Newsletter sind eine effektive Möglichkeit, um Traffic auf der eigenen Seite zu generieren und Kunden anzuwerben. Hilfreiche Softwares machen das Verschicken des Newsletters einfach, doch Herausforderungen bleiben bestehen: An welche Empfängergruppe sende ich den Newsletter? Mit welchem Inhalt? Und wie soll er abgerufen werden? Hier gibt es das Wichtigste zusammengefasst.

Die Betreffzeile – der erste Eindruck zählt

Das erste, was dem Empfänger ins Auge sticht, ist die Betreffzeile. Umso mehr sollte hier auf die Ausdrucksweise und die Formulierung geachtet werden. Die Betreffzeile ist in besonderer Weise entscheidend, denn anhand dieser entscheidet der Leser, ob er den Newsletter öffnet oder nicht! Daher ist es wichtig, bereits hier die Relevanz des Inhalts auszudrücken und den Leser mit treffenden Schlagwörtern zu überzeugen. Aktuelle Angebote eignen sich hierfür besonders, ebenso die Datumsangabe bis wann das Angebot gilt. Dabei gilt die Regel, je genauer der Zeitpunkt genannt wird, desto mehr Zeitdruck wird für den Leser aufgebaut und desto wahrscheinlicher ist es, dass er den Newsletter öffnet. Statt ‚gültig bis nächste Woche‘ also lieber ein ‚gültig bis zum 8. Dezember‘.

Doch Achtung: Der Leser ist nicht der Einzige, der anhand der Betreffzeile filtert. Auch der Spam-Filter hat Einfluss darauf, ob der Newsletter den Empfänger erreicht. Daher typische Spam-Wörter lieber vermeiden, ebenso wie die mehrfache Benutzung von Ausrufezeichen oder das Großschreiben ganzer Wörter und Sätze.

Die Gestaltung – ausdrucksstark, aber übersichtlich

Die Gestaltung des Newsletters ist entscheidend für den Gesamteindruck und sollte daher bereits in der Autovorschau überzeugen. Zum einen sollte daher der Absender gut erkennbar sein, zum Beispiel indem das Logo des Unternehmens auf den ersten Blick sichtbar hervorsticht. Zum anderen sollte das Hauptprodukt oder Hauptangebot des Newsletters an erster Stelle stehen. Ein uninteressantes oder unrelevantes Produkt wird den Leser nicht zum Weiterlesen überzeugen und hat daher einen negativen Effekt.

Allgemein sollte der Text übersichtlich und strukturiert gestaltet sein. Der Einsatz von Bildern sollte bewusst und gezielt erfolgen. Zu beachten bleibt dabei, dass manche E-Mail-Anbieter die Bilder standardgemäß unterdrücken und erst nach Aufforderung anzeigen. Ebenso sollte die Ansicht auf mobilen Endgeräten berücksichtigt und entsprechend angepasst werden, so dass der Newsletter auch auf Smartphones und Tablets gut lesbar ist.

Der Zeitpunkt – auf das Timing kommt es an

Der richtige Zeitpunkt für den Newsletter ist entscheidend – aber schwer zu bestimmen. Hier kommt es im besonderen Maße auf das Umfeld an, in dem der Newsletter verschickt wird. Während es im B2C-Bereich lohnenswert sein kann, den Newsletter am Wochenende zu versenden, da die potentiellen Kunden hier vielleicht etwas Zeit zum onlinestöbern haben, ist es im B2B-Bereich eher üblich einen Newsletter unter der Woche zu versenden.

Diese Richtlinie gilt natürlich nicht, wenn der Newsletter zu einem bestimmten Anlass, wie Weihnachten, Ostern oder einem Sportevent verschickt wird. Besonders ansprechend sind zudem personalisierte Newsletter, die beispielsweise zum Geburtstag oder regional auch zum Namenstag versendet werden.

Die Empfängergruppe – das Wichtigste zum Schluss

Ein noch so schön gestalteter und sorgfältig formulierter Newsletter bringt nichts, wenn er an die falsche Zielgruppe gesendet wird. Daher sollten sich Werbetreibende vor dem Versenden eines Newsletters die Frage stellen, wen sie überhaupt ansprechen wollen. Mögliche Empfänger sind dabei grundsätzlich Kunden, zu denen schonmal eine Kaufbeziehung bestand oder immer noch besteht, sowie Interessenten, die sich für den Newsletter angemeldet haben oder deren E-Mail-Adressen durch das Unternehmen auf andere Weise erworben wurden. Hier unbedingt darauf achten, dass nur Empfänger angeschrieben werden, die im rechtlichen Rahmen angeschrieben werden dürfen!

Grundsätzlich gilt, dass Kunden, die bereits einen oder mehrere Käufe beim Unternehmen getätigt haben, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit einen erneuten Kauf vornehmen, als Kunden, mit denen ein Erstkontakt stattfindet. Letztendlich liegt die Entscheidung, ob die gesamte Empfängerliste oder nur Teile davon angeschrieben werden, jedoch beim Unternehmen und ist vor allem abhängig vom angebotenen Produkt.

 

Bild: geralt / pixabay / CC0 Creative Commons

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