Bernhard Kuntz hat bei marketing.de kürzlich 15 Tipps für die Pressearbeit veröffentlicht.
Der Bequemlichkeit halber zitiere ich große Teile dieses Beitrags erstmal. Bernhard möge es mir bitte verzeihen. Die kompletten 15 Tipps gibt es bei http://www.marketing.de

1. Betrachten Sie die Redakteure der Zeitungen als Kunden.
2. Liefern Sie den Redakteuren das, was sie benötigen.
3. Kommunizieren Sie mit der Presse mäßig, aber regelmäßig
4. Überschütten Sie die Presse nicht mit allem möglichen Nonsens
5. Bedenken Sie beim Schreiben für die Presse: Artikel sind keine Doktorarbeiten.
6. Beachten Sie: Fast alle Fachzeitschriften haben lange Vorlaufzeiten.
7. Überschätzen Sie nicht die Wirkung des publizierten Worts.
8. Denken Sie stets daran: Der Redakteur ist Ihr Kunde. […] Deshalb darf er mit dem gekauften Artikel machen, was er möchte.
9. Haben Sie keine Angst vor der Fach-/Wirtschaftspresse.
10. Seien Sie aber vorsichtig im Umgang mit allen Medien, die sich an die so genannten Endverbraucher wenden.
11. Pressearbeit ist kein billiger Anzeigenersatz. Sie kostet (viel) Zeit und/oder Geld.
12.  Geben Sie sich zum Beispiel nie der Illusion hin, Sie könnten Beratungsleistungen, sofern sie teurer (und erklärungsbedürftiger) als Gedenkmünzen in limitierter Auflage für 9,99 sind, rein mit PR-Maßnahmen vermarkten.
13. Ein Vorzug der Pressearbeit ist: Sie können die Früchte dieser Arbeit, also die erschienenen Artikel aktiv im Marketing- und Vertriebsprozess nutzen.
14. Bedenken Sie bei Ihrer Kosten-Nutzen-Abwägung, ob Sie Zeit und/oder Geld in Pressearbeit investieren: Die meisten Zeitschriften stellen die erschienenen Artikel auch auf ihre Webseite. Deshalb wird Ihr Unternehmen, wenn Sie eine regelmäßige Pressearbeit betreiben, auch leichter im Web gefunden.
15. Ein weiteres Plus ist: Wenn man Ihren Namen als Suchbegriff bei Suchmaschinen wie Google eingibt, erscheinen mehr (inhaltliche) Treffer, so dass der Eindruck entsteht Das ist ein Spezialist für …. Solche Abfragen machen inzwischen die meisten Kunden, bevor sie einen Berater kontaktieren.

Insgesamt kann ich Bernhard in jedem Punkt nur zustimmen (siehe meinen Blogbeitrag vom 23.4.2008). Pressearbeit ist ein Deal mit den Redakteuren. Geben und Nehmen lautet Motto. Was ich besonders hervorheben mag sind die Punkte 14 und 15. Pressearbeit hat sich heute sehr stark in Internet verlagert. Der ewigen Diskussion über kostenlose Presseportale im Stile von openpr oder fair-news zum Trotz bringen diese Portale zumindest das, was Bernhard in diesen Punkten anspricht.
Ein Tipp von mir: Seien Sie bezüglich Punkt 8 sehr vorsichtig. Sie bekommen nach der Publikation bei einigen Verlagen Ihre eigenen Artikel als kostenpflichtiges PDF angeboten.

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