Ohne Spamfilter wäre unser tägliches Arbeitsleben am PC nicht mehr zu ertragen. Angebote für Viagra-Pillen, Finanzierungen oder gar Millionen in Afrika sind unser täglicher Graus – wenn es diese intelligenten Algorithmen nicht gäbe, die diese Belästigungen heraus filtern.

Leider werden die Spamfilter zum Problem, wenn man selbst E-Mailing versenden will. Nur wenige kleiner Fehler reichen aus, damit die eigene Mail den Empfänger nicht erreicht, weil sie abgefangen wurde. Michaela Gabriel von GraphicMail Deutschland beschreibt in einem Artikel in ihrem Blog, nach welchen Kriterien Spamfilter trennen.

In erster Linie werden die Inhalte, zu denen Betreffzeile, HTML-Quellcode und der Text gehören, nach bestimmten Kriterien wie spamverdächtigen Formatierungen sowie bestimmten Begriffen und Ausdrücken überprüft. Es werden nicht nur E-Mails aussortiert, die Begriffe wie „Viagra“, „V1agra“, „V|ag*ra“ und alle anderen Schreibweisen enthalten, vorsichtig sollten Sie auch mit Ausdrücken wie „Unglaubliche Geschäftsgelegenheit”, „Worauf warten Sie noch?” und sogar „Geld-zurück-Garantie” sein. Problematisch sind ebenso Adress-Eingabeformulare in E-Mails sowie große Bilder und wenig Text.

Ein weiteres Kriterium, nach dem gefiltert wird, ist der Quellcode. Da Spam E-Mails meist ohne viel Aufwand erstellt werden, ist deren HTML auch alles andere als sauber. Ein sorgfältig erstellter Newsletter erspart Ihnen also schon einige Probleme. Und denken Sie auch hier daran: Weniger ist oft mehr!

Um das Risiko vor der Versendung kalkulieren und eventuell noch Änderungen vornehmen zu können, ist ein Test empfehlenswert. Mit bestimmten Programmen wie z. B. Spamassasin kann der Newsletter vor dem Versand überprüft und Probleme können behoben werden. Da aber jeder Spam-Filter anders reagiert, kann nie eine 100-prozentige Prognose gegeben werden.

Ein weiteres Problem stellen die sogenannten Blacklists dar, die auch von einigen Spamfiltern durchsucht werden. Es gibt unterschiedliche Betreiber solcher Blacklists. Meist sind es die jeweiligen ISPs, die bei Beschwerden ihrer Kunden, die Server-IP-Adressen auf diese Blacklist setzen. Diese Gefahr besteht, wenn z. B. der Newsletter keine Funktion zum Abmelden enthält oder er wiederholt an ungültige Adressen verschickt wurde. Ein weiterer Grund kann sein, dass der eigene Mailserver aus Unwissenheit falsch konfiguriert wurde.

Wenn man sich auf einer solchen Blacklist wiederfindet, kann man einen Antrag auf Streichung stellen, jedoch nur, wenn der Grund nicht mehr besteht, aus dem man auf der Liste gelandet ist. Um die Wahrscheinlichkeit zu minimieren, auf einer Blacklist zu landen, kann sich auf einer sogenannten Whitelist eintragen lassen, was aber sehr kostenintensiv ist. Eine andere Möglichkeit wäre, gefährliche Adressen sowie den wiederholten Versand an ungültige E-Mail-Adressen zu blockieren. Außerdem stellt auch ein verlässlicher Anmelde- und Abmelde-Mechanismus einen Schutz dar (Opt-in/Opt-out). Diese Probleme können ganz einfach umgangen werden, indem nicht über den eigenen Server, sondern über eine gehostete Lösung versendet wird.

Professionelle E-Mailing Versandlösungen wie GraphicMail bieten hier die ideale Lösung. Sie sind auf (fast) allen Whitelists vertreten und haben in der Regel eine Zustellrate von 98 %. Denn die Software weiß, wie die Empfangsprogramm wie Outlook etc und die Spamfilter arbeiten und prüft die E-Mailing vor dem Versand auf maximale Zustellbarkeit.

Autor: Michaela Gabriel, GraphicMail Deutschland

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