Wussten Sie, dass Ihre E-Mails am ehesten gelesen werden, wenn Sie die Leser wie Drittklässler ansprechen? Doch wie sieht sonst die E-Mail aus, die wirklich beantwortet wird? Boomerang hat dies in einer Studie mit 5.3 Millionen Nachrichten herausgefunden.

E-Mails sollten keine ellenlangen Kettensätze enthalten

Schreiben Sie kurze Sätze, die nicht zu euphorisch, aber auch nicht zu negativ formuliert sind. Die goldene M24itte ist hier das Optimum.

Grundschullevel erreicht höchste Antwortrate mit 53 Prozent

Ein weiterer interessanter Fakt ist der, dass E-Mails weniger (nämlich nur zu 39 Prozent) beantwortet werden, wenn der Verfasser wie ein Akademiker klingt. Also zu „klug“ darf die E-Mail auch nicht formuliert werden (daher die Sache mit den Drittklässlern).

50 bis 125 Wörter…

… und die Chance liegt bei 50 bzw. 51 Prozent, das eine E-Mail beantwortet wird. Erfreulich für alle Liebhaber weniger Worte. Und am besten werden auch einfache Wörter verwendet (einfacher als man eigentlich schreiben würde). So hätte ich oben wohl besser statt „euphorisch“ das Wort „positiv“ in einer E-Mail verwendet.

Kurz, kürzer, am kürzesten

…gilt es auch beim Betreff. Am besten sind es nur 3 bis 4 Wörter (die automatisch hinzugefügten Re: und Fwd: natürlich ausgeschlossen). Doch sollte es unbedingt einen Betreff geben.

Maximal 3 Fragen

Auch Fragen sollten in einer E-Mail nicht zu viele gestellt werden. Boomerang fand heraus, dass bei 1 bis 3 Fragen je E-Mail die Antwortrate bei 60 Prozent liegt. Aber gar keine Frage zu stellen senkt die Rate wiederum auf 40 Prozent.

Stellung beziehen

Ähnlich wie bei Blogbeiträgen sollte man auch in E-Mails Stellung beziehen. Zu Objektiv geschriebene E-Mails erlangen nämlich nur eine Antwortrate von 42 Prozent; subjektiv geschriebene 50 Prozent.

Dann mal ran an die nächste E-Mail…

Foto: pixabay / terimakasih0 / CC0 Public Domain

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