pokenSind die klassichen Visitenkarten bald am Ende? Wenn man ein wenig in die moderne Web 2.0 Welt hinein horcht, könnte das bald so sein. Denn es gibt seit einiger Zeit die Visitenkarte 2.0 – Der Poken. Hä?

Hier die original Beschreibung vom Hersteller:

Poken ist deine digitale Visitenkarte: der einfache Weg, Kontaktdaten auszutauschen und mit Freunden über soziale Netzwerke in Verbindung zu bleiben. Haltet einfach eure Poken aneinander  und der Kontakt ist geknüpft – in der realen wie in der virtuellen Welt!

Und das sagt Wikipedia:

Poken ist ein Gadget der Schweizer Firma Poken S.A., welches Kontaktdaten der Besitzer über Nahbereichsfunk austauscht. Neben üblicherweise auf Visitenkarten enthaltenen Daten kann ein Poken auch Profilen aus verschiedenen sozialen Netzwerken übermitteln.

Konkret:

Man legt sich auf der Webseite des http://www.poken.com ein Profil an mit allen Social Media Daten zu XING, Facebook, youtube, StudiVZ, Twitter, Skype etc. Auch die Telefonnummer und E-Mail Adressse wird hinterlegt. Das ganze wird auf den Poken, zunächst nur ein USB Stick, gespielt. Trifft man einen anderen Poken Besitzer, werden die Kontaktstellen an den Händen mit einem RFID Chip übereinander gehalten. Innerhalb von Sekunden tauschen die beiden Poken ihre Daten aus – natürlich nur das, was man vorher frei gegebenen hat. Man sammelt so neue Kontakte mit allen Daten. Schließt man später den Poken via USB an den PC und loggt sich in sein Profil ein, so werden alle Kontakte rüber gespielt. Man hat eine digitale Visitenkarten-Box.

Hier wird in dem Video erklärt, wie es geht.

Poken Explained from Poken on Vimeo.

Alles Spielerei? Der Hersteller und viele Manager in den USA sehen das anders. Seit kurzem gibt es ein Business-Poken, der wie ein normaler USB-Stick aussieht. Die ersten Poken sehen aus wie kleine, putzige Tiercen oder Männchen. Das störte die Business-Welt. Seitdem der Business-Poken auf dem Markt ist, ist er ständig vergriffen. Das spricht für sich.

poken_pulseDer Poken wird die klassische Visitenkarte noch lange nicht ersetzen. Aber er kann Unternehmen dienen, die als modern, innovativ gelten wollen oder im Internet Geschäfte machen. Er kann für Promo-Aktionen eingesetzt werden, zum Sammeln von Personen-Profilen z.B. auf Messen und Konzerten oder vielleicht irgendwann zum schnellen Austausch der kompletten Businessdaten inklusive XING Profil und Twitter Account.

Ich finde die Idee wieder einmal genial, auch wenn der Poken noch immer sehr teuer ist für die Massennutzung. Der normale Poken kostet ca. 15, der Business Poken 30 EUR.

Mehr Informationen gibt es beim Herrsteller auf der Webseite unter http://www.poken.com

Übrignens bietet die Firma poken-business.de die Poken mit eingenem Firmenlogo an, allerdings nur bei größeren Bestellmengen ab 100 Stück – klar.

Was haltet Ihr davon? Spielerei oder ernstzunehmende neue Welle wie einst Twitter?

Fotos und Video: POKEN DEUTSCHLAND GmbH

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