Bloggen ist eine Kunst für sich. Mit spritzigen Texten möchte man seine Leser unterhalten, informieren und dabei von seiner Marke oder seinem Unternehmen überzeugen. Doch damit diese anspruchsvolle Konstellation an Zielen von Erfolg gekrönt ist, muss man einiges beachten. Hier ein paar Fehler, auf die Du achten solltest, um Deinem Text den letzten Schliff zu geben.

1. Deine Themenauswahl ist zu allgemein

Es spricht nichts dagegen, von Zeit zu Zeit einen Überblick über neue oder komplizierte Themen in seinem Blog geben zu wollen. Achte jedoch darauf, dass Du die Themen Deiner Blogbeiträge im Generellen ausreichend präzisierst. Ein Blogartikel mit dem Titel ‚Social-Media-Marketing‘ wird höchstwahrscheinlich nur ein Bruchteil des angesprochenen Bereiches abdecken können. Erstens weiß der Leser so bei Beginn des Textes nicht, was ihn im Konkreten erwartet, was es unwahrscheinlicher macht, dass er den Artikel überhaupt anfängt. Zweitens bietet Dein Beitrag so auch keine hilfreichen Antworten auf spezifische Fragen, die sich Deine Zielgruppe stellt.

2. Deinem Blogbeitrag fehlt eine logische Gliederung

Hat man sich ein Thema ausgesucht, das einen interessiert, ist man schnell geneigt munter drauf los zu schreiben. Doch das kann schnell nach hinten losgehen. Schließlich möchtest Du mit deinem Blogbeitrag nicht nur Deine Gedanken in die Welt rausposaunen, sondern Deinen Lesern einen Mehrwert bieten in Form von Antworten, Tipps oder Empfehlungen. Daher ist es unbedingt ratsam vor dem eigentlichen Schreiben eine sinnvolle Struktur zu erstellen. Eine vorläufige Arbeitsgliederung mit den prägnantesten Stichwörtern helfen Dir beim Verfassen und auch Überschriften sind nützliche Helfer zur Vermeidung wirrer Texte.

3. Dein Schreibstil ist zu steif

Geschriebene Sprache ist förmlicher als gesprochene Sprache. Diese Regel versteht sich von selbst, doch beim Bloggen kann sie uns im Weg stehen. Denn oft fällt es schwer, einen bewusst lockeren und ansprechenden Ton zu finden. Durch zu förmliche und steife Sprache wirkt Dein Text jedoch wenig mitreißend und unterhaltsam. Achte deshalb bewusst darauf, wie Du Sätze formulierst und schreibe sie im Zweifel nochmal um.

4. Du veröffentlichst den Text ohne Gegenlesen

Anknüpfend an den letzten Punkt, hier der nächste Fehler. Einen Text zu veröffentlichen, ohne ihn nochmal gegenzulesen, ist meiner Meinung nach einer der größten Fehler. Denn durch Korrekturlesen lassen sich nicht nur Rechtschreibfehler erkennen, sondern auch Gedankensprüche, fehlende Gliederungen oder zu förmliche Sprache. Solche Fehler passieren leicht beim Verfassen und lassen sich auch gar nicht vermeiden. Umso wichtiger ist es, bewusst darauf zu achten, und den Text vor dem Veröffentlichen nochmal zu überarbeiten.

5. Du bloggst nicht regelmäßig

Zuletzt ist Bloggen auch eine Fleißsache. Ab und an mal einen überragenden Text zu veröffentlichen, wird sich nicht rentieren. Wichtig ist, dass Du in regelmäßigen Abständen Texte veröffentlichst. Dabei ist es in Ordnung, wenn nicht jeder Beitrag ein Essay über 5 Seiten ist – wenn Du Fehler Nummer 1 beachtest und Deine Blogbeiträge mit Nischenthemen füllst, wird es Dir auch leichter fallen, überschaubare Artikel zu veröffentlichen.

 

Bild: Sophieja23 / pixabay / CC0 Creative Commons

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