Google My Business – Mit einem Werkzeug alle Google Dienst bedienen

Wer als Unternehmer in der Vergangenheit irgendwo mit Google in Kontakt gekommen ist, kennt das Problem. Ein Eintrag in Google Places (jetzt Google Local), ein Profil bei Youtube, eine Seite bei Google+, ein Konto bei Google Adwords, ein Konto bei Google Analytics usw. Alle Profile, Konten und Seite müssen irgendwie gepflegt werden.

Hier hat sich Google etwas einfallen lassen und Google My Business gestartet. Von einem Dienst aus ist eine schnelle und unkomplizierte Präsentation des eigenen Unternehmens über sämtliche Dienste des Internetriesen Google möglich. Nach wie vor ist die Nutzung komplett kostenlos und die Verknüpfungsmöglichkeiten sind vielfältig. Es ist jedoch auf eine kreative Darstellung des Unternehmens zu achten und ein gewisser Wiedererkennungswert zielführend.

Verknüpfung zu allen Google-Diensten

Google My Business besticht durch seine Einfachheit und die Verknüpfung der Inhalte auf alle Dienste von Google. Aus einem Dashboard heraus können die Öffnungszeiten für die Google-Suche, der Anfahrtsweg für Google-Maps und ein Newseintrag auf Google+ eingepflegt werden. Ebenfalls kommt man aus dem Dashboard heraus zu den Adwords Kampagnen und Google Statistiken. Alles wurde durch My Business vereinheitlicht.

Dadurch, dass die Erfassung kostenlos ist, handelt es sich um ein sinnvolles Feature für alle Unternehmen, die ihren Bekanntheitsgrad steigern möchten.
Denn durch Google My Business ist es einfach, in allen Google-Diensten gefunden zu werden. Mit Google My Business erscheinen die Unternehmensangaben in der Google-Suche, in Google Maps und auf Google+. So können Ihre Kunden jederzeit und geräteunabhängig Kontakt zu Ihnen aufnehmen.
Außerdem kann der Kunde zum Follower werden und damit dem Unternehmen folgen, was bedeutet, dass er alle Neuigkeiten direkt angezeigt bekommt. Und er kann Erfahrungsberichte abgeben, die zum einen als Werbung dienen und zum anderen für einen Kundenservice genutzt werden können, indem das Unternehmen direkt auf die personalisierten Berichte reagieren kann.

Die richtige Präsentation des eigenen Unternehmens

Die Darstellung des eigenen Unternehmens auf Google My Business sollte gut durchdacht und interessant sein. Der erste Eindruck ist wichtig, um neue Follower zu gewinnen. Über ausdrucksstarke Bilder besteht in My Business die Möglichkeit, den Kunden direkt von sich zu überzeugen. Ein Profilfoto mit dazugehörigem Hintergrundbild muss gut überlegt sein und die Identität des Unternehmens widerspiegeln. Gehört ein Verkaufsraum zum Unternehmen, ist es besonders sinnvoll, die komplette Präsentation auf My Business auf die Ladeneinrichtung abzustimmen. Dies geschieht über identische Farben, gleiche Muster und entsprechende Fotos, die die Ladeneinrichtung professionell darstellen.

Ein interessantes Feature ist der virtuelle Rundgang (Google MapsBusiness View). Ähnlich wie bei Street View können Google-Nutzer einen Blick in den Verkaufsladen werfen, wenn hierzu Fotos online gestellt wurden. Eine perfekte Fotografie und Darstellung der eigenen Ladeneinrichtung ist dafür unerlässlich. Natürlich macht dieser Schritt nur Sinn, wenn auch das entsprechende Geschäft professionell eingerichtet wurde und einladend auf den Kunden wirkt.
Ebenfalls können die eigenen Produkte als Foto online gestellt werden, sodass sich Kunden hierüber bereits vorab informieren können. Danach suchen sie persönlich den Laden auf, dessen Standort ihnen automatisch über Google Maps angezeigt wird.

Google Maps Business View wird über lokale Fotografen und Videofilmer umgesetzt. Interessenten melden sich über die Seite http://www.google.de/intl/de/maps/about/partners/businessview/get-started/ an.

Hier kann man sich ein Beispiel ansehen.

Fazit: Google My Business ist ein sehr guter Ersatz für Unternehmen, die bisher noch keine eigene Internetpräsenz besitzen. Für Unternehmen mit eigener Website dient My Business als zusätzliche Chance, unter zahlreichen Konkurrenten gefunden zu werden und die Kunden dauerhaft als Follower zu binden.

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Vortrag – wie man mit XING Mitarbeiter gewinnt – Tipps und Tricks für Personaler.

Mal ein anderes Thema: Auf der Zukunft Personal 2014 in der vergangenen Woche habe ich einen Vortrag gehalten über XING für Personaler. Darin habe ich einige Tipps und Tricks verraten, wie man als Geschäftsführer oder Personalleiter mit XING besser Mitarbeiter findet. Diesen Vortrag wollte ich hier meinen Lesern zu Verfügung stellen:

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Der Zusammenhang von Kundenbeziehungsmanagement und Wissensmanagement

Nur Unternehmen, die sich professionell und vollumfänglich um ihre Kunden kümmern, haben heute noch Erfolg. Die Beziehung zum Kunden ist wichtiger denn je. Deshalb ist Customer-Relationship-Management (CRM) unverzichtbar für jede Unternehmensgröße. Diese Systeme sammeln die Daten über den Kunden, archivieren sämtliche Informationen Kontakte und auch die Wünsche in Datenbanken. Mit diesem Wissen sollen zukünftige Kundenansprachen optimiert und erleichtert werden. Deshalb kann man CRM-Systeme durchaus auch als Wissensmanagement bezeichnen.

Wissensmanagement wird laut Wikipedia als „methodische Einflussnahme auf die Wissensbasis eines Unternehmens (organisatorisches Wissensmanagement) bzw. der eigenen Person (Persönliches Wissensmanagement)“ verstanden. „Unter der Wissensbasis werden alle Daten und Informationen, alles Wissen und alle Fähigkeiten verstanden, die diese Organisation bzw. Person zur Lösung ihrer vielfältigen Aufgaben hat oder haben sollte.“

Praktisch bedeutet dies, dass Wissen über einzelne Kunden unternehmensübergreifen gesammelt, archiviert und anderen Mitarbeitern zugänglich gemacht werden muss.
Dazu ein Beispiel: Der Vertriebsmitarbeiter A hat mit Kunden X einen Vertrag abgeschlossen. Nun wendet sich Kunde X an die Telefon-Hotline, um ein Frage beantwortet zu bekommen. Der Supportmitarbeiter B muss nun auf die gesamte Daten- bzw. Wissensbasis des Kunden zugreifen können, um den Vertrag zu kennen und alle Leistungen, der Kunde erhält. Nur so kann der
Supportmitarbeiter den Kunden optimal bedienen.

Doch unternehmerisches Wissensmanagement geht natürlich weit über das Ablegen von Kundendaten hinaus. So können Produktmanagement bzw. Entwicklungsabteilung Wissen zum Produkt in die Wissensdatenbank einspeisen, auf das der Vertrieb oder Support zugreifen kann.

Besonders in neu gegründeten Unternehmen kann die sofortige Einführung eines Wissensmanagementsystems nachhaltige Vorteile bringen, weil dieses System anders als bei bereits bestehenden Unternehmen nicht später „aufgestülpt“ werden muss, sondern mit dem Unternehmen wachsen kann.

Dies wird z.B. in diesem Artikel über den Einsatz von Wissensmanagement in neu gegründeten Unternehmen sehr deutlich.

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Infografik zeigt Wege zur Optimierung der E-Mail Zustellbarkeit

Schon lange nicht mehr kommen sämtliche E-Mails, die von jemandem abgesendet werden auch bei allen Empfängern an – Gott sei Dank. Aus Sicht der Empfänger ein Segen, dass es so gute Spamfilter gibt. Aus Sicht der seriösen Unternehmen, die mit E-Mail Marketing betreiben wollen, ein Fluch. Denn leider gehen viel zu viele eigentlich abonnierte Werbe- und Transaktionsmails mit ins Spam-Filter-Netz. Ein Weg dies zu verhindern stellen professionelle Whitelists dar. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat eine Infografik entwickelt, die die Marktsituation und damit einhergehende Probleme aufzeigt und die Lösungsansätze der führenden Whitelistinganbieter gegenüberstellt.

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Empfehlungsmanagement: Warum Sie mit Empfehlungsempfängern besonders gut umgehen sollten

Jede Empfehlung ist ein Vertrauensbeweis. Wer sein Empfehlungsgeschäft systematisch aufbauen will, sollte also viel Wert auf verlässliche Höchstleistungen legen. Außerdem gilt es, nicht nur mit seinen Empfehlern, sondern auch mit den Empfehlungsempfängern umsichtig umzugehen.

„Gib mir etwas, das mich gut aussehen lässt, womit ich mich profilieren kann, wofür ich Achtung, Bewunderung und Dankbarkeit von anderen bekomme“, so lautet die unausgesprochene Bitte eines empfehlungsbereiten Kunden. Denn mit jeder Empfehlung kann man sich Freunde, aber auch Feinde machen. Und nur mit einer exzellenten Empfehlung erzielt man Aufmerksamkeit und Anerkennung, erntet Lob und Dank. Mit einem schlechten Rat dagegen riskiert man Spott und Tadel.

Jede Empfehlung ist auch ein Geschenk. An den, der die Empfehlung erhält – und an das empfohlene Unternehmen. Geben Sie Ihrem Empfehler, wenn irgendwie möglich, also eine Rückmeldung darüber, was aus seiner Empfehlung geworden ist: unverzüglich und überschwänglich, telefonisch oder am besten persönlich. Und wertschätzen Sie die Person, die Sie durch ihn kennen gelernt haben.

Das kann sich zum Beispiel so anhören: „Ich muss schon sagen, Sie kennen wirklich interessante/einflussreiche/angenehme Leute.“ Außerdem: Bedanken Sie sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit. Erstens, weil Ihnen der Empfehler geholfen hat, Werbekosten zu sparen. Und zweitens? Menschen verstärken Verhalten, für dass sie Wertschätzung und Anerkennungen erhalten.

Wie Sie herausfinden, was den Empfehlungsempfänger motiviert
Nicht nur mit Ihren Empfehlern, sondern auch mit einem Empfehlungsempfänger sollten Sie sorgfältig umgehen. Dazu ist zunächst herauszufinden, wer aufgrund einer Empfehlung zu Ihnen gekommen ist. Erfragen Sie dann, soweit möglich, den Namen des Empfehlers und vor allem auch, welche spezifischen Leistungen er empfohlen hat. Die entsprechenden Fragen klingen so:

  • Wer war das eigentlich, der uns ursprünglich empfohlen hat?
  • Und was hat … über uns/unser Produkt/unseren Service gesagt?

Durch die erste Frage bekommen Sie die Namen Ihrer Influencer, Meinungsmacher, Botschafter, Promotoren, Referenzgeber und aktiven Empfehler heraus. Aus deren Persönlichkeitsstruktur und ihrem Kaufverhalten lassen sich bereits erste Rückschlüsse auf die voraussichtlichen Wünsche und Bedürfnisse des neuen Kunden ableiten. Ihr Empfehler hätte Ihre Angebote sicher niemals empfohlen, wenn sein guter Rat für den Empfänger nicht von Interesse wäre.

Über die zweite Frage bringen Sie dann in Erfahrung, welche spezifischen Leistungen der Empfehler hervorgehoben hat. Denn darauf wird Ihr Interessent besonders achten. Deswegen ist er ja gekommen. Hier sind seine Erwartungen hoch. Eine Enttäuschung fiele nicht nur negativ auf Sie, sondern auch auf den Empfehler zurück. Und das wollen Sie nicht nur sich selbst, sondern vor allem Ihrem Empfehler ersparen.

Weshalb das Übererfüllen von Erwartungen so wichtig ist
Wenn Sie von einem Empfehler einen Interessenten-Hinweis erhalten haben, ist Ihr Vertrieb besonders gefragt. Menschen umgeben sich bevorzugt mit Ihresgleichen, verbringen ihre Zeit mit denen, die die gleichen Interessen, Hobbys, Ansprüche und Vorlieben haben. Also: Da niemand den Empfehlungsnehmer so gut kennt wie Ihr Kunde, kommen genau von ihm die wertvollsten Hinweise, welche besonderen Argumente beispielsweise bei einem Beratungstermin oder in einem Angebotsschreiben hervorgehoben werden können.

Sollte der Empfehlungsnehmer dann aber mit einem schlechten Eindruck zum Empfehler zurückkehren, wird sich womöglich auch dessen Einstellung zu Ihnen und Ihren Angeboten wandeln. Da eine Empfehlung ja meist im direkten Umfeld ausgesprochen wird, stehen sich beide Parteien recht nahe. Der Empfehler wird sich deshalb vermutlich auf die Seite des Enttäuschten schlagen – und nun Ihre Leistungen aus einem neuen Blickwinkel betrachten: nämlich aus einem negativen. Und das wird er dann allen erzählen.

Indem Sie also Ihr Augenmerk auf die (Über-)Erfüllung der empfohlenen Leistungen legen, steuern Sie selbst, ob eine Weiterempfehlung die erste und letzte oder der Beginn einer ganzen Serie ist. Zum einen wird der Empfehler Dankbarkeit vom Empfehlungsempfänger erhalten. Und zum anderen bekräftigen Sie ihn in seinem Vertrauen in Ihre Leistung. Doppelt bestätigt wird er dann zügig weitere Empfehlungen aussprechen – und schließlich zu einem Superempfehler.

Das neue Empfehlungsmarketing: Tagesseminar am 27. November in Köln
Empfehler sind die besten Verkäufer. Das moderne Empfehlungsmarketing umfasst sehr viel mehr als die Frage nach ein paar Adressen. Es kann nämlich systematisch entwickelt werden – Offline und Online. Vier Schritte und ein Strauß von weit über 30 Möglichkeiten führen dabei zum Ziel. Wie das gelingt, zeigt ein praxisnahes Tagesseminar mit Bestsellerautorin Anne M. Schüller, führende Expertin für das neue Empfehlungsmarketing, am 27. November in Köln. Zu weiteren Infos und zur Buchung geht’s hier: http://www.firma.de/seminare-fuer-gruender-und-unternehmer/empfehlungsmarketing/

Die Autorin
Anne M. Schüller ist Managementdenker, Keynote-Speaker, zwölffache Buch- und Bestsellerautorin und Businesscoach. Die Diplom-Betriebswirtin gilt als Europas führende Expertin für Loyalitätsmarketing und ein kundenfokussiertes Management. Sie zählt zu den gefragtesten Referenten im deutschsprachigen Raum. Sie ist Gastdozentin an mehreren Hochschulen. Wenn es um das Thema Kunde geht, gehört sie zu den meistzitierten Experten. Zu ihrem Kundenkreis zählt die Elite der Wirtschaft. Weitere Informationen: www.anneschueller.de und www.touchpoint-management.de

Das Buch zum Thema

Anne M. Schüller
Zukunftstrend Empfehlungsmarketing
Der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten
BusinessVillage, 6. Aufl. 2014, 135 Seiten
ISBN 978-3-938358-63-4, 21,80 Euro / 39.50 CHF
www.empfehlungsmarketing.cc
http://facebook.empfehlungsmarketing.cc

Bild: © Visual Concepts – Fotolia.com

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Google+ und ich – ob wir noch Freunde werden?

Google+ und ich – wir werden wohl keine Freunde mehr. Das ist einfach so. Irgendwie finden der Dienst und ich nicht zueinander. Warum? Dazu eine kleine Geschichte.
Google+ muss man haben, wenn man im Social Media Marketing aktiv ist, heißt es. Das hatte ich auch 2012 mit einer eigenen Google+ Seite getan. Mittlerweile sind dort 21 Follower und über 7000 Seitenaufrufe zu verzeichnen. Eigentlich nicht viel, aber ausbaufähig.

Seit wenigen Wochen hat Google aus meinem ehemaligen Places Eintrag nun eine eigene Google+ Seite für ein lokales Geschäft angelegt. Die sah ich plötzlich in meinem Adminpanel. Warum das plötzlich so war, keine Ahnung. Zwei Jahre war von der Seite nichts zu sehen.

Im Grunde sind Google Local Seiten ja gut. Sie sorgen für den Maps-Eintrag und zeigen das Unternehmen in der lokalen Suche innerhalb der Suchmaschine.
Also, so habe ich das gelernt, beantragte ich die Zusammenlegung der beiden Seiten. Pustekuchen. Etwa zwei Wochen später, vergangenen Montag rief mich die liebe Mutter Google an, und erzählte mir, dass eine Zusammenlegung nicht möglich sei, weil ich die erste Google+ Seite als Marke angelegt hatte. Dumm gelaufen, das hatte ich vergessen.

Nun, man schlug mir freundlicherweise vor, dass ich doch beide Seiten behalten solle, weil doch Google Local Seiten wichtig seien für lokale Unternehmen. Stimmt. Aber zwei Google+ Seiten sind dämlich und verwirren die Kunden und Interessenten nur.

Was tun? Ich richtete dieser Tage nun die neue Google Local Seite ein und beginne, diese parallel zu pflegen. Die 21 Follower der alten Seite kann ich dadurch informieren, dass ich diese in die Kreise der neuen Seite aufnehme. Die ersten haben auch schon reagiert. Um sie nicht zu verwirren, gibt es einen Eintrag und diese Blogpost.

Was mich besonders ärgert – und deshalb werden wir eben keine Freunde mehr, Google+ und ich – der gesamte Content der vorhandenen Seite kann nicht übertragen werden. Eigentlich nicht nachvollziehbar. Sollte ich also wechseln und die alte Seite irgendwann löschen, so wären alle Postings futsch.

Tja, die Verwirrung mit Google+ ist immer wieder groß. Dafür sorgen die Damen und Herren aus Irland schon.

Oder kennt jemand einen Trick, den ich nicht kenne?

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XING macht Impressum wieder rechtssicher

Vor einigen Wochen geisterte eine neue Meldung durch die Medien und das Web zum Thema “XING Impressen sind unzulässig und abmahnbar”. Den Meldungen zufolge hatte das Landgericht Stuttgart ein Urteil getroffen, in dem es den vorgegebenen Impressumslink bei XING als rechtlich unzulässig ansah. Damit waren vorerst alle XING-Nutzer für Abmahnungen durch Mitbewerber freigegeben. Details zu dem Urteil findet ihr im Artikel von Rechtsanwalt Thomas Schwenke.

Im Grunde ging es darum, der Link nur durch ein Hinunter-Scrollen erreicht werden konnte und zu unauffällig gestaltet sei.

Nun hat XING nachgebessert und den Impressumslink im persönlichen Profil nach oben geholt in den Sichtbereich und deutlich die Schriftgröße vergrößert. Man sieht den Link nun direkt.

Es bleibt zu hoffen, dass XING den Anforderungen des LG Stuttgart nun gerecht wird, damit alle XING-Nutzer, die ihr Profil irgendwie geschäftlich und gewerbsmäßig nutzen, wieder ruhig schlafen können.

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Blogparade “Wenn Blogger Urlaub machen”

“Wenn Blogger Urlaub machen” lautet das Thema einer Blogparade von Blogger-/PR-kollege Stefan Schütz, zu der in seinem Blog PR-Stunt aufgerufen hatte. Heute, am vorletzten Tag der Verlängerung habe ich die Ehre, meinen Teil zu dieser Parade beizutragen. Warum so spät? Weil ich in Urlaub war. Ein perfekter Background also für dieses Thema.

Früher war ich immer darauf bedacht, schön regelmäßig zu bloggen und keinesfalls eine Woche auszulassen. Vor dem Urlaub bedeutete dies immer noch mehr Stress. Bei zwei Wochen Urlaub mindestens zwei Blogbeiträge auf Halde, bei drei Wochen gar drei Beiträge. Nur, damit niemand merkt, dass der Blogger mal Urlaub macht.

Heute, nach fast acht Jahren Bloggerdasein (Ja, dieser KMU-Marketing-Blog wurde bereits im Oktober 2006 ins Leben gerufen) sehe ich das anders. Viel lockerer. Die Leser verzeihen es, wenn mal zwei Wochen kein Beitrag kommt. Das zeigt sich an die vielen treuen Lesern, die immer Kommentare abgeben, bei Aktionen mitmachen und natürlich an den Statistiken.

Im Sommer verzichte ich aber darauf, den Lesern explizit mitzuteilen, dass man in Urlaub ist. Schließlich will man keine schlafenden Hunde wecken, sprich unliebsames Gesindel auf die Idee bringen, dass bei uns niemand ist. Da es schon mal häufiger dazu kommt, dass ich auch zwei Wochen nichts schreibe, kann niemand daraus Rückschlüsse ziehen. Zu Weihnachten ist das anders. Da verabschiede ich mich explizit in den Urlaub (meistens ist man ja da auch zuhause).

Nun, hin und wieder denke ich auch an mobiles Bloggen von unterwegs. Das geht ja heute mit Tablet und Apps. Aber will ich das wirklich? Je nach Blog und Thema kann ein Post aus dem Urlaub sicher spannend sein. Aber über Marketing in Ostfriesland zu bloggen ist eher aus meiner Sicht er nicht zielführend. Es sei denn, ich entdecke ein wirkliches Witziges Thema. Dann, ja dann könnte ich mir vorstellen, auch aus dem Urlaub zu bloggen.

Ein Gedanke wär`s wert. In diesem Sinne, gute Erholung denjenigen, die noch im Urlaub sind.

Bild: Lupo / pixelio.de

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Wie man Erklärfilme im Marketing einsetzt

„Das ist Peter. Peter will ein Haus bauen. Dazu muss er zunächst ein tiefes Loch baggern. Dann kommen dort Wände aus Steine rein, mit Zement zusammen geklebt. Zement ist ein Gemisch aus Wasser, Sand und eine Art Kleber für Steine….“
Sicher kennen Sie diese kleinen Filmchen aus der Maus-Sendung oder Löwenzahn. Sie versuchen, mit einfachen Worten und Bildern den Jüngsten von uns (manchmal auch den Erwachsenen) komplizierte Dinge zu erklären.

Diese Idee haben findige Unternehmer in die Businesswelt übertragen mit sogenannten Erklärfilmen. Meisten handelt es sich um kleine, auf Whiteboards gezeichnete und wieder weg gewischte Geschichten. Manchmal werden auch Figuren und Objekte ausgeschnitten und zusammen gelegt. Hinterlegt mit einer Sprecherstimme kommen dann unterhaltsame Videos heraus, die komplexe Sachverhalte einfach audiovisuell erklären.

Dazu einige Beispiele:

Dieser Erklärfilm beschreibt, warum Online-Backup gerade für Freiberufler und Kleinunternehmer so wichtig ist. Witzig?

Dieser Erklärfilm erklärt mit einfachen Bildern und Worten eine komplexe Software, die viele Buchungsportale auf einen Streich bedient und tagesaktuell hält.

Die Erstellung eines solchen Films ist nicht günstig. Ab ca. 2000 EURO nach oben offen muss schon investieren. Je nachdem, wie viel man selbst beitragen kann.
Aber ein solcher Film ist an vielen Stellen in Ihrem Marketing einsetzbar:
- Auf der eigenen Webseite
- In einem Youtube Channel
- Auf der Messe
- Bei einer Firmenpräsentation
- Im Vertriebsgespräch

Die Wirkung ist oft erstaunlich. Vielleicht, weil die Betrachter wieder zu “Kindern” werden, weil komplexe Dinge doch so einfach sind oder weil es einfach Unterhaltung ist.

Wie ist Ihre Meinung zu solchen Filmen?

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Neuer Podcast interviewt Experten rund um Content Marketing

Podcasts fristen in Deutschland immer noch ein unscheinbares Dasein, während die unterwegs hörbaren Audioformate in den USA zum absoluten Trend geworden sind.

Podcast – der Name setzt sich zusammen aus den Begriffen „iPod“ – der Vorreiter der tragbaren MP3-Spieler – und „Broadcast“ – der englischen Rundfunkbezeichnung.
Podcasts sind eine Serie von Medienbeiträgen (Episoden), die abonniert und über einen News Feed (meistens RSS) automatisch bezogen werden können.

Üblicherweise werden Podcasts in Deutschland zur Unterhaltung eingesetzt. Aber auch in Bereichen der Wissenschaft und Technik, Management, Bildung kommen immer mehr deutsche Podcasts auf den Markt.

Da Podcast als Content-Format immer wichtiger werden, dachte ich mir, einen eigenen Podcasts ins Leben zu rufen. Dabei handelt es sich um einen Experten-Interview-Podcast. Ich möchte in regelmäßigen Abständen Experten zu Themen aus den Bereichen Content Marketing, Inbound Marketing, Social Media und PR interviewen. Ziel ist es, dass die Experten einen Teil ihres Wissens preis geben und aus dem Nähkästchen plaudern.

Die ersten beiden Episoden des Content Marketing Talks sind nun raus. Episode 1 ist eine Vorstellung des Podcast und meiner Person.
In Episode 2 interviewe ich den Management-Podcaster Bernd Geropp. Er erzählt uns, wie man Podcast macht.

Den Artikel dazu findet Ihr in meinem neuen Content-Blog unter http://www.conpublica.de/podcast-im-content-marketing-interview-mit-management-podcaster-dr-bernd-geropp/.

Wer das Podcast direkt hören und abonnieren möchte, es gibt mehrere Möglichkeiten:

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Ich freue mich auf viele Zuhörer, viel Feedback und viele tolle Gespräche.

Wer übrigens meint, er müsse unbedingt in meinem Podcast interviewt werden zu einem der oben genannten Themen, darf sich gerne melden.

Foto: Oneflash, “Mikrofon-bearbeitet”, Some rights reserved, Quelle: www.piqs.de

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