Empfehlungsmanagement: Warum Sie mit Empfehlungsempfängern besonders gut umgehen sollten

Jede Empfehlung ist ein Vertrauensbeweis. Wer sein Empfehlungsgeschäft systematisch aufbauen will, sollte also viel Wert auf verlässliche Höchstleistungen legen. Außerdem gilt es, nicht nur mit seinen Empfehlern, sondern auch mit den Empfehlungsempfängern umsichtig umzugehen.

„Gib mir etwas, das mich gut aussehen lässt, womit ich mich profilieren kann, wofür ich Achtung, Bewunderung und Dankbarkeit von anderen bekomme“, so lautet die unausgesprochene Bitte eines empfehlungsbereiten Kunden. Denn mit jeder Empfehlung kann man sich Freunde, aber auch Feinde machen. Und nur mit einer exzellenten Empfehlung erzielt man Aufmerksamkeit und Anerkennung, erntet Lob und Dank. Mit einem schlechten Rat dagegen riskiert man Spott und Tadel.

Jede Empfehlung ist auch ein Geschenk. An den, der die Empfehlung erhält – und an das empfohlene Unternehmen. Geben Sie Ihrem Empfehler, wenn irgendwie möglich, also eine Rückmeldung darüber, was aus seiner Empfehlung geworden ist: unverzüglich und überschwänglich, telefonisch oder am besten persönlich. Und wertschätzen Sie die Person, die Sie durch ihn kennen gelernt haben.

Das kann sich zum Beispiel so anhören: „Ich muss schon sagen, Sie kennen wirklich interessante/einflussreiche/angenehme Leute.“ Außerdem: Bedanken Sie sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit. Erstens, weil Ihnen der Empfehler geholfen hat, Werbekosten zu sparen. Und zweitens? Menschen verstärken Verhalten, für dass sie Wertschätzung und Anerkennungen erhalten.

Wie Sie herausfinden, was den Empfehlungsempfänger motiviert
Nicht nur mit Ihren Empfehlern, sondern auch mit einem Empfehlungsempfänger sollten Sie sorgfältig umgehen. Dazu ist zunächst herauszufinden, wer aufgrund einer Empfehlung zu Ihnen gekommen ist. Erfragen Sie dann, soweit möglich, den Namen des Empfehlers und vor allem auch, welche spezifischen Leistungen er empfohlen hat. Die entsprechenden Fragen klingen so:

  • Wer war das eigentlich, der uns ursprünglich empfohlen hat?
  • Und was hat … über uns/unser Produkt/unseren Service gesagt?

Durch die erste Frage bekommen Sie die Namen Ihrer Influencer, Meinungsmacher, Botschafter, Promotoren, Referenzgeber und aktiven Empfehler heraus. Aus deren Persönlichkeitsstruktur und ihrem Kaufverhalten lassen sich bereits erste Rückschlüsse auf die voraussichtlichen Wünsche und Bedürfnisse des neuen Kunden ableiten. Ihr Empfehler hätte Ihre Angebote sicher niemals empfohlen, wenn sein guter Rat für den Empfänger nicht von Interesse wäre.

Über die zweite Frage bringen Sie dann in Erfahrung, welche spezifischen Leistungen der Empfehler hervorgehoben hat. Denn darauf wird Ihr Interessent besonders achten. Deswegen ist er ja gekommen. Hier sind seine Erwartungen hoch. Eine Enttäuschung fiele nicht nur negativ auf Sie, sondern auch auf den Empfehler zurück. Und das wollen Sie nicht nur sich selbst, sondern vor allem Ihrem Empfehler ersparen.

Weshalb das Übererfüllen von Erwartungen so wichtig ist
Wenn Sie von einem Empfehler einen Interessenten-Hinweis erhalten haben, ist Ihr Vertrieb besonders gefragt. Menschen umgeben sich bevorzugt mit Ihresgleichen, verbringen ihre Zeit mit denen, die die gleichen Interessen, Hobbys, Ansprüche und Vorlieben haben. Also: Da niemand den Empfehlungsnehmer so gut kennt wie Ihr Kunde, kommen genau von ihm die wertvollsten Hinweise, welche besonderen Argumente beispielsweise bei einem Beratungstermin oder in einem Angebotsschreiben hervorgehoben werden können.

Sollte der Empfehlungsnehmer dann aber mit einem schlechten Eindruck zum Empfehler zurückkehren, wird sich womöglich auch dessen Einstellung zu Ihnen und Ihren Angeboten wandeln. Da eine Empfehlung ja meist im direkten Umfeld ausgesprochen wird, stehen sich beide Parteien recht nahe. Der Empfehler wird sich deshalb vermutlich auf die Seite des Enttäuschten schlagen – und nun Ihre Leistungen aus einem neuen Blickwinkel betrachten: nämlich aus einem negativen. Und das wird er dann allen erzählen.

Indem Sie also Ihr Augenmerk auf die (Über-)Erfüllung der empfohlenen Leistungen legen, steuern Sie selbst, ob eine Weiterempfehlung die erste und letzte oder der Beginn einer ganzen Serie ist. Zum einen wird der Empfehler Dankbarkeit vom Empfehlungsempfänger erhalten. Und zum anderen bekräftigen Sie ihn in seinem Vertrauen in Ihre Leistung. Doppelt bestätigt wird er dann zügig weitere Empfehlungen aussprechen – und schließlich zu einem Superempfehler.

Das neue Empfehlungsmarketing: Tagesseminar am 27. November in Köln
Empfehler sind die besten Verkäufer. Das moderne Empfehlungsmarketing umfasst sehr viel mehr als die Frage nach ein paar Adressen. Es kann nämlich systematisch entwickelt werden – Offline und Online. Vier Schritte und ein Strauß von weit über 30 Möglichkeiten führen dabei zum Ziel. Wie das gelingt, zeigt ein praxisnahes Tagesseminar mit Bestsellerautorin Anne M. Schüller, führende Expertin für das neue Empfehlungsmarketing, am 27. November in Köln. Zu weiteren Infos und zur Buchung geht’s hier: http://www.firma.de/seminare-fuer-gruender-und-unternehmer/empfehlungsmarketing/

Die Autorin
Anne M. Schüller ist Managementdenker, Keynote-Speaker, zwölffache Buch- und Bestsellerautorin und Businesscoach. Die Diplom-Betriebswirtin gilt als Europas führende Expertin für Loyalitätsmarketing und ein kundenfokussiertes Management. Sie zählt zu den gefragtesten Referenten im deutschsprachigen Raum. Sie ist Gastdozentin an mehreren Hochschulen. Wenn es um das Thema Kunde geht, gehört sie zu den meistzitierten Experten. Zu ihrem Kundenkreis zählt die Elite der Wirtschaft. Weitere Informationen: www.anneschueller.de und www.touchpoint-management.de

Das Buch zum Thema

Anne M. Schüller
Zukunftstrend Empfehlungsmarketing
Der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten
BusinessVillage, 6. Aufl. 2014, 135 Seiten
ISBN 978-3-938358-63-4, 21,80 Euro / 39.50 CHF
www.empfehlungsmarketing.cc
http://facebook.empfehlungsmarketing.cc

Bild: © Visual Concepts – Fotolia.com

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Google+ und ich – ob wir noch Freunde werden?

Google+ und ich – wir werden wohl keine Freunde mehr. Das ist einfach so. Irgendwie finden der Dienst und ich nicht zueinander. Warum? Dazu eine kleine Geschichte.
Google+ muss man haben, wenn man im Social Media Marketing aktiv ist, heißt es. Das hatte ich auch 2012 mit einer eigenen Google+ Seite getan. Mittlerweile sind dort 21 Follower und über 7000 Seitenaufrufe zu verzeichnen. Eigentlich nicht viel, aber ausbaufähig.

Seit wenigen Wochen hat Google aus meinem ehemaligen Places Eintrag nun eine eigene Google+ Seite für ein lokales Geschäft angelegt. Die sah ich plötzlich in meinem Adminpanel. Warum das plötzlich so war, keine Ahnung. Zwei Jahre war von der Seite nichts zu sehen.

Im Grunde sind Google Local Seiten ja gut. Sie sorgen für den Maps-Eintrag und zeigen das Unternehmen in der lokalen Suche innerhalb der Suchmaschine.
Also, so habe ich das gelernt, beantragte ich die Zusammenlegung der beiden Seiten. Pustekuchen. Etwa zwei Wochen später, vergangenen Montag rief mich die liebe Mutter Google an, und erzählte mir, dass eine Zusammenlegung nicht möglich sei, weil ich die erste Google+ Seite als Marke angelegt hatte. Dumm gelaufen, das hatte ich vergessen.

Nun, man schlug mir freundlicherweise vor, dass ich doch beide Seiten behalten solle, weil doch Google Local Seiten wichtig seien für lokale Unternehmen. Stimmt. Aber zwei Google+ Seiten sind dämlich und verwirren die Kunden und Interessenten nur.

Was tun? Ich richtete dieser Tage nun die neue Google Local Seite ein und beginne, diese parallel zu pflegen. Die 21 Follower der alten Seite kann ich dadurch informieren, dass ich diese in die Kreise der neuen Seite aufnehme. Die ersten haben auch schon reagiert. Um sie nicht zu verwirren, gibt es einen Eintrag und diese Blogpost.

Was mich besonders ärgert – und deshalb werden wir eben keine Freunde mehr, Google+ und ich – der gesamte Content der vorhandenen Seite kann nicht übertragen werden. Eigentlich nicht nachvollziehbar. Sollte ich also wechseln und die alte Seite irgendwann löschen, so wären alle Postings futsch.

Tja, die Verwirrung mit Google+ ist immer wieder groß. Dafür sorgen die Damen und Herren aus Irland schon.

Oder kennt jemand einen Trick, den ich nicht kenne?

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XING macht Impressum wieder rechtssicher

Vor einigen Wochen geisterte eine neue Meldung durch die Medien und das Web zum Thema “XING Impressen sind unzulässig und abmahnbar”. Den Meldungen zufolge hatte das Landgericht Stuttgart ein Urteil getroffen, in dem es den vorgegebenen Impressumslink bei XING als rechtlich unzulässig ansah. Damit waren vorerst alle XING-Nutzer für Abmahnungen durch Mitbewerber freigegeben. Details zu dem Urteil findet ihr im Artikel von Rechtsanwalt Thomas Schwenke.

Im Grunde ging es darum, der Link nur durch ein Hinunter-Scrollen erreicht werden konnte und zu unauffällig gestaltet sei.

Nun hat XING nachgebessert und den Impressumslink im persönlichen Profil nach oben geholt in den Sichtbereich und deutlich die Schriftgröße vergrößert. Man sieht den Link nun direkt.

Es bleibt zu hoffen, dass XING den Anforderungen des LG Stuttgart nun gerecht wird, damit alle XING-Nutzer, die ihr Profil irgendwie geschäftlich und gewerbsmäßig nutzen, wieder ruhig schlafen können.

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Blogparade “Wenn Blogger Urlaub machen”

“Wenn Blogger Urlaub machen” lautet das Thema einer Blogparade von Blogger-/PR-kollege Stefan Schütz, zu der in seinem Blog PR-Stunt aufgerufen hatte. Heute, am vorletzten Tag der Verlängerung habe ich die Ehre, meinen Teil zu dieser Parade beizutragen. Warum so spät? Weil ich in Urlaub war. Ein perfekter Background also für dieses Thema.

Früher war ich immer darauf bedacht, schön regelmäßig zu bloggen und keinesfalls eine Woche auszulassen. Vor dem Urlaub bedeutete dies immer noch mehr Stress. Bei zwei Wochen Urlaub mindestens zwei Blogbeiträge auf Halde, bei drei Wochen gar drei Beiträge. Nur, damit niemand merkt, dass der Blogger mal Urlaub macht.

Heute, nach fast acht Jahren Bloggerdasein (Ja, dieser KMU-Marketing-Blog wurde bereits im Oktober 2006 ins Leben gerufen) sehe ich das anders. Viel lockerer. Die Leser verzeihen es, wenn mal zwei Wochen kein Beitrag kommt. Das zeigt sich an die vielen treuen Lesern, die immer Kommentare abgeben, bei Aktionen mitmachen und natürlich an den Statistiken.

Im Sommer verzichte ich aber darauf, den Lesern explizit mitzuteilen, dass man in Urlaub ist. Schließlich will man keine schlafenden Hunde wecken, sprich unliebsames Gesindel auf die Idee bringen, dass bei uns niemand ist. Da es schon mal häufiger dazu kommt, dass ich auch zwei Wochen nichts schreibe, kann niemand daraus Rückschlüsse ziehen. Zu Weihnachten ist das anders. Da verabschiede ich mich explizit in den Urlaub (meistens ist man ja da auch zuhause).

Nun, hin und wieder denke ich auch an mobiles Bloggen von unterwegs. Das geht ja heute mit Tablet und Apps. Aber will ich das wirklich? Je nach Blog und Thema kann ein Post aus dem Urlaub sicher spannend sein. Aber über Marketing in Ostfriesland zu bloggen ist eher aus meiner Sicht er nicht zielführend. Es sei denn, ich entdecke ein wirkliches Witziges Thema. Dann, ja dann könnte ich mir vorstellen, auch aus dem Urlaub zu bloggen.

Ein Gedanke wär`s wert. In diesem Sinne, gute Erholung denjenigen, die noch im Urlaub sind.

Bild: Lupo / pixelio.de

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Wie man Erklärfilme im Marketing einsetzt

„Das ist Peter. Peter will ein Haus bauen. Dazu muss er zunächst ein tiefes Loch baggern. Dann kommen dort Wände aus Steine rein, mit Zement zusammen geklebt. Zement ist ein Gemisch aus Wasser, Sand und eine Art Kleber für Steine….“
Sicher kennen Sie diese kleinen Filmchen aus der Maus-Sendung oder Löwenzahn. Sie versuchen, mit einfachen Worten und Bildern den Jüngsten von uns (manchmal auch den Erwachsenen) komplizierte Dinge zu erklären.

Diese Idee haben findige Unternehmer in die Businesswelt übertragen mit sogenannten Erklärfilmen. Meisten handelt es sich um kleine, auf Whiteboards gezeichnete und wieder weg gewischte Geschichten. Manchmal werden auch Figuren und Objekte ausgeschnitten und zusammen gelegt. Hinterlegt mit einer Sprecherstimme kommen dann unterhaltsame Videos heraus, die komplexe Sachverhalte einfach audiovisuell erklären.

Dazu einige Beispiele:

Dieser Erklärfilm beschreibt, warum Online-Backup gerade für Freiberufler und Kleinunternehmer so wichtig ist. Witzig?

Dieser Erklärfilm erklärt mit einfachen Bildern und Worten eine komplexe Software, die viele Buchungsportale auf einen Streich bedient und tagesaktuell hält.

Die Erstellung eines solchen Films ist nicht günstig. Ab ca. 2000 EURO nach oben offen muss schon investieren. Je nachdem, wie viel man selbst beitragen kann.
Aber ein solcher Film ist an vielen Stellen in Ihrem Marketing einsetzbar:
- Auf der eigenen Webseite
- In einem Youtube Channel
- Auf der Messe
- Bei einer Firmenpräsentation
- Im Vertriebsgespräch

Die Wirkung ist oft erstaunlich. Vielleicht, weil die Betrachter wieder zu “Kindern” werden, weil komplexe Dinge doch so einfach sind oder weil es einfach Unterhaltung ist.

Wie ist Ihre Meinung zu solchen Filmen?

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Neuer Podcast interviewt Experten rund um Content Marketing

Podcasts fristen in Deutschland immer noch ein unscheinbares Dasein, während die unterwegs hörbaren Audioformate in den USA zum absoluten Trend geworden sind.

Podcast – der Name setzt sich zusammen aus den Begriffen „iPod“ – der Vorreiter der tragbaren MP3-Spieler – und „Broadcast“ – der englischen Rundfunkbezeichnung.
Podcasts sind eine Serie von Medienbeiträgen (Episoden), die abonniert und über einen News Feed (meistens RSS) automatisch bezogen werden können.

Üblicherweise werden Podcasts in Deutschland zur Unterhaltung eingesetzt. Aber auch in Bereichen der Wissenschaft und Technik, Management, Bildung kommen immer mehr deutsche Podcasts auf den Markt.

Da Podcast als Content-Format immer wichtiger werden, dachte ich mir, einen eigenen Podcasts ins Leben zu rufen. Dabei handelt es sich um einen Experten-Interview-Podcast. Ich möchte in regelmäßigen Abständen Experten zu Themen aus den Bereichen Content Marketing, Inbound Marketing, Social Media und PR interviewen. Ziel ist es, dass die Experten einen Teil ihres Wissens preis geben und aus dem Nähkästchen plaudern.

Die ersten beiden Episoden des Content Marketing Talks sind nun raus. Episode 1 ist eine Vorstellung des Podcast und meiner Person.
In Episode 2 interviewe ich den Management-Podcaster Bernd Geropp. Er erzählt uns, wie man Podcast macht.

Den Artikel dazu findet Ihr in meinem neuen Content-Blog unter http://www.conpublica.de/podcast-im-content-marketing-interview-mit-management-podcaster-dr-bernd-geropp/.

Wer das Podcast direkt hören und abonnieren möchte, es gibt mehrere Möglichkeiten:

» Abonnieren Sie unser Podcast „Content Marketing Talk“ bei iTunes
» Abonnieren Sie unser Podcast „Content Marketing Talk“ bei Podcast.de
» Abonnieren Sie unser Podcast „Content Marketing Talk“ bei Soundcloud
» Abonnieren Sie unser Podcast „Content Marketing Talk“ via RSS Feed

Ich freue mich auf viele Zuhörer, viel Feedback und viele tolle Gespräche.

Wer übrigens meint, er müsse unbedingt in meinem Podcast interviewt werden zu einem der oben genannten Themen, darf sich gerne melden.

Foto: Oneflash, “Mikrofon-bearbeitet”, Some rights reserved, Quelle: www.piqs.de

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Lokale Werbung kann so einfach und günstig sein

Gerade kleine lokale Unternehmen, Handwerksbetriebe und Freiberufler haben das Problem, lokal Werbung zu machen. Meistens bleibt es bei teuren Anzeigen in Werbeblättchen. Plakatwerbung an prominenten Plätzen im der eigenen Region sind in der Regel nicht erschwinglich und der Buchungsprozess oft kompliziert. Ein neuer Service schafft hier Abhilfe.

Unter http://www.plakat-verkauft.de/ kann jeder Unternehmer lokal und vor allem kinderleicht Werbeplätze buchen. Einfach PLZ eingeben, Plakatstandort auf einer Google-Karte auswählen, Zeitraum angeben und direkt online buchen. Insgesamt stehen über 155.000 Werbeflächen in ganz Deutschland zur Auswahl.

Man kann aus drei Plakat-Tarifen wählen. Die “Standard-Plakate” bieten reguläre Werbeplakate aus dem gesamten nationalen Standortnetz (gelbe Fähnchen).
Die “Aktionsplakate” bieten gleiche Qualität zum besseren Preis (blaue Fähnchen), sozusagen Werbeflächen im Sonderangebot.
Als dritten Tarif gibt es die “Spar- Flatrate ” (rote Fähnchen). Damit bucht man ein Jahr Werbung
für nur 4,99 € pro Tag.

Insgesamt stehen über 155.000 Werbeflächen in ganz Deutschland zur Verfügung.

Toller Zusatzservice: Ein Online-Plakat-Gestalter hilft auch bei der Gestaltung. Man kann dort aus ganz vielen fertigen Vorlagen wählen, Text und Logo eingeben und schon ist die Anzeige fertig. Der fertige Entwurf wird dann noch von Profi und der Druckerei geprüft.
Wer es etwas professioneller mag, der kann Zielgruppen, Budget oder Laufzeit etc. individuell festlegen und Standorte filtern.
Das Ganze wird dann pauschal z.B. pro Werbung und für eine feste Laufzeit abgerechnet, alle oben genannten Zusatzservices sind inklusive.

Ein Beispiel: Ein Werbeplakat innerhalb eines gut besuchten Nahversorgungszentrums in meinem Ort kostet für 10 Tage 179,-EURO zzgl. MwSt. inkl. Druck & Montage.

Für die Leser meines Blogs hat der Anbieter ein besonderes Schmankerl bereitgestellt: Wer bei plakat-verkauft.de einen Werbeplatz für Aktionsflächen (das sind die blauen Flächen) bucht, erhält einmalig einen Nachlass von 25 EURO bei der Erstbuchung (Neukunden-Rabatt).

Bitte gebt dazu den Code PV2014conp12 bei der Buchung an.

Ich finde, diese Art der Buchung ist simpel, schnell und kostengünstig.

Übrigens: Man hat mir einen Selbsttest angeboten, so dass ich später über das Prozedere der Buchung inkl. Plakatgestaltung und Abrechnung aus eigener Erfahrung berichten kann.

Quelle Bild: http://www.plakat-verkauft.de/

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Virtueller Office: Sinnvolle Alternativen zum klassischen Büro?

Als Unternehmer weiß man, dass die Außendarstellung in der Öffentlichkeit, beim Kunden sehr wichtig ist. Das gilt auch für den Telefonkontakt. Ruft ein Interessent oder Kunde an, muss er während der normalen Geschäftszeiten jemanden erreichen können. Läuft dauernd der Anrufbeantworter, macht das keinen guten Eindruck.

Wenn man viel unterwegs ist, kann man sich die Anrufe ins Büro entweder aufs Handy umleiten lassen, eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter ans Telefon setzen oder einen Bürodienst beauftragen. Solche sogenannte “Virtual Office Center” schießen in den letzten Jahren in fast allen größeren Städten wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden.

Ein virtuelles Büro schafft dabei vor allem eines: Freiheit und Unabhängigkeit. Vor allem für viele kleine und mittelständige Unternehmen sind virtuelle Sekretariatsleistungen dabei oft eine unverzichtbare Hilfe, denn eigene Mitarbeiter fürs Büro sind sehr kostenintensiv, wie der folgende Beitrag zeigt. Hier habe ich versucht, einen Vergleich zwischen dem Betrieb eines herkömmlichen Büros und eines Virtual Offices zu ziehen.

1. Erreichbarkeit für seine Kunden

Jeder Selbständige lebt von seinen Kunden – und von der Pflege seiner Kundenbeziehungen (mehr zum Thema Kundenbeziehungsmanagement). Das ist zwar eine Binsenweisheit, wie wichtig das aber tatsächlich ist wird aber viel zu oft übersehen. Die Pflege der Kundenbeziehungen bedeutet nämlich auch, für seine Kunden zu den üblichen Geschäftszeiten immer erreichbar zu sein. Gerade für kleinere Unternehmen stellt das nicht einen Spagat dar – zwischen wirklich produktiver Arbeitsleistung und Pflege der Kundenkontakte. Ein Sekretariat, das erst einmal alle Anliegen freundlich entgegennimmt und dann geordnet weiterleitet, ist oft ein wertvoller Puffer für Selbständige. Selbst immer und in jeder Situation telefonisch erreichbar sein zu müssen, bedeutet ansonsten hohe Zeitverluste und eine Menge Stress, weil auf jedes Anliegen sofort reagiert werden muss.

In diesem Punkt erfüllen sowohl konventionelle Büros als auch virtuelle Offices die gleiche Aufgabe: Kundenanrufe werden entgegengenommen, die Anliegen notiert und vorsortiert und gegebenenfalls weitergeleitet. Durchgestellt wird nur nach Rückfrage und in den notwendigen Fällen.

2. Professionalität versus Unternehmenswissen

Virtuelle Sekretärinnen sind hoch professionell und können am Telefon überzeugen. Eigene Mitarbeiter oder Assistenten können daneben auch noch kleinere Arbeiten erledigen, wenn sie anfallen, und schon im Vorfeld Auskünfte geben. Das ist fallweise recht nützlich – hat aber seinen Preis.

3. Der Kostenvergleich

Die Möglichkeit kleinere Aufgaben und einfachere Kundeninformationen zusätzlich delegieren zu können, bezahlt man in der Regel deutlich teurer. Bei einer konventionellen Lösung fällt zum ersten schon einmal die Büromiete an – je nach Lage kann das einen erheblichen Kostenaufwand bedeuten. Virtuelle Office Center sind dagegen so gut wie immer in angesehenen Top-Lagen angesiedelt. Bei einem eigenen Büro sind solche angesehenen Adressen dagegen dann oft unerschwinglich. Was man nicht vergessen sollte: eine Adresse in einer Top-Lage trägt unter Umständen eine Menge zum Unternehmensimage bei – bei Kunden und bei Geschäftspartnern. Machen wir einmal folgende Rechnung auf (Bruttolohn 1.900,00 Euro):

- Krankenversicherung 136,33 Euro (bei 6,50%)
- Rentenversicherung 204,69 Euro (bei 9,75%)
- Arbeitslosenversicherung 68,16 Euro (bei 3,25%)
- Pflegeversicherung 17,83 Euro (bei 0,85%)
- Vermögenswirksame Leistungen 39,00 Euro (bei 100%)

Die Gesamtkosten der Sekretärin betragen somit immerhin 2.366,01 Euro pro Monat.

Zum anderen müssen natürlich die deutlich höheren Kosten für den Assistenten oder die Assistentin berücksichtigt werden. Angestelltenverhältnisse sind unflexibel und kostenintensiv, zu den anfallenden Lohnnebenkosten kommt dann auch noch dazu, dass man auch im Fall von Krankheit (im Durchschnitt 9,5 Tage im Jahr) oder Urlaub des Mitarbeiters entsprechenden Ersatz braucht. Beim virtuellen Sekretariat fällt all das weg. Fragt man sich nun, wie viel Gewinn (nicht Umsatz) man mehr erzielen kann, wenn eine Sekretärin eingestellt wird. Dann merkt man recht schnell, ob es sich lohnt oder nicht.

Ein virtuelles Office hingegen kostet monatlich 150,00 Euro bis 600,00 Euro – je nach Anrufvolumen und zusätzlichen Serviceleistungen. Möglich Zusatzlistungen sind beispielsweise: Sekretariatsarbeiten von der Termin- und Reiseplanung, Korrekturlesen, Transkription von Diktaten bis hin zur Erstellung von Präsentationen oder Texten für Internetseiten.

Eine ausführliche Übersicht über Leistungen und Preise erhält man unter www.bueroservices.info.

4. Outsourcen statt delegieren

Eine kostentechnisch günstigere Lösung für die anfallenden Aufgaben, die ein Mitarbeiter in einem konventionellen Büro während seiner Arbeitszeit erledigen kann, gibt es ebenfalls eine gute Alternative: Outsourcing. In vielen Fällen ist das deutlich günstiger als einen Mitarbeiter zu beschäftigen, wenn man so viel wie möglich von vornherein auslagert. Kopfzerbrechen über Krankenstände, Ersatzmitarbeiter und liegen gebliebene Arbeit gibt es dabei auch nicht.

Der große Vorteil eines virtuellen Office ist deren Flexibilität und die verhältnismäßig geringen kosten. Bei Personalengpässen können kleine und mittelständige Unternehmen den Service auch kurzfristig stunden- oder tageweise nutzen, ohne sich langfristig zu binden.

Was haltet Ihr von den virtuellen Büros?

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Wie du perfekte Überschriften schreibst…

zeigt dir Vladislav Melnik in seinem Affenblog. Er erklärt, wie man die perfekte Überschrift findet. Nicht nur das, er hat auch 7 Formeln parat, wie man die perfekte Überschriften schreibt. Mit seinem ersten Rat “Wie du-Überschriften” nutzen stimme ich im Grunde überein. Das nennt man auch neuerdings “How-to” und ist ein beliebtes Format im Content-Marketing. Was ich allerdings mit Vorsicht nutzen würde, wäre das “DU”. Nicht alle Blogs sind privat und können die Leser duzen. Vor allem Business- oder Corporate Blogs müssen die Leser einfach mit “Sie” anreden. Also bitte: “Wie du…” oder “Wie Sie…” nutzen.

Was Vladislav auch angibt, sind die List-Posts. “7 Wege, um etwas zu tun”. Wir hatten jüngst einen Blogartikel “10 Gründe, warum Unternehmen über ein Blog nachdenken sollten” verfasst, das ist genau das.

Weitere Vorschläge:

  • Was ist-Fragen, möglichst provozierend
  • Was ist neu im…?
  • Können wir [Person/Unternehmen/Produkt] wirklich vertrauen? Zielt ab auf das aktuelle Thema Datenschutz und NSA-Affäre und spielt mit den Ängsten der Menschen. Finde ich nicht so gut.
  • Überschriften mit “Fehler” – Wer liest schon gerne was über seine Fehler. Vladislav meint, dass man durch die Frage “Machts du auch diese Fehler?” die Leute dazu bekommt, ihr tun zu reflektieren und in dem Beitrag nach Lösungen zu suchen.
  • Geheimnisse in der Überschrift sind toll. Klingt für mich ein wenige nach “Yellow-Press” Style. “Die fünf Geheimnisse ewiger Jugend” oder “Die zehn Geheimnisse der Greta Gabor”. Hmmm, nicht so gut.

Aber, es ist wie immer: Was wirkt, ist erlaubt.

Ich habe gute Erfahrungen gemacht, mit echt provokativen Fragen: Sind Handwerker zu blöd für Marketing? Oder “Kleinunternehmer bleiben klein, weil sie nichts von Marketing verstehen”. Natürlich stimmt das nicht. Aber es lockt.

Wie immer bleibt: Danke Vladislav für diese Tipps.

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Buchvorstellung: XING-Erfolgreich netzwerken im Beruf

Ende April ist mein neues Buch „XING-Erfolgreich netzwerken im Beruf“ erschienen. Auch wenn ich Eigenwerbung in meinem Blog eigentlich vorabscheue, möchte ich euch, liebe Leser, das Buch kurz vorstellen.

Das Buch ist gedacht für Neueinsteiger gleichwie für Nutzer von XING, die bisher dort weniger aktiv sind, gerne aber mehr aus ihrem Profil und ihrer Mitgliedschaft herausholen wollen.

In Taschenbuch-Format gebe ich den Lesern hilfreiche Tipps und Anleitungen, die man sich sonst mühsam in der XING-Hilfe oder im Web zusammensuchen müsste und verrate hier und da auch einen Trick aus meinem Erfahrungsschatz.

Ich habe bewusst darauf verzichtet, jede einzelne Funktion in XING zu erklären. Vielmehr erfährt der XING-Nutzer, worauf er besonders achten muss, wenn er sein Profil, Portfolio und sein Unternehmensprofil einrichtet. Das Ganze ist mit vielen Beispielen angereichert.Von der richtigen Kontaktstrategie über die Pflege des eigenen Kontaktnetzwerks und die Arbeit mit Gruppen und Events bis zu den Erweiterungen, Tools und Apps habe ich das Buch so aufgebaut, dass für jeden etwas dabei ist.

Oberste Prämisse war für mich immer der praktische Nutzen.

„XING – Erfolgreich netzwerken im Beruf“ ist eines der ersten XING-Bücher nach dem großen Relaunch der Plattform und sogar nach dem Relaunch der „Neuen Gruppen“ und der Unternehmensprofile.

Aus dem Inhalt:
1. Willkommen bei XING!
2. Verschiedenen Mitgliedschaften – Die Qual der Wahl
3. Anmelden und Starten
4. Die Oberfläche kennen lernen
5. Das Netzwerk aufbauen und pflegen
6. Weitere XING-Bausteine
7. Wissen teilen, Hilfe finden, diskutieren: Gruppen
8. Veranstaltungen für Networker: Events
9. Unternehmen stellen sich vor: Unternehmensprofile
10. Nützliche Programme und Apps
11. Datenschutz und Privatsphäre
12. XING für…
-Freiberufler
-Vertriebler
-Handwerker
-Existenzgründer
-Personaler
-die Geschäftsführung
-Jobsuchende
-Journalisten
13. Schluss mit XING

Vergangene Woche hat HUMANIAX, ein Personaldienstleister aus Köln, die eine eigene VLOG-Reihe publizieren, mit mir ein Video-Interview produziert.

Das Buch kostet als Taschenbuch 14,99 EURO und als eBook 12,99 EURO. Es kann bei jedem guten Buchhändler, bei allen Onlinebuchhändlern und beim Verlag unter http://mitp.de/8207 erworben werden.

Für meine Leser verschenke ich zwei Exemplare an dieser Stelle. Ich möchte nur von euch wissen, was ihr mit XING macht? Nutzt ihr es beruflich aktiv oder nur zu Kontaktesammeln? Schreibt mir eure Meinung zum Nutzen von XING in die Kommentare. Unter allen Kommentaren verlose ich die beiden Bücher (auch als epub). Bitte eine E-Mail Adresse angeben beim Kommentieren, damit ich Kontakt aufnehmen kann.

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