Betreiber von Facebook Fanpages wollen natürlich gerne wissen, ob ihre Seite erfolgreich ist. Anfänger machen den Erfolg an der Fanzahl fest. Doch es ist ein alter Hut, dass andere Kriterien (sog. KPI) wichtiger und aussagekräftiger sind. Dazu gehören die Reichweite (also die Zahl der Personen auf Facebook, die insgesamt erreicht hat), die Zahl der Personen, die über einen Beitrag oder Seite sprechen (also eine Meldung in deren Netzwerk generiert haben, indem sie einen Kommentar oder ein Like abgegeben oder den Beitrag geteilt haben) sowie die Viralität. Man kann das auch Reaktion auf Beiträge zusammenfassen.
Ich habe ein kleines Tool namens Fanpage-Check im Web gefunden, mit dem kostenlos und schnell eine Fanpage analysieren kann, und zwar sowohl die eigene als auch fremde (!).
Dieses Tool wertet z.B. aus, wie viele Posts man selbst im Durchschnitt pro Woche schreibt, wie viele man in den letzten 30 Tagen geschrieben hat, welche Post-Formen (Text, Bild, Link, Video) am meisten genutzt wurden und auf welche Post-Formen die Fans reagieren. Dann kann man sehen, welche die beste Zeit für Posts ist und welche Begriffe (Schlagworte) man auf häufigsten genutzt hat. Alles in allem nette Informationen, die man sich auch per Hand zusammen suchen könnte.
Viel interessanter ist aber, andere Fanpages z.B. vom Wettbewerber zu analysieren. Auch hier könnte man die Infos per Hand zusammenstellen, aber das Tool macht das alles vollautomatisch. Was man mit den Infos anfängt, bleibt jedem selbst überlassen.
Ich habe z.B. durch die Analyse meiner Seite https://www.facebook.com/conpublica gelernt, dass ich zu wenig Fragen stelle und meine Fans auf Fotos mehr reagieren als auf Text oder Links, ich aber sehr viele Links poste. Das bietet Verbesserungspotenzial.
Hier ist das Ergebnis meiner Analyse (ist eh von jedem nachprüfbar).

Das eine Buch ist ein ganz tolles Buch über Evernote.
Das andere Buch ist von Klaus Eck. Er erklärt in “Transparent und glaubwürdig – Das optimale Online Reputation Management für Unternehmen”, wie der Spagat zwischen Offenheit und Rufwahrung von Anfang an gelingt: durch aktives Online Reputation Management.
Vielleicht kennt Ihr das, liebe Leser: Ihr besucht einen Vortrag und der Referent vorn ermüdet Sie und die anderen Zuschauer mit endlosen Powerpoint-Folien. Im schlimmsten Fall noch völlig überladen und einfallslos. Schnell macht sich Müdigkeit und Desinteresse breit. Jetzt denkt der eine oder andere: Das passiert mich nicht.
Ziemlich ironisch beschreibt das Magazin iBusiness, was diejenigen tun müssen, die die Presse tunlichst vergraulen wollen, weil sie nur auf Facebook, Blogs und Online-Presseportale setzen. Die “35 Methoden, garantiert nicht in die Medien zu kommen” sind zwar nicht ganz neu, aber sehr lesenswert.
Visitenkarten sehen seit Jahren ähnlich
Der Mensch ist ein visuelles Wesen. Wir verarbeiten Bilder viel leichter und schneller als Text. Deshalb funktioniert Werbung mit vielen tollen bunten, eindrucksvollen Bildern besser als Text oder Sprache: Hier muss der Zuhörer/Leser noch „denken“.


Die Idee: Hersteller von Produkten und Dienstleistungen für die ganze Familie haben es nicht leicht. Was nutzt es, wenn der Papa und die Mama das neue Auto kaufen wollen oder den neuen Fernseher, wenn die Kids anderer Meinung sind. Das geht wohl soweit, dass die Kleinen sich weigern, ein bestimmtes Haus zu betreten, das Mama und Papa kaufen wollen und das ihnen nicht gefällt.
