Eine aktuelle Umfrage unter PR- und Marketingverantwortlichen in deutschen Unternehmen durch die Berliner PR-Agentur index weist Online-Kommunikation als Kerndisziplin der PR aus. Bereits heute investiert jeder vierte Befragte mehr als die Hälfte seiner Arbeitszeit in den Bereich Online-PR. Zudem herrscht Einigkeit, dass dieser Anteil weiter steigt, denn über das Internet wird schnell und kostengünstig kommuniziert. Als größten Mangel der Online-PR sehen die Experten die Wahrnehmbarkeit.

Das mobile Internet gilt bei den rund 140 befragten Kommunikationsverantwortlichen in den Unternehmen und Institutionen als wichtigster Trend: Gut 54 Prozent geben an, dass es ein „wichtiger“ oder „sehr wichtiger“ Kommunikations-Kanal sein wird. Von kaum geringerer Bedeutung sind Foren und Newsgroups (52 Prozent), gefolgt von Video- und Bewegtbildplattformen (41 Prozent). „Keine Rolle“ für die Unternehmenskommunikation spielen dagegen virtuelle Welten wie Second Life. Auch Twitter und ähnliche Micro-Blog-Services werden gering bewertet: Für ca. 45 Prozent wird diese Form der Online-PR keine oder nur eine geringe Rolle spielen.

Die aktuellen Arbeitsschwerpunkte in der Online-PR 2009 liegen auf den bekannten und etablierten Kanälen wie Newsgroups, Foren und Blogs. Die neuen Werkzeuge werden als wichtig erkannt, von den Befragten aber häufig noch nicht selbst eingesetzt. Ein Grund dafür ist, dass – anders als in der klassischen Pressearbeit – in der Online-PR kaum Standards existieren wie zum Beispiel bei der Einbindung von Internet-Videos als Ergänzung zur Pressemitteilung. Je mehr Möglichkeiten das Internet den Kommunikationsprofis bietet, desto mehr wächst der Bedarf an Standardisierung. Hier ist die Branche gefordert, aktiv zu werden und aus den neuen Möglichkeiten einsatzfähige Kommunikationswerkzeuge zu entwickeln.

Meinungsbarometer Blogs und Foren
Mehr als ein Drittel der Befragten bezieht selbst zu Themen ihres Unternehmens Stellung in Foren, Newsgroups oder Weblogs. Allerdings ergeben sich im Vergleich zur index-Befragung 2007 erhebliche Zuwächse: So hat sich die Aktivität in Weblogs mehr als verdoppelt und auch Beiträge in Foren werden zunehmend beliebter (plus 5 Prozent).

Das Web ist für die PR nicht nur Kanal zur Weitergabe von Informationen, sondern zugleich Resonanzboden. Dies ist eine große Chance für die Kommunikationsverantwortlichen. Zu beachten ist jedoch, dass die Stellungnahmen und Stimmungen im Web zwar das Bild in der Öffentlichkeitsarbeit stark beeinflussen können, aber nicht immer repräsentativ sind. Das Online-Monitoring sollte deshalb in eine möglichst umfassende Gesamteinschätzung eingebunden werden.

Fazit
„Schon heute kann kein Unternehmen auf Online-PR in der Kommunikationsarbeit verzichten. Damit dies effizient geschieht, ist aber noch einiges an Arbeit nötig. Manches, was täglich erprobt wird, bedarf der theoretischen und praktischen Reife und der inhaltlich-formalen Unterfütterung“, lautet das Resümee von Franziska Berge, Leiterin der index Agentur GmbH.

Meine Rede…Online PR ist wichtig und kostengüsntig und auch Online Portale gehören dazu.

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