Jeder Blogger und Webseitenbetreiber fragt sich wohl zu Beginn (oder auch während) seiner Tätigkeit, ob er nicht zu viel Wissen dem Leser kostenfrei anbietet, sodass dieser dann gar keine Dienste mehr von ihm in Anspruch nehmen muss. Quasi, ob er seinen Leser nicht so zu einem Experten auf dem Gebiet macht.

Nun, betrachten wir das Thema doch mal im Detail

Sie interessieren sich für das Thema „Der perfekte Social-Media Post“. Natürlich befragen Sie Google und siehe da, Stand 27.04.2016, spuckt Ihnen Google dazu 394.000 Ergebnisse aus. Uff. Nach einigen Minuten finden Sie, auf diversen Webseiten, zu 80 Prozent die Information die Sie suchen.

Wieso nur zu 80 Prozent?

Na, durchleuchten wir Sie doch einmal genauer: Sie arbeiten bei Mercedes und interessieren sich dafür, wie sie in der Automobilbranche Social-Media-Kanäle am besten nutzen. Auf den angesehenen Webseiten erhalten Sie nun entweder sehr allgemeine Angaben, oder Tipps für vollkommen andere Branchen. Jetzt wissen Sie mit Sicherheit teilweise mehr, doch so ganz zufrieden sind Sie noch nicht. Also werden die Ergebnisse von Google weiter durchsucht und siehe da: Plötzlich landen Sie auf einem Blog, der beschreibt, wie man in der Automobilbranche Social-Media-Kanäle nutzt und bedient. Jetzt haben sie vielleicht 95 Prozent voll – doch würden Sie sich nun als Experte auf dem Gebiet bezeichnen?

Was ist mit den 5 Prozent die noch fehlen?

Denn als Experte bedarf es sehr viel mehr Wissen, als nur eine „Antwort“ grob zu kennen. Und diese 5 Prozent, die sollte ein Blogger und Webseitenbetreiber eben nicht umsonst anbieten. Somit liefert man den Lesern nicht alles für umsonst, aber erhält sehr viel mehr Aufmerksamkeit von den Lesern, als wenn man nur kleine Wissenshappen präsentiert.

Wissen vs. Können

Kerstin Hoffmann hat in Ihrem Buch „PRINZIP KOSTENLOS“ das auf den Punkt gebracht, um was es geht:

„Über Gratismuster oder Probefahrten lässt sich der Verkauf ankurbeln. Gerade Berater und Dienstleister haben aber noch einen weiteren Vorteil: Sie können (fast) alles preisgeben, was sie wissen …  weil sie das verkaufen, was sie können. Mit verschenktem Wissen erzeugen sie die Nachfrage nach dem, was niemand anders in dieser Form anbietet: ihrer hochwertigen, kostenpflichtigen Leistung.“

In dem Sinne: Trauen Sie sich ruhig, viel Wissen preiszugeben und überzeugen Sie den Kunden damit, ihre Dienste in Anspruch zu nehmen.

Liebe Leserin und lieber Leser des KMU-Marketing-Blogs,

wie du sicher schon bemerkt hast, haben wir unseren Blog im August 2018 nach fast 11 Jahren eingestellt – aus Zeitmangel.

Gleichzeitig ist unser conpublica Blog mit Themen rund um Text, PR und Social Media auf unserer Internetseite gestartet.

Wir würden uns freuen, wenn du dich dorthin begeben und uns als treue Leserin oder treuer Leser erhalten beleibst.

Zum Text & PR Blog

Vielen Dank für deine langjährige Treue.

Frank Bärmann

Info für Unternehmen

Kooperationsanfragen für diesen Blog sind zwecklos.