Prüfe deine Facebook Fanpage

Betreiber von Facebook Fanpages wollen natürlich gerne wissen, ob ihre Seite erfolgreich ist. Anfänger machen den Erfolg an der Fanzahl fest. Doch es ist ein alter Hut, dass andere Kriterien (sog. KPI) wichtiger und aussagekräftiger sind. Dazu gehören die Reichweite (also die Zahl der Personen auf Facebook, die insgesamt erreicht hat), die Zahl der Personen, die über einen Beitrag oder Seite sprechen (also eine Meldung in deren Netzwerk generiert haben, indem sie einen Kommentar oder ein Like abgegeben oder den Beitrag geteilt haben) sowie die Viralität. Man kann das auch Reaktion auf Beiträge zusammenfassen.

Ich habe ein kleines Tool namens Fanpage-Check im Web gefunden, mit dem kostenlos und schnell eine Fanpage analysieren kann, und zwar sowohl die eigene als auch fremde (!).
Dieses Tool wertet z.B. aus, wie viele Posts man selbst im Durchschnitt pro Woche schreibt, wie viele man in den letzten 30 Tagen geschrieben hat, welche Post-Formen (Text, Bild, Link, Video) am meisten genutzt wurden und auf welche Post-Formen die Fans reagieren. Dann kann man sehen, welche die beste Zeit für Posts ist und welche Begriffe (Schlagworte) man auf häufigsten genutzt hat. Alles in allem nette Informationen, die man sich auch per Hand zusammen suchen könnte.

Viel interessanter ist aber, andere Fanpages z.B. vom Wettbewerber zu analysieren. Auch hier könnte man die Infos per Hand zusammenstellen, aber das Tool macht das alles vollautomatisch. Was man mit den Infos anfängt, bleibt jedem selbst überlassen.

Ich habe z.B. durch die Analyse meiner Seite https://www.facebook.com/conpublica gelernt, dass ich zu wenig Fragen stelle und meine Fans auf Fotos mehr reagieren als auf Text oder Links, ich aber sehr viele Links poste. Das bietet Verbesserungspotenzial.

Hier ist das Ergebnis meiner Analyse (ist eh von jedem nachprüfbar).

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Wann postet man bei Facebook am besten?

Kürzlich erreichte mich eine (leider riesige) Infografik, auf die die besten Tage zum Posten auf Facebook für unterschiedliche Branchen zusammengestellt wurden. Die Agentur tobesocial aus Stuttgart hat sich die Mühe gemacht, 1800 Facebook-Seiten aus insgesamt 15 Branchen zu untersuchen. In der Infografik sind die Ergebnisse jeweils im Wochenverlauf mit Höhen und Tiefen zu sehen.

Die Ergebnisse sind insofern spannend, als man durchaus unterschiedliche Postingstrategien für unterschiedliche Unternehmen und Branchen wählen sollte. Und dabei geht es nicht nur um den richtigen Tag, sondern auch um die beste Uhrzeit.

Bei Twitter spielen auch die richtigen Hashtags eine wesentliche Rolle für Erfolg oder Misserfolg eines Tweets.

Natürlich stellt man sich nun die Frage, wie misst man das alles? Sehr viele Informationen bieten die Statistiken von Facebook und bei Blogs von Google Analytics. Bei Twitter gibt es Tools wie xefer. Gibt man dort seinen Twitternamen ein, so bekommt man eine Aufstellung der Tweets nach Wochentagen und Uhrzeiten.

Wer noch tiefer in die Analysen gehen will, den bitte ich noch was um Geduld. Ich arbeite mit einem Partnerunternehmen an eine umfangreichen Social Media Analytics Lösung.

Übrigens: Die Infografik wird hier in klein dargestellt, bei Klick wird sie in einem neuen Browserfenster groß.

Habt ihr auch eine spezielle Postingstrategie für Facebook, Twitter, Google+ & Co.?

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Blogparade: Meine Auswahlkriterien für Facebook, XING, Twitter und Co.

Auch wenn der Aufruf zur Teilnahme an einer Blogparade schon Anfang März war, möchte ich mich noch daran beteiligen, weil dies mein Thema ist: Ute Klingelhöfer fragte in Ihrem Beitrag, „Facebook, XING, Twitter und Co. – Wen lassen wir wo rein?“ danach, wo wir unsere Grenzen und unsere Bedingungen für eine Kontaktaufnahme in sozialen Netzwerken legen.

Ich habe da meine ganz eigene Philosophie und unterscheide klar zwischen XING/LinkedIn und Facebook/Twitter und Google+. Man muss allerdings anmerken, dass es bei Google+ und Twitter gar kein gegenseitiges Vernetzen auf Anfrage gibt. Man fügt Leute, denen man folgen will, einfach hinzu.

In Sachen Facebook war es bei mir so, dass ich das Netzwerk privat gar nicht nutzen wollte. Von daher waren mir auch die Freundschaftsanfragen am Anfang egal. Ich hatte meine Fanpage, und dort konnte ich mir die Leute, die meiner Seite folgen (Fans) gar nicht aussuchen, allerhöchstens blocken. Erst als ich begonnen habe, Facebook privat mehr zu nutzen, um z.B. meine Reichweite dort auszubauen, begann ich auch, meine „Freunde“ zu kategorisieren. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich Leute dabei habe, die ich noch nie gesehen oder gehört habe. Deshalb achte ich seit ca. 1 Jahr mehr darauf, wem ich das „Befreunden“ gestatte. Ich habe danach auch einige Pseudo-Freunde „entfreundet“. Allerdings sind die Regeln für eine Freundschaftsannahme im Vergleich zu XING und LinkedIn immer noch recht locker.

In den klassischen Business-Netzwerken XING und LinkedIn sind meine Regeln für eine VerXINGung, wie es oft genannt wird, ähnlich hart wie bei Ute Klingelhöfer. Ich halte es zwar nicht so streng wie Ute, die dass sich mit jeder Person, die sie in ihr Netzwerk aufnimmt, zumindest mal unterhalten haben muss – entweder persönlich oder in einem intensiveren Dialog im Netz, es ist aber auch bei mir so, dass ich zu jeder Person in meinem XING Netzwerk eine Geschichte erzählen können muss. Deshalb finde ich auch solche Anfragen wie „Ich habe gesehen, dass wir in der gleichen Gruppe sind…“ oder „Sie Experte für Social Media und ich suche demnächst…“ sehr merkwürdig.
Am Schlimmsten sind die Anfragen ohne Begründung, die sehr oft über die mobilen Apps von XING generiert werden, sehr oft unabsichtlich. Hier frage ich erstmal noch zurück nach dem Grund für die Vernetzung, noch.

In letzter Zeit bin ich meine Kontakte noch mal durch gegangen und habe alle Personen, zu denen mir die Geschichte nicht mehr einfiel, kontaktiert. Bekomme ich keine Antwort innerhalb von 4 Woche, ist die Person nicht mehr aktiv auf XING, kann mir keine Antwort geben oder ist nicht mehr interessiert. In allen Fällen ist ein weiter XING Kontakt nutzlos und ich löse die Verbindung.

Ich bin der Meinung, dass nur ein qualitativ hochwertiges Netzwerk mit Leuten, die sich gegenseitig einen Nutzen bringen, in XING sinnvoll ist. Aber das ist meine Meinung. Es gibt da sicher auch andere Ansichten.

Übrigens: LinkedIn nutze ich selbst privat kaum.

Hier sind meine Netzwerk-Kontaktdaten:
XING: https://www.xing.com/profile/Frank_Baermann3
Facebook: https://facebook.com/conpublica
Twitter: http://twitter.com/conpublica
LinkedIn: http://de.linkedin.com/in/frankbaermann
Google+: http://myplus.name/conpublica

Foto: RainerSturm / pixelio.de

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Themenwünsche

Liebe Leser,

mein KMU-Marketing-Blog ist nun mehr als sechs Jahre online. In dieser Zeit 382 Beiträge geschrieben – über dieses und jenes aus der Welt des Marketings.
In den letzten Wochen – als es noch kalt und windig war – überkam mich der Wunsch, mal die Leser des Blogs, immerhin mehrere 1000 im Monat, zu fragen, welche Themenwünsche sie für dieses Weblog haben.
Deshalb biete ich euch an, eure Themenwünsche als Kommentar an mich zu richten. Über was sollte ich eurer Meinung mal einen Beitrag schreiben?

Als Dankeschön für die Teilnahme habe ich wieder zwei Bücher zu verschenken:

Das eine Buch ist ein ganz tolles Buch über Evernote.
Der Autor Herbert Hertramph gibt in diesem Buch eine kompakte Einführung in das Programm von der Installation bis zum Erstellen der ersten Notiz. Danach stellt er die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten mit vielen Tipps und Tricks vor, die zum Teil auch langjährigen Evernote-Nutzern noch unbekannt sind. Der umfangreichen Suchfunktion innerhalb des Programms ist ein ganzes Kapitel gewidmet.
Mehr Infos gibt es hier

Das andere Buch ist von Klaus Eck. Er erklärt in “Transparent und glaubwürdig – Das optimale Online Reputation Management für Unternehmen”, wie der Spagat zwischen Offenheit und Rufwahrung von Anfang an gelingt: durch aktives Online Reputation Management.
Mehr Infos gibt es hier.

Jeder, der mir seine Themenwünsche mitteilt, kommt in den Lostopf für die beiden Bücher.

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Mit Prezi den Powerpoint-Tod beenden

Vielleicht kennt Ihr das, liebe Leser: Ihr besucht einen Vortrag und der Referent vorn ermüdet Sie und die anderen Zuschauer mit endlosen Powerpoint-Folien. Im schlimmsten Fall noch völlig überladen und einfallslos. Schnell macht sich Müdigkeit und Desinteresse breit. Jetzt denkt der eine oder andere: Das passiert mich nicht.

Ich möchte euch heute ein Präsentationsprogramm vorstellen, über das in meiner Tätigkeit als Weiterbildungsblogger dieser Woche berichtet habe: Prezi.
Prezi ist ein webbasiertes Präsentationsprogramm auf Flash-Basis, das sich vom Arbeitsprinzip am Mindmapping orientiert. Mit Prezi könnt Ihr Eure Zuschaue wieder fesseln, einfangen und aktivieren. Spannend. Ich habe es probiert.

Den Beitrag in aller Ausführlichkeit könnt Ihr hier nachlesen.

Foto: © Ambrophoto – Fotolia.com

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35 Methoden, garantiert nicht in die Medien zu kommen

PR ist out, es lebe Social Media. Das ist Quatsch. Die gute alte Pressearbeit ist lebendig und sehr wichtig. Der Wert einer guten und hochwertigen, nicht gekauften Presseveröffentlichung ist fast unbezahlbar für ein Unternehmen.

Ziemlich ironisch beschreibt das Magazin iBusiness, was diejenigen tun müssen, die die Presse tunlichst vergraulen wollen, weil sie nur auf Facebook, Blogs und Online-Presseportale setzen. Die “35 Methoden, garantiert nicht in die Medien zu kommen” sind zwar nicht ganz neu, aber sehr lesenswert.

Ich verkneife mir, die 35 Tipps nun alle abzuschreiben oder zu zitieren (vom Verstoß gegen das Urheberrecht mal abgesehen), sondern fasse zusammen:

Man sollte möglichst Keyword-optimierte und vor Werbung, Fremdworten und Anglizismen strotzende, 7 Seiten lange Texte an möglichst viele Journalisten, gleich welches Ressort sie angehören, senden und direkt nachfassen, arrogant eine Veröffentlichung fordern, aufdringlich und frech werden. Perfekt.

Probieren Sie es mal. Sie werden garantiert nicht in die Presse kommen.

Die ganzen Tipps hat Joachim Graf hier veröffentlicht.

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QR Code Visitenkarte – Die Visitenkarte für das mobile Internetzeitalter

Visitenkarten sehen seit Jahren ähnlich wie diese aus und geben die wichtigsten Informationen über ihren Besitzer. Um einen Kontakt zu verwalten, werden unterschiedliche Programme wie Outlook oder Exchange verwendet. Herkömmlicherweise ist nach dem Erhalt einer Visitenkarte dann das zeitaufwändige Abtippen in das Smartphone angesagt. Im Zeitalter der mobilen Internetnutzung wird es immer wichtiger, Informationen schnell abzurufen und abzuspeichern. Die Zukunft der mobilen und digitalen Verwaltung der Kontaktlisten hat somit begonnen.

QR Codes – Verknüpfung mit der digitalen Welt
QR Codes kennt man bereits aus dem alltäglichen Leben, aus Zeitschriften, Plakaten oder aus dem Internet. Der QR Code kommt aus dem englischen (quick response code) und bedeutet schnelle Antwort. Dieser dem Strichcode ähnelnde Code verbindet die nicht-digitale mit der digitalen Welt. Sie sind bei Smartphone-Besitzern immer beliebter, denn sie vereinfachen den Umgang mit Informationen und geben die Möglichkeit durch einen Klick mit dem mobilen Telefon Informationen aufzurufen, abzuspeichern und weiterzuverarbeiten. Sie ermöglichen es effizienter und moderner zu interagieren sowie zu kommunizieren.

Mehr als nur eine Visitenkarte
Visitenkarten mit QR-Code haben nicht nur einen besonderen Mehrwert an Information, auch das Codebild ist ein zeitgemäßes und wirkungsvolles Gestaltungselement für Visitenkarten. Der traditionelle Wert der Visitenkarte bleibt bestehen, dennoch bietet der QR Code eine enorme Erleichterung für Geschäftspartner, um ihre Kontaktdaten schnell und digital abzuspeichern. Durch die moderne Visitenkarte, verknüpft mit einem QR Code, erhalten die Kontakte eine völlig neue Interaktions- und Kommunikationsmöglichkeit. Das lästige Eintippen der Kontaktinformationen in das Smartphone sowie das Synchronisieren mit dem Computer hat somit ein Ende. Die QR Code Visitenkarte bringt im Vergleich zur „üblichen“ Visitenkarte nützliche Vorteile mit sich.

Die Anwendung ist schnell und ist kinderleicht. Der QR Code der Visitenkarte wird zunächst mit einem QR Code Reader auf dem Smartphone eingescannt. Eine entsprechende Applikation sorgt anschließend für Vorschau, Bearbeitung und Speicherung. Damit sind die Kontaktdaten und weitere wichtige Informationen im vCard Format komplett im QR-Code vorhanden. Auch Fotos von Geschäftspartnern lassen sich damit speichern. Dies erhöht zum Beispiel den Wiedererkennungswert und steigert den persönlichen Kontakt. Potentielle Kunden können sich über eine Firma oder Produkte schnell und einfach informieren.

Viele Firmen und Unternehmen bieten ihren Kunden auch den neuen Visitenkartenservice per QR Code an. Im Internet werden ebenfalls unzählige QR Scan Apps angeboten, die das Hinzufügen dieser Codes auf der Visitenkarte vereinfachen. Dazu muss man lediglich die Daten für den QR Code eingeben, ein Design für die Rückseite hinzufügen und im weiteren Schritt die Karte gestalten. Anschließend erscheint der persönliche QR Code auf der Vorderseite. Mittlerweile scheint sich diese Art der Datenübermittlung bei den Nutzern zu etablieren und findet immer mehr Anhänger.

Ganz aktuelle gibt es von Nico Westermann ein kostenloses eBook “QR-Codes im Mobile Marketing optimal einsetzen”, das kompakt und paxisorientiert vermittelt, was man zu den Pixelcodes wissen muss. Das eBook kann man sich nach Anmeldung hier herunterladen

Foto: © S. Hofschlaeger /pixelio.de

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Umfrage zur Markenwahrnehmung von Familienunternehmen

Diese Woche erreichte mich eine Anfrage von Maximilian Lude. Maximilan ist Student an der Zeppelin Universität und schreibt derzeit seine Bachelorarbeit über Markenwahrnehmung von Familienunternehmen. Er untersucht mittels einer Studie, ob sich das Vertrauen und die Einstellung gegenüber Marken verändert, wenn der Kunde beim Kontakt mit der Marke erfährt, dass es sich um ein Familienunternehmen handelt.

Für diese Studie sucht er Teilnehmer, die den Fragebogen ausfüllen. Die Beantwortung der Umfrage dauert maximal 10-12 Min.

Jeder Teilnehmer, der am Ende der Umfrage seine E-Mail-Adresse hinterlässt, kommt in einen Lostopf und kann einen 30,-€ Amazon Gutschein gewinnen.
Da ich das Thema sehr spannend finde, bin ich Maximilan’s Bitte gefolgt und veröffentliche hier gerne den Link zur Studie. Macht bitte mit und helft dem jungen Mann bei seiner Bachelorarbeit.

Also, hier geht es zur Umfrage:
http://www.unipark.de/uc/Bachelorarbeit_MLude_0313/

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Mit Pinterest zeigen Handwerker, was sie können

Der Mensch ist ein visuelles Wesen. Wir verarbeiten Bilder viel leichter und schneller als Text. Deshalb funktioniert Werbung mit vielen tollen bunten, eindrucksvollen Bildern besser als Text oder Sprache: Hier muss der Zuhörer/Leser noch „denken“.

Gerade Handwerksbetriebe haben viel zu zeigen. Immer geht es um „Werke“, die gefertigt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Möbel, Wände, Frisuren, Gesichter, Bäder oder Würstchen handelt.

Sucht man sich heute als Kunde einen Handwerker aus, so spielen Empfehlungen und Referenzen eine große Rolle. Die Empfehlung eines Bekannten oder Freundes ist mittlerweile eines der wichtigsten Entscheidungskriterien. Alternativ will man sehen, was der Handwerker kann. „Was haben Sie denn schon so gemacht?“, „Kann man sich das mal ansehen?“, lauten oft die Fragen der Kunden beim Erstgespräch. Schön, wenn man die Leute dann nicht mehr zu einem zufriedenen Kunden schleppen muss, sondern auf eine Online-Plattform verweisen kann, auf der man ganz viele tolle Referenzbilder sehen kann.

Die Plattform Pinterest ist eine solche Plattform. Pinterest ist eine virtuelle Pinnwand, auf der der Nutzer seine eigenen Bilder zum Ansehen und Teilen „pinnen“ kann. Er kann aber auch Bilder, die er im Netz findet, auf der eigenen Pinnwand veröffentlichen und mit anderen teilen. Das ist allerdings urheberrechtlich höchst bedenklich und sollte von Personen, die im Namen ihrer Firma agieren, tunlichst unterlassen werden.

Eigene Bilder sind aber unproblematisch und sollen möglichst oft ge(ver)teilt werden. Das Schöne daran ist, dass Fotos, z.B. von der eigenen Website, mit der Quelle verknüpft bleiben. Klickt jemand auf das Foto, landet er auf der Webseite.

Als Handwerksbetrieb – nehmen wir einen Tischler oder einen Maler – meldet man sich also mit einem Unternehmensprofil auf Pinterest an. Das ist kostenlos und schnell getan. Dann legt man mehrere Fotoalben an und lädt einfach Fotos hoch bzw. pinnt diese von der Webseite. Das können Produkte sein, Farbkarten oder Referenzobjekte, die man für einen Kunden gefertigt hat. Als Maler könnten Sie den Kunden fragen, ob Sie sein Haus und die Räume fotografieren und bei Pinterest zeigen dürfen.
Nun muss man die Pinterest-Seite bei Kunden und Interessenten bekannt machen und erhält ein leicht zu pflegendes Marketing-Plattform für visuelle Kommunikation.
Kunden, denen die Fotos gefallen, „re-pinnen“ die tollen Fotos auf ihre eigenen Pinnwände. Dort werden die wieder von anderen gesehen und neue Kontakte gelangen über den mitgeschleppten Link direkt auf die Webseite.

Hier sind Beispiele von Pinterest-Seiten einiger Handwerksbetriebe, die ich gefunden habe. Falls Sie mehr kennen, freue ich mich über Kommentare.

Maler Heyse zeigt eine große Vielfalt an Referenzen und sonstigen thematisch passenden Bildern.

Quelle: http://pinterest.com/malerheyse/

Die Tischlerei Notbusch & Novakovic in Osnabrück zeigt auch, was sie kann.

Quelle: http://pinterest.com/nonomoebel/

Die Firma Bierther aus Heidelberg zeigt moderne Bäder und energieeffiziente Heizungssysteme bei Pinterest.

Quelle: http://pinterest.com/bierther/

Titelbild: © Uwe Annas – Fotolia.com

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Weck die Sammelleidenschaft uind den Spieltrieb bei deinen Kunden

Wer erinnert sich nicht an die Pannini-Alben von der Weltmeisterschaft oder von Comic-Helden? Meine Kinder sammeln genauso liebevoll und enthusiastisch die kleinen Klebebilder wie ich damals. Jetzt kam mir ein Angebot der INnUP-Ideenbox auf den Tisch, das mich an damals erinnerte. Die INnUP-Ideenbox bietet Stickermagazine für Hersteller von Produkten und Dienstleistungen für die ganze Familie. Ganz simpel und genial.

Die Idee: Hersteller von Produkten und Dienstleistungen für die ganze Familie haben es nicht leicht. Was nutzt es, wenn der Papa und die Mama das neue Auto kaufen wollen oder den neuen Fernseher, wenn die Kids anderer Meinung sind. Das geht wohl soweit, dass die Kleinen sich weigern, ein bestimmtes Haus zu betreten, das Mama und Papa kaufen wollen und das ihnen nicht gefällt.

INnUP-Ideenbox bietet mit den Stickermagazinen ein Werbemittel, dass die Kleinen überzeugen könnte. Denn wenn der Spieltrieb erst einmal geweckt ist, kommt die Begeisterung von ganz alleine. Als Beispiel wird eine Wohnungsskizze zum selbst Einrichten für Raumaustatter oder ein ein Stickeralbum für ein Auto genannt.
Mit dem Sammelalbum können Kinder mit einem selbst gestalteten Auto gefesselt werden.

Und so teuer sind die Alben gar nicht. Laut Preisliste kosten 100 Stück gerade mal 427,90 € brutto.

Tolle Idee, wie ich meine. Leider nicht für jeden geeignet.

Foto: INnUP-Ideenbox

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