Ich hatte jüngst ein Gespräch mit einem interessanten Marketeer. Florian Jungbauer ist für das Online Marketing des Weinguts St. Antony in Nierstein verantwortlich und erzählte mir, wie er das Weingut mit Web 2.0 Mitteln wie Twitter und Facebook bekannt gemacht hat. Zu diesem Thema hat er einen Beitrag auf seinem Weblog verfasst, dass ich heute als Gastbeitrag veröffentlichen möchte.

„was um Gottes Willen ist Twitter“
Wikipedia beschreibt Twitter folgendermaßen „Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst. Angemeldete Benutzer können Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen senden und die Nachrichten anderer Benutzer empfangen. Die Nachrichten werden „Updates“ oder „Tweets“ (engl. to tweet, deutsch zwitschern) genannt. Das soziale Netzwerk beruht darauf, dass man anderen Benutzern folgt (engl. „following“), das heißt die Updates anderer Benutzer abonniert.“

Eigentlich erklärt das schon den Hintergrund des Twitterns, aber nicht die Intension, wieso Menschen dies tun. Die zentrale Frage ist sicherlich, ob man das zum überleben benötigt. Natürlich nicht. Es ist aber eine schöne Möglichkeit mit seinem eigenen Netzwerk in Verbindung zu treten. Mittlerweile gibt es ca. 60 deutschsprachige Wein-Twitterer und die Anzahl nimmt kontinuierlich zu. Ich habe neben den bekannten Weinbloggern auch einige meiner Studienkollegen im Twitter kontaktiert.
Man kann sagen, und dieses ist uns auch von einigen Kollegen bestätigt worden, dass wir ganz vorne dabei sind im Web 2.0. Es gibt wohl kaum ein Weingut in Deutschland was alle nur erdenklichen Möglichkeiten nutzt um Online präsent zu sein. Wir nutzen Google, Facebook, Youtube, Myspace und Twitter um unsere Kunden und Freunde zu erreichen.

Ich meine, dass es kein Hexenwerk ist, erfolgreich im Netz zu sein. Erfolgreich ist hier gleich zu setzen mit Präsenz im Netz. Wir alle wissen, wie groß das Internet ist und wie viele Seiten es dort gibt. Einige sind für den einzelnen Interessant und manches wird nicht genutzt. Aber wenn etwas gesucht wird, ist es wichtig, dass man präsent ist. Die deutschlandweit bekannte Hupfdohle Ross Antony behauptete neulich im Fernsehen, wie viele Einträge es im Netz gäbe, wenn man „Antony“ eingibt und er wäre immer ganz vorne zu finden. Ich habe das heute gemacht. Ergebnis: 21.200.000  Einträge im Netz (zum Vergleich, der Begriff „Sex“ hat 747.000.000 Einträge), und St. Antony ist auf siebter Stelle (Weltweit!), drei Stellen weiter vorne als unser, ach so beliebter Ross Antony. Soviel zum Thema. Hier sieht man die Relevanz des Themas. Je weiter vorne man bei Suchmaschinen wie Google erscheint, desto mehr Besucher erreichen auch die Homepage. Dieses ist unter anderem auf unsere hohe Präsenz im Internet zurückzuführen. Google-Ranking etc.
Was nutzt es mir eine Homepage zu haben, die auch ein interessantes Thema bedient, die aber nicht gefunden wird. Wenn ich aber nach Ross Antony im Netz suche, werde ich bei gutem Rheinhessen besser bedient

Twitter, Facebook und die anderen sozialen Netzwerke stecken meiner Meinung nach, im Vergleich zu den USA, noch in den Kinderschuhen hier in Deutschland. Natürlich haben wir es geschafft die letzten zwanzig Jahre ohne diese Sachen auszukommen, aber ist es nicht schön, bequem mit seinen Freunden in Kontakt zu treten? Im Bereich des Marketing und der Werbung ist Online ein extrem wichtiger Faktor geworden. Die Printmedien kämpfen um jede verkaufte Anzeige, wie oft erhalte ich Anrufe hier im Weingut ob ich nicht irgendwo werben möchte. Online schein nach Ansicht von Experten ein extrem interessanter Zukunftsmarkt zu sein.
Mit diesem Beitrag möchte ich niemand bekehren, sondern einfach nur schlicht Aufklärung betreiben, wieso St. Antony sich so bemüht und auf Online setzt.

Florian Jungbauer.

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