„Je mehr Fans und Follower, umso besser die Kommunikationsarbeit“ lautet der gemeinsame Tenor von über der Hälfte der von news aktuell und Faktenkontor 3.000 befragten Redakteure, Pressesprecher und Mitarbeiter aus Agenturen. Demnach gilt in der PR und im Journalismus eher Quantität statt Qualität.

Die qualitative Bewertung der Gespräche beginnt erst ab Platz Vier. Demnach halten nur 39 Prozent der Unternehmenssprecher die Tonalität der Erwähnungen für ein wichtiges Kriterium. Ebenso sehen nur 33 Prozent der Redakteure die Intensität der Dialoge als einen bedeutenden Faktor für ihren Erfolg an.

Dieses Ergebnis ist dahingehend interessant, dass sowohl PR-Agenturen als auch Redaktionen in der Mehrheit die Kundenbindung (55 Prozent) bzw. Leser-/Nutzerbindung verbessern wollen (70 Prozent). Wie das durch passive Kommunikation geschehen soll, ist mir schleierhaft.

Spannend ist auch die Frage, wie die Meinung zur Social Media Nutzung bei Journalisten heute aussieht. Immerhin halten sich zwölf Prozent der befragten Journalisten für sehr gut gerüstet im Umgang mit Social Media. Vor einem Jahr sind es nur sieben Prozent gewesen. Mit „gut“ antworteten 33 Prozent. 2011 sagten das nur 26 Prozent.
Und 46 Prozent der Journalisten sagten, dass die eigene Arbeit durch das Social Web erfolgreicher geworden ist. Bei PR-Agenturen waren es sogar 49 Prozent. Dennoch verzichtet immer noch rund jeder Fünfte Journalist komplett auf soziale Netzwerke am Arbeitsplatz (19 Prozent).

Bei der Frage nach dem wichtigsten Social Network hat Facebook klar die Nase vorn: 53 Prozent der Journalisten, 54 Prozent der Pressestellen und sogar 64 Prozent der Mitarbeiter aus PR-Agenturen nannten Facebook als Nr. 1. Auf den weiteren Plätzen folgen Twitter, Xing und YouTube. Abgeschlagen ist Google+. Nur drei Prozent und weniger halten Googles soziales Netzwerk für „besonders relevant“.

Auch der Nutzen von Social Media Monitoring wird sehr unterschiedlich gesehen: Während bei den PR-Agenturen die Erfolgskontrolle der wichtigste Nutzen ist (ist auch nicht verwunderlich), sehen 55 Prozent der Journalisten und 61 Prozent der Mitarbeiter in Pressestellen die frühzeitige Kenntnis von relevanten Themen als wichtigsten Nutzen des Social Media Monitorings.

Ingesamt erkennt man, das auch die Journalisten die Bedeutung von Social Media für sich erkannt haben, wenn auch mit anderen Schwerpunkten als Unternehmen. Aber das muss jeder für sich selbst ausmachen.

Quelle: Redaktion ECIN.de

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