Unternehmen setzen in der PR immer stärker auf das Internet. Die Mehrzahl der aktuellen Kampagnen umfasst auch Online-Kommunikation. Gleichzeitig bescheinigen sich die dafür Verantwortlichen nur solides Anwenderwissen zum Thema. Dies ergibt eine aktuelle Umfrage der Berliner PR- und Werbeagentur index unter den Marketing- und PR-Leitern deutscher Unternehmen. Hier klafft eine Wissenslücke, die zu schließen eine der größten Herausforderungen für die Unternehmens-Kommunikation darstellt.

Die Bedeutung von Online-PR in der Kommunikationsarbeit ist weiter gestiegen: 60 Prozent der Umfrageteilnehmer nutzen das Internet in ihren PR-Kampagnen, bei 27 Prozent steht es sogar im Mittelpunkt. Auch die Arbeitszeit, die für Online-PR aufgewendet wird, nimmt zu. 31 Prozent der Kommunikationsexperten beschäftigen sich über die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit dieser Aufgabe.

(Quelle: index Agentur GmbH 03/2011)

Expertenwissen ist gefragt
In der vierten Auflage der Umfrage zu Online-PR fragte die Agentur index erstmals nach dem Wissensstand der Teilnehmer. Lediglich 20 Prozent attestierte sich Expertenkenntnisse, rund 60 Prozent geben an, nur solides Anwenderwissen zu besitzen, 11 Prozent sehen bei sich selbst nur geringe Kenntnisse.

Social Media im Mittelpunkt
Die deutschen Unternehmen legen den Schwerpunkt ihrer Online-PR-Aktivitäten in diesem Jahr ganz klar auf die sozialen Medien. 63 Prozent der Teilnehmer wollen hier 2011 verstärkt kommunizieren. Dabei sehen 41 Prozent Facebook als wichtigste Social-Media-Plattform, gefolgt von XING (19 Prozent), twitter (11 Prozent) und YouTube (7 Prozent).

Videos setzen Siegeszug fort
Auch Bewegtbild-PR hat sich als neuer Kanal fest im Maßnahmen-Mix verankert: Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Unternehmen produziert Videos für die Öffentlichkeitsarbeit. Bei 12 Prozent liegt der Output sogar bei mehr als zehn Clips pro Jahr.

Basis der Studie
Für die vierte index-Umfrage zu Online-PR wurden 117 Kommunikationsexperten deutscher Unternehmen befragt. Am stärksten vertreten ist die Informations- und Kommunikationsbranche, gefolgt vom Dienstleistungssektor. Die Umfrageteilnehmer arbeiten überwiegend in den Bereichen PR (38 Prozent) und Marketing (29 Prozent). Rund 14 Prozent gehören der Geschäftsführung des Unternehmens an, etwa 4 Prozent sind im Vertrieb beschäftigt.

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