so wie Marcel) aus Ihrem Wissenschatz. Statt platter Werbeaussagen besser einen Expertenrat. Geben ist die beste Werbung
2. Fügen Sie Ihrer Anzeige ein Rätsel hinzu. Ein Kreuzworträtsel, ein Sudoku. Deutschland ist ein Rätselland und der Leser wird lange auf Ihrer Anzeige verweilen. Tolle Idee!
3. Lassen Sie die Leser Ihre Zeitungsanzeigen gestalten. Schalten Sie eine leere Anzeige mit Erklärungstext, die die Leser ausschneiden, bekleben, bemalen, bedrucken und schließlich einsenden sollen.
4. Mehrere Anzeigen hintereinander in einer Ausgabe. Vielleicht einheitlich und doch in Kleinigkeiten unterschiedlich gestaltet. Erzählen Sie eine Geschichte.
5. Eine ganze Anzeige nur mit einem Satz und oder einer Webadresse: In der Kürze liegt die Würze.
Die Tipps gibt es ausführlich beim marktschreyer-Blog.
Ein Beitrag, den ich eben bei Birgit Schultz gefunden habe, beginnt so:
“Wenn ich erst eine eigene Homepage habe, werde ich mich vor Kunden kaum retten können.” Gerade Unternehmer, die sich bislang kaum mit dem Thema auseinander gesetzt haben und eher eine distanzierte Beziehung zu Technik im Allgemeinen und Computern im Besonderen haben, verstehen nicht wirklich, wie das Internet “funktioniert” und warum ihre Hoffnungen nicht erfüllt werden.
Birgit gibt daraufhin einige sehr wertvolle Tipps (die übrigens auch von mir hätten stammen können), wie man im Internet (und sonst wo) auf seine Webseite aufmerksam macht. Dazu nutzt man sowohl die Kanäle im Web als auch die Standard-Werbeinstrumente wie
- Geschäftspapier
- Visitenkarten
- Flyer / Broschüren / Handzettel
- Anzeigen
- Plakate
- Werbegeschenke
- Promotionkleidung.
Im Werbedeutsch nennt man das Cross-Media-Marketing. Auch in punkto Internetwerbung empfiehlt Birgit verschiedene Maßnahmen wie Anmeldung bei Suchmaschinen, die Verlinkung mit Kunden und Lieferanten sowie Google Adwords und Bannerwerbung.
Insgesamt eine gute Mischung an Tipps für den Anfänger.