Egal ob Gastronomie, Einzelhandel oder Mittelständler. Kreditkartenzahlung erfreut sich branchenübergreifend immer größerer Beliebtheit. Dabei ist es nicht nur der Mehrwert für den Kunden, der den Einsatz des Zahlungsmittels attraktiv macht. Es sind auch die Handlingkosten und die Vereinfachung von Zahlungstransfers. Zumindest mit neuen System wie dem hier vorgestellten SumUp (www.sumup.com)

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Kunden aktiv auch im stationären Handel oder in der Gastronomie ihre Kaufentscheidung von der möglichen Zahlungsart abhängig machen. Im Onlinehandel ist das schon gang und gäbe. Nun sind es aber auch Unternehmer, digitale Nomade und die junge Generation, die lieber mit Karte bezahlt, als Bargeld am Automaten abzuheben, mitzuführen und es an geeigneter Stelle wieder abzugeben. Manch einer entscheidet sich schon lange gegen den Besuch eines Restaurants, wenn dieses nur Bargeld akzeptiert. Beim Tanken schon lange, bald auch beim Friseur.

Für den Zahlungsempfänger gibt es bisher gute Gründe, keine Kreditkartenzahlung anzubieten. Das Argument, Kunden wünschen das nicht, zählt nicht. Denn schließlich können Kunden nur aktiv nutzen, was auch angeboten wird. Ein guter Grund dagegen sind aber sicherlich die mit der Kartenzahlung verbundenen Kosten. Natürlich sind zwei bis dreieinhalb Prozent Disagio nicht von schlechten Eltern. Viel teurer kommen jedoch die Bereitstellungskosten und monatlichen Gebühren, die Anbieter wie TeleCash & Co. aufrufen. Da gehen die monatlichen Kosten mal schnell in den dreistelligen Bereich, auch wenn kein Kunde das Angebot nutzt.

Der Anbieter SumUp geht nun einen gänzlich anderen Weg. SumUp stellt gewerblichen Kunden ein mobiles Terminal zur Verfügung, mit dem in Verbindung mit einer Smartphone-/Tablet-App EC-/Girocard- und Kreditkartenzahlungen akzeptiert werden können. Dabei sind die Konditionen durchaus akzeptabel, die Gebührenstruktur sehr überschaubar. SumUp verlangt 0,95% für jede Giro-/EC-Karten-Buchung. Für Zahlungen per Kreditkarte werden 2,95% fällig. Weitere Transaktionsgebühren werden nicht erhoben.

Kreditkartenzahlung mit Marketingeffekt (Bild: SumUp)

Der prozentuale Aufwand unterscheidet sich dabei unwesentlich von den „klassischen“ Anbietern. Jedoch werden für die Bereitstellung des Gateways keinerlei monatliche Grundgebühren fällig. Auch die Bereitstellung des Terminals ist nicht mit monatlichen Kosten, sondern nur mit einem einmaligem Anschaffungspreis in Höhe von 69,- Euro (bis 30.06.2017 sogar nur 39,- Euro) verbunden.

Bedenkt man nun, dass Banken in der Regel auch Gebühren für die Einzahlung von Bargeld verlangen, ist es nur eine Milchmädchen-Rechnung. Die (gerundet) ein bis drei Prozent vom Umsatz haben sich schnell amortisiert.

Werbeeffekt für Händler

Dass neue Zahlungsarten für Händler auch einen positiven Marketingeffekt haben können, konnte man in den vergangenen Jahren vor allem im Onlinehandel beobachten. Das Angebot von Zahlungsarten war in vielen Fällen das entscheidende Kriterium für die Kaufentscheidung. Keine Kreditkartenzahlung möglich? Ab zum nächsten Händler.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch Kleinstsummen wie beim Bäcker mit Kreditkarte oder App bezahlt werden können. NFC-Systeme (Near Field Communication) in Kreditkarten, Apple Pay oder kleine und kostengünstige Terminals wie das von SumUp werden die Verbreitung weiter steigern.

Und für den Friseur, den Autoteilehändler oder Campingplatz kann die Möglichkeit des Impulskaufs unabhängig vom mitgeführten Bargeld durchaus einen direkten positiven Effekt auf die Umsatzhöhe habe.

 

 

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