Nachhaltiges Marketing oder Nachhaltigkeit im Marketing?

MP900433105Sicher weiß der eine oder andere unter meinen Blog-Lesern, dass ich mich sehr für Nachhaltigkeit beim Marketing einsetze. Bereits 2012 schrieb ich in diesem Blog einen Artikel zum Thema „Nachhaltigkeit für Social Media Marketing“. Es ging darum, dass Social Media Marketing nur dann Erfolg hat, wenn es langfristig gedacht, sinnvoll geplant und professionell umgesetzt ist.

Wir erinnern uns: Nachhaltigkeit heißt eigentlich, dass etwas lange wirksam ist, also eine längere Zeit anhaltende Wirkung hat.

Meine Sicht von Nachhaltigkeit im Marketing oder nachhaltiges Marketing ist, dass Marketingaktionen lange wirken sollen. Das geht heute nicht mehr über plumpe Werbung und platte Slogans. Storytelling, Content Marketing und langfristig angelegte Kampagnen sind angesagt. Auch Social Media Marketing muss so aufgesetzt sein und betrieben werden, dass lange wirkt.

Doch Nachhaltigkeit im Marketingumfeld hat auch einen anderen Aufhänger, der mir bisher nicht bewusst war.

Den Begriff „Nachhaltigkeit“ kennen wir hauptsächlich aus der Nutzung von Umweltressourcen. Im allgemeinen Verständnis geht man heute davon aus, dass Nachhaltigkeit mit der Wertschöpfung eines Produktes oder einer Dienstleistung zu tun hat. Langfristig spürbare und wirksame Vorteile für Mensch und Gesellschaft sowie der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen und Tieren sind dabei wichtig.

Nachhaltiges Marketing könnte also nicht nur lang wirksames Marketing bezeichnen, sondern auch die Formen des Marketings, die weder verschwenderisch mit Ressourcen umgehen, noch die Umwelt belasten. Der Hochglanzflyer aus Papier, der wahllos aus dem Hubschrauber über der Fußgängerzone abgeworfen wird, ist nicht nachhaltig. Mund-zu-Mund-Propaganda ist dagegen extrem nachhaltig. Zeitungsbeilagen, die ungelesen im Papierkorb landen, sind weniger nachhaltig als auf eine ganz spezifische Zielgruppe zugeschnittene Ratgeber, die per E-Mail an ausdrücklich Interessierte versandt werden.

Nun stellt sich mir die Frage: Ist denn nachhaltiges Marketing und Nachhaltigkeit im Marketing dasselbe? Nicht ganz.

Während Nachhaltiges Marketing mit dem Umgang mit Ressourcen im Marketing zu tun hat, heißt Nachhaltigkeit im Marketing, dass Nachhaltigkeit zur Unternehmensphilosophie gehört und dieser Umstand marktwirksam eingesetzt wird. Nun können Unternehmen viel behaupten – harte Fakten sind gefragt, und die müssen dann auch noch so aufbereitet werden, dass Konsumenten sie nicht nur bemerken, sondern verstehen und glauben.

Kaiser Kraft als Vorbild

Der Spezialversandhändler für Geschäftsausstattung arbeitet im Bereich Nachhaltigkeitsbericht und Multi-Channel-Strategie vorbildlich und dient damit deutschen Unternehmen als Vorbild. Ein jährlicher Nachhaltigkeitsbegriff des Unternehmens zeigt den CO2-Fußabdruck des Unternehmens auf – aufgeschlüsselt in einzelne Posten wie Einkauf, Marketing und Verpackungsmaterialien. So wird sofort klar, dass in Sachen Marketing die Printmedien das meiste CO2 produzieren. Umgekehrt dürfen elektronische Werbekanäle nicht vernachlässigt werden, denn auch der zum Betreiben von Servern nötige Strom muss irgendwoher kommen (im schlimmsten Fall aus dem Kohlekraftwerk). Transparenz bis ins kleinste Detail bietet Kunden/Kundinnen nicht nur die Möglichkeit, sich zu informieren, sondern ist eine Möglichkeit, sich zu profilieren und von Mitbewerbern abzusetzen. Gleichzeitig setzt ein Erziehungseffekt gegenüber der Zielgruppe ein, die Nachhaltigkeit so erst bewusst wahrnimmt.

Warum schreibe ich diesen Artikel überhaupt?

Weil ich deutlich machen will, dass das Thema Nachhaltigkeit ein Marketingthema sein kann. Echte, gelebte Nachhaltigkeit bietet einem Unternehmen die Möglichkeit, mit einem aktuellen, wichtigen Thema, das jeden angeht und das jeden berührt, Marketing zu machen.

Wichtig ist noch zu sagen, dass Nachhaltigkeit zwar ein Thema fürs Marketing ist, aber nicht der Marketingabteilung unterstellt sein sollte. Dann kommt wieder nur Marketing-Geschwätz raus. Vielmehr sollte sich eine eigene Abteilung um die Nachhaltigkeit des Unternehmens auf ganzer Linie (vom Einkauf über die Mitarbeiterpflege bis hin zu Werbestrategien und sogar Werbegeschenke) kümmern, die in der Hierarchie (so eine solche vorhanden) gegebenenfalls über der Marketing-Abteilung steht. Das erfordert Struktur im Unternehmen, aber auch entsprechend geschulte Mitarbeiter/-innen.

Das neue Buch von Anne M. Schüller: Das neue Empfehlungsmarketing

Cover-EmpfehlungsmarketingSehr lange Zeit schon propagiere ich die Empfehlung als bestes Marketinginstrument überhaupt. Mundpropaganda, Weiterempfehlungen von Freunden, Bekannten und Kollegen sind das allerbeste Kaufargument – damals wie heute. Sie genießen eine hohe Glaubwürdigkeit – ganz anders als die vollmundigen Werbeversprechen.

Früher fand die Mundpropaganda auf dem Marktplatz, in der Dorfkneipe oder im Verein statt – persönlich. Heute treten die sozialen Netzwerke, Foren und andere Webportale in den Mittelpunkt. Hier ist es sehr einfach, Empfehlungen und Bewertungen zu sammeln. Denken wir an Amazon. Kaum einer kauft mehr ein Buch, ein Produkt, dass keine oder negative Bewertungen hat.

Dieses neue Empfehlungsmarketing hat sich die Autorin Anne M. Schüller zum Thema gemacht. Ihr neuestes Werk trägt dementsprechend auch den Titel „Das neue Empfehlungsmarketing – Durch Mundpropaganda und Weiterempfehlungen neue Kunden gewinnen“.

Für sie geht es beim neuen Empfehlungsmarketing geht allerdings um weitaus mehr als die läppische Frage nach ein paar Adressen oder den netten Appell, das Produkt, den Anbieter oder die Dienstleistung weiterzuempfehlen. Es geht darum, das Empfehlungsmarketing systematisch zu entwickeln und als Marketinginstrument einzusetzen.

Anne M. Schüller zeigt in ihrem neuen Buch praxisorientiert und anhand vieler Beispiele, warum die strategische Ausrichtung auf treue Fans, emsige Multiplikatoren und engagierte Empfehler die beste Umsatzzuwachsstrategie aller Zeiten ist. Unter anderem erfahren die Leser, wie Unternehmen als Anbieter empfehlenswert werden, wie man im Verkaufsgespräch Empfehlungen generiert und wie man im Internet positive Mundpropaganda steuern kann.

Folgende Tipps hat sie exklusiv für meine Leser preis gegeben:

  1. Suchen Sie nach Empfehlungsgelegenheiten.
    Ein Dachdeckermeister und seine Gesellen halten beispielsweise immer dann, wenn sie auf einem Gebäude sind, gezielt Ausschau nach verschmutzten Regenrinnen in der Umgebung. Dann fragen sie ihren Kunden, ob er die Leute aus jenem Haus kennt. Ist die Antwort positiv, wird gefragt, ob der Meister die Nachbarn grüßen darf. Der stellt sich dann im Nachbarhaus vor und bietet die Möglichkeit, für „kleines Geld“ die Regenrinne zu säubern, um spätere schlimme Folgen zu vermeiden. Über diesen Kleinauftrag hat der Betrieb dann auch in diesem Haus einen Fuß in der Tür.
  2. Wenden Sie grundsätzlich die x2-Methode an.
    Im Hotel Prinz-Luitpold-Bad in Bad Hindelang erhält jeder Kunde bei der Abreise einen Gold- und einen Silbertaler. Für beide gibt es je 10 Euro Zimmerrabatt. Den goldenen kann der Gast beim Wiederkommen selbst einlösen, den silbernen soll er an Dritte weiterreichen. „Die Taler werden viel häufiger eingelöst als Gutscheine, die wir früher hatten. Denn Taler sind einfach verspielter“, erzählt Hotelier Armin Gross in der Zeitschrift Impulse. Pro Jahr gewinnt er so rund 200 neue Gäste hinzu.

Mehr solcher wertvoller Tipps für das aktive Empfehlungsmarketing könnt Ihr, liebe Leser, übrigens kommende Woche hier im Blog lesen.

Ich kann nur empfehlen, dass sich jeder von Ihnen dem Thema gezielt und ausdauernd annehmen sollte. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass gute Arbeit, eine gute Reputation und viel Vertrauen die besten Auslöser für Empfehlungen sind.

Das Buch „Das neue Empfehlungsmarketing: Durch Mundpropaganda und Weiterempfehlungen neue Kunden gewinnen“ von Anne M. Schüller ist im BusinessVillage-Verlag erschienen und kostet 29,80 Euro. Ich kann es nur empfehlen!

Social Media im B2B-Bereich: Spezialist für Forstmaschinen Albach Maschinenbau im Interview

In den vergangenen Monaten hatte ich immer wieder gezeigt, dass Social Media im B2B-Bereich funktioniert. Zuletzt brachte ein Interview mit der Marketingleiterin des Herstellers von landwirtschaftlichen Erntemaschinen HOLMER Maschinenbau aus Schierling/Eggmühl den Beweis.

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Nun möchte ich ein neues Beispiel präsentieren: der Spezialist für Forstmaschinen Albach Maschinenbau aus Menning (Landkreis Pfaffenhofen/Ilm) setzt Facebook, Twitter, Youtube und Co. aktiv ein, um mit bestehend Kunden im Austausch zu bleiben und neue Zielgruppen zu erschließen. Dabei geht es dem Unternehmen nicht darum, eine Maschine über Facebook zu verkaufen, aber neue Informationskanäle zu bieten. Freundlicherweise stand mir einer der Geschäftsführer, Michael Bachmaier für ein Interview zur Verfügung.

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Twitter-Direktnachrichten nun ohne Zeichen-Limit – Eine Einladung zum SPAMEN?

In Cashys Blog las ich gestern Abend, dass bei Twitter das Limit von 140 Zeichen bei Direktnachrichten gefallen ist.  Twitter bewerbe die neuen Direktnachrichten nun mit unbegrenzter Länge. Im Grunde eine gute Nachricht, wenn man die Direktnachrichten zur Kommunikation ohne Öffentlichkeit nutzen will. Allerdings befürchte ich, dass die Direktnachrichten nun zum SPAM ausgenutzt werden. Schon jetzt ist es sehr oft nervig, wenn einem Twitter Nutzer, denen  man neu folgt, eine Direktnachricht sendet mit dem Dank zum Folgen. Dabei werden sehr oft auch direkt Links oder gar Produktangebote mitgesendet. Bisher war das Limit von 140 Zeichen eher ein Hindernis für lange Werbebotschaften. Das könnte nun fallen.

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Bisher nur bis 140 Zeichen möglich, jetzt unbegrenzt: Die Twitter Direktnachrichten.

Was meint Ihr? Wir das Wegfallen des 140 Zeichen-Limits in Direktnachrichten nun zum SPAM ausgenutzt oder ist das eine gute Entscheidung?

Little Letters bietet Marketing mit bis zu 297 Zeichen

Twitter, Facebook, Instagram, Google+ und Co. bekommen Zuwachs aus Berlin. Die neue Onlineplattform Little Letter bietet Nutzern die Möglichkeit, kleine Briefe mit maximal 297 Zeichen sowie optional einem Bild an Freunde und Bekannte zu senden. Im Grunde ist Little Letters eine neue Plattform für digitale Postkarten. Anders als bei anderen Lösungen für digitale Postkarten können fremde Nutzer die Nachrichten auch abonnieren und wieder abbestellen. Das ähnelt dann dem FOLGEN bei Twitter. Aber anders als Tweets werden diese Nachrichten wie eine E-Mail zugestellt.

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„Viele Menschen können mit Social Media-Angeboten wie Facebook oder Twitter nichts anfangen, nutzen aber selbstverständlich E-Mail“, sagt Manuel Kistner, Geschäftsführer von Clever Elements aus Berlin, die den neuen Dienst betreiben, „auch diese Menschen möchten gerne mit den von ihnen favorisierten Brands im Kontakt bleiben. Diese Lücke schließt Little Letter. So können Unternehmen ihre Botschaften gezielt an ihre Fans und Kunden senden. Es gibt nahezu keinen Streuverlust, da der Nutzer gezielt abonniert.“

Unternehmen können eigene Little Letter-Kanäle für die gesamte Marke oder für einzelne Produkte einrichten. Denkbar sind auch Kampagnen-Aktionen mithilfe der neuen Plattform. Little Letter eignet sich aber auch für Menschen – egal ob Promis oder Privatleute.

Was auch anders ist als bei Facebook und Twitter: Man kann keine anderen Nutzer suchen, sondern man erhält entweder eine persönliche  Einladung von einem Nutzer oder man entdeckt jemanden auf der Startseite. Das macht Little Letters deutlich persönlicher.

Der Erfinder Kistner benutzt den neuen Kanal zurzeit selbst intensiv. Er befindet sich seit Oktober 2014 mit seiner Freundin auf einer dreijährigen Weltreise. Von unterwegs betreut er sein Unternehmen Clever Elements gemeinsam mit seinem Kompagnon, der in Berlin wohnt. Natürlich nutzt er alle Möglichkeiten des digitalen Lebens von Skype bis E-Mail, um sich mit dem zweiten Geschäftsführer abzustimmen. Aber um mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben, versendet er täglich einen Little Letter, der wie eine Postkarte ein Schlaglicht wirft auf seine Reise und was er dabei erlebt.

„Natürlich könnte ich auch twittern, aber die digitale Postkarte, die bei allen von alleine landet, die mich abonniert haben, ist ungleich komfortabler“, so der Unternehmer, der derzeit durch Lateinamerika reist.

Wer am Beispiel von Manuel die Lösung Little Letter live erleben möchte, hier ist sein Kanal: http://littleletter.com/manuel
Ich selbst starte heute hier: http://littleletter.com/frank_baermann. Wer mir folgen will, ist herzlich eingeladen.

Nachtrag: So sieht der kleine Brief im Posteingang aus.

Screen Little Letter E-Mail

Geschäfte in China – So geht’s Teil 2

Hier kommt der zweite Teil der Infografiken zum Thema Geschäfte in China. Dieser Teil befasst sich mit „Verhandlungen & allgemeinem Verhalten“.

Business in China - 12 Fakten die Sie wissen müssen

Quelle: Welke Akademie

Online Marketing Tag 2015 in Wiesbaden – Klassentreffen der Online-Marketing Branche

Kampanenvisual

Online Marketing ist mittlerweile ein Muss für jedes Unternehmen, das auch in den nächsten Jahren noch erfolgreich sein möchte. Tatsächlich besteht die Praxis des Online Marketings aber aus vielen unterschiedlichen Teildisziplinen, bei denen kaum der Überblick zu behalten ist.
Neben der Beschäftigung von externen Agenturen kann es sinnvoll sein, sich auch selbst in diesem Bereich weiterzubilden, um z.B. die Arbeit der eigenen Dienstleister zu hinterfragen, zu verstehen und zu verbessern. Um sich einen besseren Einblick in die zahlreichen Disziplinen des Online Marketings zu verschaffen, eignen sich Konferenzen wie der Online Marketing Tag 2015 in Wiesbaden.

Mit der ersten Veranstaltung dieser Art in Wiesbaden versucht der Veranstalter ein Wissensvakuum in der Landeshauptstadt zu schließen und national bekannte Speaker in die Stadt zu holen, um von den Besten lernen zu können. Neben acht hochwertigen Vorträgen können die Besucher auch eines der zahlreichen Workshop-Angebote nutzen, um Ihre Kenntnisse auf den neusten Stand zu bringen. Am 04.09.2015 öffnet der traditionsreiche Schlachthof in Wiesbaden seine Pforten und genau an der Stelle, an der normalerweise coole Rock- oder Punkbands die Menge toben lassen, werden erfolgreiche Online Marketing Experten Ihr Wissen zum Besten geben.

Die Speakerauswahl des ersten Online Marketing Tags in Wiesbaden ist prominent besetzt. Neben Thomas Hutter („ Facebook als Sales Channel“), Mirko Lange („Strategisches Content Marketing“), Nico Zorn („Email Marketing“) und Sepita Ansari („Conversion driven Social Media – Geht das überhaupt?“) werden auch viele in der Region bekannte Onliner vor Ort sein und für ein fachlich anspruchsvolles und hochwertiges Event sorgen.

Weitere Vortragsthemen auf dem Online Marketing Tag 2015 sind:
– E-Recruiting – Active Sourcing & Digitale Netzwerke
– Wie Online Werbung wirkt – So beeinflussen Sie das Kaufverhalten Ihrer Online-Kunden
– Digitalisieren Sie Ihr Unternehmen
– Management-Reporting im Mittelstand
– Psychologische Effekte im Marketing

Nach Ablauf der all inclusive-Veranstaltung kommen die ausdauernden Veranstaltungsteilnehmer im Nachhinein auf der After-Event-Party im 60/40 – die Schlachthof-„Kneipe“ – zusammen und verarbeiten den Tag bzw. lassen ihn bei guter Musik und viel Networking ausklingen.

Der Online Marketing Tag 2015 richtet sich an Marketing-Verantwortliche und Online-Marketer aus ganz Deutschland. Zu beachten ist noch, dass die Teilnehmerzahl in den ohne Zusatzkosten angebotenen Workshops limitiert ist. Insgesamt stehen ca. 300 Plätze zur Verfügung und die Zuteilung erfolgt nach dem Prinzip „first come – first serve“. Wer sich also schon früh zum Event anmeldet, hat entscheidende Vorteile bei der Vergabe der begehrten Workshop-Plätze seinen jeweils gewünschten Workshop-Platz zu sichern.

Der Online Marketing Tag ist der optimale Ort, um sein Wissen zu vertiefen, das Netzwerk zu pflegen und neue Kontakte zu generieren.

Informationen zum Online Marketing Tag 2015 auf einen Blick:
Datum: 04.09.2015 (9 Uhr)
Ort: Schlachthof Wiesbaden
Das Programm finden Sie hier: http://www.online-marketing-tag.de

Wer gerne zum Online Marketing Tag 2015 gehen möchte, für den habe ich noch einen Tipp: Für die Leser des KMU-Marketing-Blogs gibt es 10% Nachlass auf die Tickets. Einfach den Gutscheincode omtkmumarketingblog2015 bei der Ticketbestellung unter http://www.online-marketing-tag.de/tickets/ eingeben. Die regulären Tickets kosten 250 € + Mwst., das sind also glatte 25 € Nachlass. Viel Spaß.

Geschäfte in China – So geht’s Teil 1

Auch für KMUs wird der Handel mit Ländern wie China und Indien immer wichtiger. Doch einfach nur mal hinfahren, Visitenkarten austauschen und Geschäfte machen funktioniert in diesen Ländern nicht. Es herrschen andere Gepflogenheiten, Wertesysteme und Verhaltensweisen. Die sollte man kennen. Wer erfolgreich Geschäftsbeziehungen in China aufbauen möchte, sollte sich im Vorfeld mit der Lebens- und Geschäftskultur des Reichs der Mitte befassen. Die wichtigsten Punkte, die Sie dabei beachten sollten, hat die Welke Akademie in zwei Infografiken zusammengestellt. Der erste Teil umfasst im Folgenden die Schwerpunkte „Meetings & Geschäftsessen“. Teil 2 („Verhandlungen & allgemeines Verhalten“) folgt in Kürze hier.

Business in China - 12 Fakten die Sie wissen müssen

Quelle: Welke Akademie

Viel Erfolg in China.

XING ändert die Oberfläche – Neue MyXING-Bar

Vor einigen Tagen meldete ich mich bei XING an und ich fand mich nicht mehr zurecht. Die obere Hauptnavigation war verschwunden, die fixe Seitennavigation links war anders und deutlich umfangreicher. Was war passiert? XING ist dabei, die Oberfläche zu verändern, um das „XING-Erlebnis verbessern können“, wie es im XING-Blog heißt. Dort kann man dann nachlesen„Im Zuge dessen haben wir uns jetzt die Navigation „vorgeknöpft“: Wir haben die MyXING-Bar links am Rand erweitert und zur Hauptnavigation gemacht. Die horizontale Navigation am oberen Seitenrand fällt weg. Das macht die Struktur insgesamt übersichtlicher, direkter und somit bedienungsfreundlicher.“ Offenbar ist die neue Funktionalität nicht für alle, sondern nur für eine erste Gruppe von Nutzern freigeschaltet. Dazu scheine ich zu gehören. Wenn Ihr diese Navigation noch nicht habt, Geduld.

Ich möchte der wichtigsten Änderung kurz vorstellen:
Wie gesagt ist die obere Navigation komplett weggefallen, die Seitennavigation ist deutlich breiter und wurde ausgeweitet. Zudem wurden die Menüpunkte umbenannt und persönlicher.

Die alte, noch gültige Oberfläche

Die alte, noch gültige Oberfläche

So heißt die Startseite jetzt „Meine Startseite“. Das ist die Seite, über die jeder XING Nutzer seinen Newsfeed der Kontakte und Gruppen verfolgen kann. Oben ist das Eingabefenster für die eigenen News geblieben.
Darunter findet man jetzt statt der kleinen Bildchen die Bezeichnungen „Meine Kontakte“, „Meine Nachrichten“ und „Mein Premium“. Nett, das XING die Bildchen eindeutig bezeichnet hat. Das Denken wird nun einfacher.

Darunter sind nur einige der Elemente aus der Hauptnavigation zu finden, z.B. Stellenmarkt, Events, News, Gruppen, Unternehmen und der Projektmarkt.

Am Ende kommen dann zwei Menüpunkte, die neu sind: „Für Unternehmen“ und „Weitere Services“. Der erste Punkt trägt wohl dem Ziel Rechnung, sich noch mehr auf die Unternehmen (und auf deren Geld) zu fokussieren. Dahinter verbirgt sich eine Landingpage, die die Services für Unternehmen – XING Events, XING E-Recruiting und Werben auf XING – auf einen Blick darstellen. Clever.
Über „Weitere Services“ gelangt man nun direkt zur Arbeitgeberbewertungsplattform kununu, lebenslauf.com, jobbörse.com und dem Themenportal XING spielraum.

Die kommende Oberfläche

Die kommende Oberfläche

Was ist noch neu?
Die Einstellungen, früher in der fixen Sidebar, sind nun nach oben rechts in die Ecke gewandert. Dort war früher die Suche zu finden. Die Einstellungen erreicht man über das Sternchen-Symbol. Dort findet man jetzt auch die Beta-Labs.

Viel prominenter ist die Suche oben angelegt. Das kleine Feld und die erweiterte Suche sind nun sehr breit. Ebenfalls dick und fett ist nun die Funktion „Neue Kontakte finden“ zu sehen. Das ist auch gut so, schließlich ist das „Kontakte finden“ die originäre Zielsetzung von XING.
Fazit: Die Oberfläche wirkt nun viel aufgeräumter und intuitiver. Die Benennung der Menüpunkte ist besser. XING scheint seine Hausaufgaben wieder besser zu machen, nachdem auch die mobile App für das iPad eindeutig besser gelungen ist.

Wie geht es jetzt weiter? Die Umstellung auf die neue Navigation erfolgt schrittweise: Im ersten Schritt wurden die Neuerungen einer kleineren Gruppe von Nutzern zugänglich gemacht, um sicherzustellen, dass der Übergang für alle Mitglieder technisch glatt über die Bühne läuft. Im zweiten Schritt wird die neue Navigation dann einer größeren Gruppe zur Verfügung gestellt. Im dritten Schritt werden die Änderungen für alle Nutzer sichtbar. XING plant laut eigenen Angaben, dass der Prozess im August erfolgreich abgeschlossen sein wird.

160 Zeichen für neue Follower – So wichtig ist die Twitter Biografie

Ab und zu möchte ich euch, liebe Leser, in meinem Blog den einen oder anderen persönlichen Tipp geben, aus meiner Berufserfahrung eben.
Wie ihr wisst, arbeite ich mittlerweile sehr gerne mit Twitter, weil das Netzwerk einfach, schnell und viel erfolgreicher ist als Facebook.

Mein Tipp heute dreht sich deshalb auch um Twitter, konkret um die Twitter Biografie. Das ist die Kurzbeschreibung, die man im Profil unter dem Foto findet. In dieser Kurzbeschreibung hat man 160 Zeichen (!) Platz, um sich selbst und ggf. das Unternehmen, für das man dort auftritt, kurz vorzustellen. Der Sinn: Die anderen Twitterer sollen mit einem Blick sehen, mit wem man es zu tun hat.

Und diese Biografie hat einen echten praktischen Nutzen: Wenn man mal wieder von neuen Twitterern verfolgt wird, kann man ohne viele Klicks sehen, was der/diejenige so macht. Das geht besonders auf der mobilen App sehr einfach. Man geht in die Mitteilungs-Ebene und klickt eine Meldung mit neuen Followern an. Sofort erscheinen alle neuen Follower mit Kurzbeschreibung. Diejenigen, die einen interessieren, werden zurückverfolgt.

Screen_MVG_Twitter_iPhone

In der Browser Version ist das ein wenig anders. Man fährt mit der Maus über die kleinen Profilbildchen, wählt einen Follower aus und klickt diesen an. Es erscheint ein kleines Fenster mit einigen Tweets, dem Profilbild und der Biografie.

Screen_MVG_Twitter_iMacEs geht also ganz schnell erkennen kann, ob der Follower interessant ist, ist eine gute Biografie wichtig. Sie sollte möglichst aussagekräftig sein, also den potenziellen Followern kurz und knapp deutlich machen, was man selbst macht und auf welche Inhalte andere sich freuen können. Mit einer guten Biografie ist die Chance, viel mehr Follower einzusammeln, deutlich höher.

Nun hat man mit 160 Zeichen nicht viel Platz. Deshalb sollte mit einem Satz erzählt werden, wer man ist, was man bei Twitter macht, also worüber man schreibt. Einige Twitterer arbeiten mit Stichworten, das kann man machen, ist in meinen Augen aber nicht so aussagekräftig. Was man in jedem Fall vermeiden sollte, ist eine pure Anhäufung von Hashtags.
Wer nur ein paar Worte oder sinnloses Zeugs einträgt, ist selbst schuld.

Einige meinen, dass man in die Biografie immer noch einen Link zum Impressum eintragen muss. Twitter bietet hier mittlerweile ein eigenes Feld für einen Link z.B. zum Impressum an.

Mein Blogger-Kollege Björn Tantau hat hierzu übrigens eine Kolumne in der t3n verfasst, ist lesenswert ist.
Also liebe Twitterer unter meinen Lesern, überprüft bitte mal eure Biografie.