Vorsicht bei Werbung zur Weltmeisterschaft

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Am 12. Juni wird die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien eröffnet. Und viele Unternehmer wollen ein Stück vom großen Bekanntheitskuchen haben und mit dem Großereignis Werbung machen. Das beginnt bei Gewinnspielen und Rabattaktionen und reicht bis zu speziellen Produkten. Doch Vorsicht: Die FIFA™ hat nicht nur das offizielle Emblem der FIFA WM 2014™, das offizielle Maskottchen der FIFA WM 2014™ und den Pokal der FIFA Fußballweltmeisterschaft™ markenrechtlich schützen lassen, sondern auch Einzelbegriffe oder Kombinationen von Begriffen – und zwar für Deutschland, die gesamte EU und teilweise sogar weltweit. Dazu gehören z.B. „WM BIER“, „FAN FEST“, „FIFA WORLD CUP“, „BRAZIL 2014“, „WM 2014“, „World Cup 2014“, „FIFA WM“.

Ja, “WM 2014″ ist markenrechtlich geschützt. Nun kann man darüber diskutieren, ob das zulässig ist oder nicht, es ist so. Wer also Werbung mit der Weltmeisterschaft machen will, sollte sich qualifi¬zierten Rechtsrat einholen. Denn es ist stets vom Einzelfall abhängig, welche Art von Werbung gestattet ist und welche nicht. Wer gegen die Regeln verstößt, dem drohen von der FIFA Ab¬mah¬nungen, einstweilige Verfügungen und Klagen, die erhebliche Anwalts- und Ge¬richtskosten verursachen können und das gesamte, für Werbung vorgesehene Jahresbudget vor allem kleinerer Unternehmen übersteigen.
Die IHKs haben dazu Infoblätter heraus gegeben, die man kostenlos downloaden kann.

In jedem Fall sollte auf die Verwendung bildlicher Logos und Embleme der FIFA ohne entsprechende Lizenz sowie die Verwendung geschützter Markennamen der FIFA als Teil eines Produkt¬namens, z. B. „WM-Brezeln“ oder „WM-Hut“ verzichtet werden.

Einen Überblick über alle von der FIFA geschützten WM-Marken gibt es bei den offiziellen Markenregistern, die unter www.dpma.de – Marke –> Recherche –> Links (eSearch plus für EU-Marken, ROMARIN für internationale Markenregistrierungen, sowie DPMA-Register für deutsche Marken) zu finden sind. Im Feld Markeninhaber einfach „FIFA“ eingeben.

Die FIFA informiert unter http://de.fifa.com/worldcup/organisation/marketing/brand-protec-tion/index.html über den Schutz ihrer Markenrechte.

Wir werden in den kommenden Tagen und Wochen immer wieder Beispiele von Werbeaktionen vorstellen, die man im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft durchführen kann.

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Die Touchpoint Manager kommen

Heute werden Unternehmen vom Markt her nach innen gebaut. Die entscheidenden Impulse kommen von draußen. Nicht der hypothetische Businessplan, sondern das, was in den „Momenten der Wahrheit“ an den Touchpoints, den Berührungspunkten zwischen Unternehmen und Kunden, tatsächlich passiert, entscheidet über Top oder Flop. Deshalb brauchen Unternehmen nicht nur ein funktionierendes Touchpoint Management, sondern auch einen Touchpoint Manager. Europas führende Expertin für das Touchpoint Management, Anne M. Schüller, erklärt in einem Gastbeitrag, was ein Touchpoint Manager ist und welche Aufgaben er hat.

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XING Mitglieder läuten “das ENDE der seriösen Fach- und Branchengruppe” ein

Im Laufe des gestrigen Tages hatte XING „Die Neuen Gruppen“ gestartet. Hierbei handelt es sich um eine Neuinterpretation der Gruppen, die eines der zentralen Bestandteile auf der Plattform darstellen. In der offizielle Pressemeldung heißt es

“Die Neuen Gruppen verfügen über eine Reihe von zeitgemäßen zusätzlichen Features, sind erstmalig mobil verfügbar und bieten einen erheblich vereinfachten Zugang zu aktuellen Diskussionen. Die Neuen Gruppen bieten Mitgliedern deutlich niedrigere Einstiegsbarrieren. So ist es fortan möglich, in den Neuen Gruppen direkt auf der Startseite Beiträge zu posten, umständliches Navigieren und Suchen entfällt. Ebenso können Mitglieder nun auch Video- und Bildbeiträge einbinden, um ihren Ideen, Meinungen und Standpunkten mehr Ausdruck zu verleihen. Erstmals lassen sich sämtliche Gruppen im neuen Format auch mobil über die iPhone- sowie Android-App aufrufen. Mit der mobilen Integration hat XING einen lang gehegten Wunsch der Mitglieder erfüllt. Mit derzeit 40% des Gesamttraffics hat die mobile Nutzung von XING einen neuen Höchststand erreicht. Die Neuen Gruppen werden über die kommenden Wochen und Monate noch weiter ausgebaut.”

Seit dem Launch der „Die Neuen Gruppen“ häufen sich hauptsächlich bei XING selbst die Beschwerden. Es ist scheinbar eine wahre Welle des Protests gegen das neue Layout der Gruppen angelaufen. XING Mitglieder läuten “das ENDE der seriösen Fach- und Branchengruppe” ein. In der Gruppe XING-Community ist vom “Untergang der Gruppen” und vom “Untergang einer ehemals seriösen Businesplattform” die Rede. Die Beschwerden scheinen so extrem, dass dort bereits Kommentare gelöscht wurden. Naja, ich werde mir erst mal mein eigenes Bild machen. Was meint Ihr? Habt Ihr die neuen Gruppen schon getestet?

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Journalisten wollen neben dem reinen Text auch Bilder, Infografiken, Videos oder Audiomaterial

Für die PR-Arbeit immens wichtig: Welche Informationen wünschen Journalisten für ihre Arbeit? Wie und wo recherchieren die Damen und Herren der Presse?
Diese und weitere Fragen beantwortet die Journalistenumfrage “Recherche 2014″ von news aktuell. Mit der Umfrage untersucht die dpa-Tochter das Rechercheverhalten von deutschen Journalisten, damit Unternehmen und Organisationen ihre Pressearbeit erfolgreicher gestalten können. Mehr als 2.200 Medienmacher aus Print, Online, Radio und TV haben an der Untersuchung teilgenommen.

84 Prozent der Redakteure halten es für “wichtig” oder “sehr wichtig”, dass Pressemeldungen neben dem Text auch Bilder enthalten. Infografiken, ein neues Baby aus dem Content-Marketing sind mit 70 Prozent ebenfalls sehr begehrt. Und selbst Hintergrundinfos als PDF oder als Link schneiden mit 51 bzw. 76 Prozent noch bestens ab.

Welche Recherchequellen nutzen Journalisten?
Ganz oben auf der Liste der Recherchequellen stehen erwartungsgemäß die Suchmaschinen. 95 Prozent der Redakteure setzen Google & Co für die Recherche ein. Auch die Websites von Unternehmen sowie Presseportale nehmen bei der Onlinerecherche eine wichtige Rolle ein. Unternehmenswebsites werden fast von drei Vierteln genutzt (73 Prozent), Presseportale von rund zwei Dritteln (64 Prozent). Auch soziale Netzwerke werden regelmäßig für die Recherche eingesetzt. Meist genutztes Social Network für die Recherche ist Facebook. Mehr als ein Drittel der befragten Redakteure schaut dort nach relevanten News (39 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgen YouTube (30 Prozent), Twitter (25 Prozent) und Google+ (21 Prozent). Wenig Bedeutung bei Redakteuren haben dagegen RSS-Feeds. Nur rund jeder zehnte Medienmacher (13 Prozent) setzt auf diese Technologie.

Hier stellen sich mir allerdings einige Fragen: Was sind das für Presseportale, in denen recherchiert wird. Bezahlte Services wie news aktuell oder kostenlose Portale wie OpenPR? Und welche Bereiche bei Facebook werden eher durchsucht? Profile oder Unternehmensseiten oder beides?

Insgesamt zeigt die Studie, dass Journalisten heute vielfältiger recherchieren und vermehr auf multimediale Formate setzen. Eine Aufgabe für Content-PR.

Angaben zur Umfrage
Teilnehmer: 2.217 Journalisten
Format: Online-Umfrage
Erhebung: Oktober 2013
Befragungsgebiet: Deutschland

Quelle: http://www.presseportal.de

Abbildungen: news aktuell GmbH / jp

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Selbständige verschenken durch Nicht-Nutzung des Portfolios bei XING Potenzial

Seit geraumer Zeit gibt es bei XING einen neuen Bereich, der als Portfolio bezeichnet wird. Dieser Bereich steht jedem Mitglied – ob Basis oder Premium – zur Verfügung, um über sich selbst, die Dienstleistungen, Kompetenzen, Arbeiten, Referenzen oder Projekte zu berichten. Ich finde diesen neuen Bereich optisch sehr schön gestaltet und technisch durch die Kacheln sehr raffiniert. Man kann Module aus Texten, Bildern und Dokumenten hinzufügen und diese nach Belieben anordnen. Der Besucher eines Profils bekommt dann ein viel besseres Bild von der Person und der Arbeit.

Hier einige sehr gelungene Beispiele:


Der Einkommenssicherungscoach Tino Ternes zeigt, wie man das Profil richtig nutzt (Quelle: https://www.xing.com/profile/Tino_Ternes)


Matthias Schultze, Inhaber des Malerfachbetrieb HEYSE GmbH & Co.KG, ist als Handwerke mit einem Portfolio präsent. (Quelle: https://www.xing.com/profile/Matthias_Schultze4/portfolio)


Auch ich habe ein wenig mit den neuen Kacheln rumgespielt, das Portfolio ist aber nicht fertig.

Diese Beispiele zeigen, was man mit den Kachel-Bausteinen kreativ anstellen kann. Doch bisher macht es kaum jemand. Bei meiner Recherche bin ich fast wahnsinnig geworden. Selbst ein Aufruf an Kreative, von denen man ein schön gestaltetes Portfolio am ehesten erwarten würde, brachte nichts. Warum verschenkt Ihr Potenzial?

Weil Ihr nicht wisst, wie man das Portfolio richtig einrichtet? Dann helfe ich euch gerne. Zum einen wird das ganz ausführlich in meinem neuen XING-Buch beschrieben, dass es ab April im Handel gibt. Das wäre zwar für mich lukrativ, aber gemein für diejenigen, die gleich beginnen wollen. Deshalb gibt es hier ein paar Tipps und in den nächsten Tagen ein kostenloses Webinar dazu. Wer daran teilnehmen möchte, kann sich hier in den Kommentaren mit seiner E-Mail Adresse (Im Feld E-Mail) unverbindlich anmelden. Einen konkreten Termin gebe ich noch bekannt. Das Webinar wird wahrscheinlich ein Google-Hangout.

Tipp 1
Premium-Mitglieder dürfen insgesamt 30 Bilder einfügen, davon jeweils 3 nebeneinander und 10 untereinander.
Basis-Mitglieder dürfen 3 Bilddateien oder PDF-Dateien hinterlegen.

Tipp 2
Jedes Bild benötigt eine Mindestgröße von 190×190 Pixel.
Innerhalb der Kacheln können Sie auch ein Bild vergrößern, so dass es den Platz von zwei kleinen Bildern pro Reihe und Spalte einnimmt. Dafür sollte Ihr Bild 586 Pixel breit und hoch sein, damit es nicht unscharf wirkt.

Tipp 3:
Legen Sie in den Einstellungen fest, dass Ihr Portfolio ganz oben erscheinen soll. Klicken Sie dazu wieder in die Privatsphäre und aktivieren Sie den Punkt DAS PORTFOLIO ALS ERSTES ANZEIGEN.

Übrigens: XING selbst bietet aktuell Muster-Portfolios für folgende Berufsgruppen an:
Angestellter: https://profile.xing.com/de/profile/employee
Freiberufler: https://profile.xing.com/de/profile/freelancer
Student: https://profile.xing.com/de/profile/student

Mein Appell: Nutzt das Portfolio, probiert es aus. Es ist kostenlos.

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Mein Senf zu den Achtung-Grundsätzen für Blogger Relations

Oops, da waren es schon wieder 12 Tage, an denen ich keinen Blogbeitrag verfasst habe (by the way, ich blogge auch bei den Weiterbildungsbloggern und bald auch in einem Blog über Content Marketing). Nun, bei meiner Themensuche bin ich auf eine Geschichte aufmerksam geworden, die ich gerne weitergeben möchte. Die Hamburger Agentur Achtung hat Ende November die Grundsätze für Blogger Relations veröffentlicht. Das ist eine Art Ehrenkodex, den sich die Agentur selbst für ihre Arbeit mit Bloggern auferlegt hat.

In der Folge wurde nun heiß darüber diskutiert. Der Digital Leader Markus Sekulla hat z.B. seine Meinung zu den Ehrenkodex kund getan.

Natürlich möchte ich es mir als Blogger nicht nehmen lassen, meinen Senf dazu zu geben, is ja klar.
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Ideen für den Blogartikel-Einstieg – 7 Tipps aus dem affenblog und 2 von mir


Als Blogger hat man es oft schwer, den richtigen Einstieg in einen Artikel zu finden. Das kennt offensichtlich auch mein Blogger-Kollege Vladislav Melnik, Gründer und Autor des affenblog. Kürzlich las ich dort einen Beitrag, der 7 einfache Wege darstellte, um einen Blogpost mit einem “Bang” zu beginnen. Das inspirierte mich. Natürlich könnte ich die sieben Tipps jetzt übernehmen und hier darstellen. Denn sie stimmen voll und ganz. Aber das wäre langweilig und unfair. Die ersten 7 Tipps von Vladislav könnt Ihr hier nachlesen. Vielmehr wollte ich versuchen, noch eigene Tipps hinzuzufügen. Und… es fiel mir nichts mehr ein.

[Pause]

Dann kam doch eine Methode, die zwar ähnlich ist wie eine von Vladislav, aber noch weiter geht. Er meint, man solle ein Statement abgeben. Ich erweitere diesen Tipp und sage: Schreibe ein provokatives Statement.

Ich hatte vor langer Zeit ein Blogpost verfasst, in dem ich das Statement “Kleine Mittelständler, Kleinunternehmer und Handwerker haben keine Ahnung von Marketing…” als Titel und Einstieg wählte. Ich wollte damit diejenigen wachrütteln, die immer wieder behaupten, kein Marketing zu brauchen, die Kunden kämen von selbst.
Das war provokativ, aber nicht ernst gemeint.

Was auch immer gut funktioniert, sind Praxisbeispiele. Behaupten kann jeder viel, aber dass etwas funktioniert, zeigen nur echte Anwender. So etwas habe ich z.B. in meinem Post über Pinterest für Handwerker genutzt.

Ach ja, und tolle, aussagekräftige oder unterhaltsame Fotos zum Einstieg. Die knallen oft.

Nun befolge ich noch den Tipp von Vladislav und stelle eine Frage: Kennt ihr noch weitere Einstiegsmethoden für gute Beiträge?

Foto: © Ramona Heim – Fotolia.com

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Deichmann beweist Kundenservice

Manchmal wird man durchaus positiv vom Verständnis der Unternehmen in Bezug auf Kundenservice überrascht. Ich bestellte bei Deichmann Schuhe, die innerhalb von 2 Wochen geliefert werden sollten. Bei Ankunft der Ware im Geschäft erhielt ich automatisch eine SMS auf die Mobilnummer, die ich vorher bei der Bestellung freiwillig angegeben hatte. Gut so!

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mobilebusiness.de gibt die Antwort: Sind Flipboard, Storify und Co. rechtskonform?

Ich hatte es ja bereits angekündigt: Eben ist bei mobilebusiness.de bei Artikel erschienen, der eine Antwort auf die Frage gibt: Sind Flipboard, Storify und Co. rechtskonform?
Ich habe dazu mit Konrad Gulla, Gründer und Geschäftsführer der Hamburger Keeeb GmbH und mit Jens Ferner, u.a. Anwalt für IT- & Medienrecht gesprochen. Das Ergebnis erfahrt ihr bei http://www.mobilebusiness.de/home/a/sind-flipboard-storify-und-co-rechtskonform.html

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Der Nutzen von Content Curation

Ende letzten Jahres hatte ich über das Thema Content Curation berichtet und in einem Selbstversuch Flipboard und keeeb getestet. Zwischenzeitlich kam dann das Thema Flipboard & Co. aus rechtlicher Sicht auf, welches ich in den kommenden Tagen auflösen werde.

Aktuell wurde mir von Seiten meiner Kunden und Freunde immer die Frage gestellt, welchen Nutzen Content Curation bringt – und zwar für Privatpersonen gleichwie Unternehmen / Berufstätige. Deshalb hier meine Meinung:
Jemand der Inhalte aus dem Netz kuratiert, also sammelt, neu zusammenstellt, bewertet, kommentiert und dann weitergibt (Content Curation), wird schnell als Experte auf diesem Gebiet wahrgenommen. Ein Blogger, der über ein bestimmtes Thema bloggt, hat sich damit auseinander gesetzt, beschäftigt, sonst könnte er ja keinen Artikel darüber schreiben.

Wie steht es in einem Artikel bei cision.de geschrieben:

„Effektiv betrieben, beweist Content Curation die Fähigkeit gute, ansprechende und relevante Storys zu erkennen und kompetent kommentiert zu veröffentlichen. In der Folge kann zum Beispiel eine Marke zu einem Vordenker in der jeweiligen Branche werden.“

Experte, Vordenker, Content-Filter – man kann viele Rollen definieren, die ein Kurator von Webinhalten innehat. Wichtig ist, dass man als solcher wahrgenommen wird. Hierzu nutz man dann die Kanäle wie Facebook, Twitter, Blogs, Feedly und Flipboard. Wenn man überall den kuratierten Inhalt eines Experten lesen kann, wird dieser eben auch schnell als solcher in Erinnerung bleiben. Und voila: Der gewünschte Marketingeffekt ist da: positive Wahrnehmung, Reputation und mehr Bekanntheit. Es folgen die Follower, Freunde, Fans und Abonnenten.

Für Unternehmen gibt es z.B. Corporate Blogs, um problemlos und juristisch einwandfrei Content zu kuratieren. Vorausgesetzt ist, dass man die Regeln des ordentlichen Zitierens und des Urheberrechts einhält. Gleiches gilt auch für Plattformen wie Facebook, Twitter und Pinterest.

Problematisch könnte es bei der Nutzung von Werkzeugen wie Flipboard, storify & Co. werden, sofern man den Content wieder zur Veröffentlichung und Verbreitung anbietet. Hier wird im Gegensatz zum Blog nicht klar, was zitiert und was zu Eigen gemacht wurde.

Wie die Sache mit dem Recht genau aussieht, erfahren Sie in den kommenden Tagen in einem eigenen Artikel.

Übrigens hat meine Kollegin Dr. Kerstin Hoffmann (PR-Doktor) ebenfalls einen schönen Artikel zum Thema Nutzen von Content Curation verfasst, den ich sehr empfehlen kann.

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