Täglich erscheinen neue Apps in den App-Stores von Apple und Android. Viele davon sind Eintagsfliegen, manche aber sind richtig erfolgreich, weil eine Strategie und ein gutes Marketing dahinter steckt. Wir wollten wissen, wie das Marketing für eine solche erfolgreiche App aussieht und haben hinter die Kulissen von Skoove schauen dürfen.

Skoove ist eine Klavier-App für iOS und Android. Seit 2015 ist Skoove auf dem Markt und hat bereits 1 Million Nutzer weltweit – Tendenz steigend. Welche Marketingmaßnahmen ergreift solch ein erfolgreiches App-Startup?

Skoove: Fakten zur App

Skoove ist eine Piano-App zum Klavier online lernen für iOS und seit neuerem auch für Android-Geräte als Beta-Version. Die Android-App ist in der Beta-Version kompatibel mit Keyboard, E-Piano und akustischem Klavier. Nutzer erhalten in der Beta-Version bereits Zugriff auf alle Songs, von Pop bis Klassik. Die Vollversion enthält 13 geführte Lernkurse von Anfänger- bis Profi-Niveau mit 400 Klavierübungen. Nutzer können dann auch Stücke aus Musikgenres wie Boogie Woogie oder Blues lernen. Die Vollversion von Skoove enthält zusätzlich Lehrvideos mit verbalen Erklärungen.

Eine Unternehmensgeschichte voller Musik

Die Gründer hinter Skoove sind Dr. Florian Plenge und Stephan Schulz. Sie lernten sich bei Native Instruments kennen, einem Berliner Unternehmen, das virtuelle Instrumente zur elektronischen Musikproduktion herstellt. Die beiden Unternehmer wollten mit Skoove eine App entwickeln, die Klavier lernen für Anfänger leichter macht. Skoove soll dabei wie eine Live-Lehrperson wirken, die Echtzeit-Feedback gibt und sich an Lernende anpasst.

Die Marketingstrategie hinter einer Piano-App

Unique Selling Point: Der Multipitch-Validation-Algorithmus

Hinter Skoove steckt ein eigens zusammen mit dem Fraunhofer-Institut entwickelter Algorithmus. Dieser funktioniert folgendermaßen: Ein virtueller Klavierschüler spielt ein Klavierstück auf dem Keyboard. Die Töne treffen auf das Mikrofon seines Smartphones. Der Algorithmus wertet nun die gespielten Noten aus und eine spezielle Funktion namens “multipitch validation” prüft, ob der Schüler die richtigen Noten in der richtigen Reihenfolge gespielt hat. Diese Erkennung der Melodien erfolgt parallel zum Klavierspiel des Schülers und beide Tätigkeiten stören sich einander nicht. Dies ermöglicht eine einzigartige Interaktivität. Der Algorithmus ist zudem sehr latenzarm, verlässlich und funktioniert mit günstigen Keyboards genau so wie mit teuren Konzertflügeln.

Die Zielgruppe: Klavier lernen für viele Menschen

Der Wunsch der Gründer nach einer Klavier-App für jedes Budget zeigt sich auch bei den flexiblen Abo-Modellen. Hat man die App aus dem Store heruntergeladen, kann man sie zunächst kostenlos nutzen und ausgewählte Unterrichtseinheiten absolvieren.

Die bezahlpflichtige Abo-Variante Skoove Premium ermöglicht den vollen Zugang zum vollen Lehrprogramm mit allen Kursen und Support von Klavierlehrern. Die Abo-Modelle sind in drei Plänen erhältlich, je nach Zahlungsweise (wöchentlich, alle drei Monate oder jährlich).

Flexibel ist Skoove auch bei der Auswahl der Songs und der Lehrpläne. So ist ein geordnetes Lernen nach festgelegtem Kurssystem möglich. Das kann vor allem für Anfänger hilfreich sein. Doch auch abseits der vorgegebenen Lehrpfade gibt es vieles zu entdecken. Improvisation, Musikproduktion, Trainieren des Gehörs – all das steckt im Skoove-Kursangebot. Jeder Schüler hat jederzeit Zugriff auf alle Kurse in der App.

Zielgruppe von Skoove sind Menschen mit Interesse am Klavier lernen, auf dem Niveau Anfänger und Fortgeschrittene. Die App wird für Kinder ab 12 Jahren empfohlen. Sie ist damit auch geeignet für Erwachsene, die in ihrer Kindheit das Instrument erlernt haben, aber jetzt wieder damit anfangen möchten. Vielen fehlt aufgrund des Berufslebens oder der Familie die Zeit, Klavierunterricht zu nehmen. Skoove ist hier die perfekte Lösung.

Social Media und SEO: Content Marketing mit Mehrwert

Skoove fokussiert sich im Social Media Marketing vor allem auf Facebook. Die Facebook-Seite in englischer Sprache gibt Lesern mit jedem Beitrag einen echten Mehrwert. Dabei erhält man Einblicke in die App oder Tipps für die täglichen Klavierübungen. Fragen fordern die Follower immer wieder zur Interaktion auf (“Könnt ihr diese Akkorde benennen?”). Nützliche Tabellen oder Auflistungen helfen beim Lernen (“Septakkorde erklärt”). Skoove stellt zudem die Mitarbeiter vor – das zeigt, wie kompetent und authentisch das Unternehmen ist.

Diese Kompetenz zeigt Skoove auch im eigenen mehrsprachigen Blog. Hier gibt es Tipps zu allen Themen rund um das Klavier lernen wie zum Beispiel zum Takt, Bassschlüssel oder auch zu chromatischen Tonleitern. Die Texte sind suchmaschinenoptimiert, sodass Klavier-Interessierte mit beliebten Keywords ganz einfach den Weg zu Skoove finden.

Das gleiche gilt auch für Gastbeiträge rund um das Thema Klavier, die freie Autoren für Skoove verfassen. Diese Blogposts finden sich auf passenden Websites zum Thema Musik oder Apps.

Effektives Marketing mit wissenschaftlicher Grundlage

Gründer mit umfassender Erfahrung im Bereich Audiotechnik und Musik sowie ein eigens entwickelter Algorithmus zum Erkennen gespielter Töne machen Skoove zu einer einzigartigen E-Learning-Plattform. Die flexiblen Abo-Modelle ermöglichen zudem eine Zugänglichkeit für Menschen mit unterschiedlichem Budget. Hinter dem erfolgreichen App-Marketing von Skoove stecken ein gutes, verlässliches Produkt, ein kompetentes Team und Marketing mit Mehrwert für die Nutzer.

Man sieht an dem Beispiel, dass es mit Professionalität, einem guten Produkt und einer guten Marketing-Strategie klappt mit der erfolgreichen eigenen App.

Gewinnspiel

Du möchtest Skoove testen? Wir verschenken insgesamt 3 Premium Zugänge (für einen Zeitraum von 3 Monate). Hinterlasse uns einfach einen Kommentar unter dem Beitrag. Die ersten drei Kommentargeber(innen) bekommen den Zugang. Bitte gib unbedingt deine E-Mail Adresse beim Kommentieren an, sonst können wir dich nicht kontaktieren.

Titelbild:  (c) Meike Kenn

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