Frank Bärmann

Der Fall Jako: Wie man es nicht macht im Web 2.0

Geschrieben am Montag, 12. Oktober 2009 von Frank Baermann

Wieder einmal ist ein bekanntes Unternehmen ganz gehörig über die Bande der Social Communities und Bloggergemeinden Deutschlands gestolpert. Das jüngste Beispiel des Sportartikelherstellers Jako zeigt, wie man es nicht macht.

Die Geschehnisse rund um den Fall sind sicher überall bekannt, deshalb fasse ich nur kurz zusammen. Im April dieses Jahres äußerte sich der Blogger Frank Baade ein wenig böse über das neue Firmenlogo von Jako. Der Ärger ließ nicht lange auf sich warten. Der Sportausrüster aus Mulfingen-Hollenbach ließ den Blogger wegen “unzulässiger Schmähkritik” und “Bedrohung der wirtschaftlichen Interessen” verklagen.

Er löschte den Text aus seinem Blog und unterschrieb eine Unterlassungserklärung. Der Gegenstandswert der Auseinandersetzung wurde auf 25.000 Euro veranschlagt. Auch die angefallenen Kosten, die sich nach allerlei juristischen Hin und Her auf mehr als 1900 Euro beliefen, akzeptierte Baade, wenn auch um die Höhe noch diskutiert wurde.
Im August erhielt Baade erneut einen Brief von Jakos Anwältin. Jako forderte von ihm die Zahlung von 5100 Euro wegen einer angeblichen Verletzung der Unterlassungserklärung.

(mehr …)

Online-Handel: eBook „Abmahnradar“ bietet Hilfe in Sachen Rechtssicherheit im Internet

Geschrieben am Donnerstag, 08. November 2007 von Frank Baermann

Bei dem Namen „Abmahnradar“ wird sofort klar, um was es sich thematisch handelt. Es geht um Abmahnungen, der lukrativen Spielwiese von Rechtsanwälten und unseriösen Marktteilnehmern. Besonders die Bereiche Internet und E-Commerce sind in den letzten Jahren arg von Serienabmahnern verfolgt worden. Regelrechte Abmahnwellen durchzogen das Web und brachten fast täglich Online-Shops und sonstige im Internet Gewerbetreibende an den Rand ihrer Existenz. Damit soll jetzt Schluss sein, meinen eine Münchener IT-Recht Kanzlei und shopanbieter.de. Sie haben gemeinschaftlich einen kostenlosen Leitfaden zur aktuellen Rechtslage beim gewerblichen Verkauf von Waren im Internet heraus gegeben.

Das 69 Seiten umfassende eBook heißt „Abmahnradar“ steht als kostenfreier Download zur Verfügung.