Heute möchte ich mich noch einmal oder wieder dem Thema Blogs bzw. Corporate Blogs widmen. Es geht in vielen Teilen der Unternehmerwelt immer noch um Missionsarbeit, was diese Dinge betrifft. So ergab eine Studie von Eurocom Worldwide folgendes:

„Nur knapp ein Drittel der Befragten (28%) gab an, dass sie, beziehungsweise ihre Firma, einen Blog unterhalten würden. […] Knapp die Hälfte der Befragten (47%) gab an, dass sie keine Blogs in ihrer Kommunikation verwenden würden. Als wichtigsten Grund hierfür nannten 42%, dass sie sich von Blogs keinen signifikanten Mehrwert versprechen. 32% betonten zudem, dass Blogs einfach Zeit verschlingen und der erforderliche Aufwand in keinem Verhältnis zum Output stehe.“

Immerhin sahen die 28% der Befragten, die Blogs in ihrer öffentlichen Kommunikation bereits verwenden, einen echten Mehrwert darin. Ein Lichtblick.

„[…] begründeten 50% diese Maßnahme mit dem Argument, die Interaktion mit Kunden und Öffentlichkeit per Blogging verbessern zu wollen. Weitere 21% gaben an, Blogs zu nutzen, um sich an fachlichen und Branchendebatten gezielter zu beteiligen. 19% verwenden Blogs, um ihr öffentliches Profil zu schärfen und 10% setzen Blogging aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung ein.“

Klar, Weblogs zu führen macht Arbeit, kostet Zeit. Aber die Vorteile, neben der besseren Suchmaschinenplatzierung, sind enorm – wenn man das geeignete Thema zu Bloggen hat. Corporate Blogs können aber ganz verschiedene Blickwinkel haben: EIn Blog des Konzernvorstands (täte manchen Managern mal gut), ein Blog über die Hintergründe des Unternehmens (Hinter die Kulissen), ein Blog von Mitarbeitern für Mitarbeiter und die Öffentlichkeit, ein Blog, um sich in einem Fachgebiet zu positionieren (Vordenkerrolle) oder ganz einfach, ein Blog, um im regen Austausch mit dem Kunden, dem Konsumten zu stehen (siehe FROSTA). Die Möglichkeiten sind vielfältig, nur darf ein Blog nicht zu PR-Zwecken missbraucht werden. Ein Blog muss individuell, abgekoppelt von der Sprache des Unternehmens und der Webseite sein, muss lebendig sein. Das besagt auch ein Beitrag bei ECIN, den ich kürzlich gelesen habe.

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Frank Bärmann

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