Frank Bärmann

Hier wird Kundenservice noch “groß” geschrieben

Geschrieben am Dienstag, 27. Juli 2010 von Frank Baermann

Auch Kundenservice und Kundenorientierung gehört heute zum Marketing eines Unternehmens. “Wer den Kunden nicht ehrt, ist seines Geldes nicht wert”, ist eine etwas abgewandelte Form einer alten Regel. Ich habe in den letzten Wochen mit zwei Unternehmen zu tun gehabt, bei denen Kundenorientierung noch “groß” geschrieben wird. Es handelt sich um das Unternehmen codeoperator und cmaxmedia.com.

codeoperator ist eine kleine Softwareschmiede, die sich auf die Programmierung eigener Apps für iPhone, iPod-touch oder iPad spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet selbst die App für professionellen Aufgabenverwaltung co.Task an. Ich habe mir diese kostenpflichtige App – die ich übrigens sehr empfehlen kann – installiert und hatte Probleme mit der Verbindung zu Outlook. Diese Verbindung wird über einen kostenlosen Connector zwischen iPhone und Outlook hergestellt. Nach unzähligen E-Mails, einigen neuen Versionen des Connectors hat es dann irgendwann geklappt. Seitdem läuft co.Task einwandfrei. Ich muss schon sagen, dass ich zwar eine Lösung des Problems erwartet hatte, aber die Hilfe des Support schon Klasse war. Hier kann sich so mancher Support-Mitarbeiter des großen Softwarehäuser eine Scheibe abschneiden.

Letzte Woche wollte ich eine Facebook App installieren, mit der ich Büchertipps in meine Unternehmensseite einbinden kann. Es gibt eine nette App von AmazonBooks, offenbar programmiert von der Firma cmaxmedia.com. Auch hier hatte ich lediglich angefragt, ob diese Anwendung nicht auf der Seite, sondern nur im Facebook Profil läuft. Der Geschäftsführer Markus Eder antwortete mir und erklärte, dass es tatsächlich so sei. Eine Einbindung in Seiten sei geplant. Einen Tag später war die Applikation verändert und an meine Bedürfnisse angepasst. Ich konnte problemlos die Büchertipps in meine Seite einbinden. Klasse.
So muss es sein, dann klappt es auch mit den Kunden. Vielen Dank.

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Aus Nachbarn Kunden machen

Geschrieben am Dienstag, 20. Juli 2010 von Frank Baermann

Nachdem ich in den letzten Wochen vermehrt über Social Media Marketing berichtet habe, möchte ich heute noch mal ein ganz anderes Thema in Marketing ansprechen: Lokales Marketing.

Viele Unternehmen haben ihren Sitz in einem Business Center oder Gewerbegebiet. Dort sind viele anderen Unternehmen zugegen, die man sicher mal für sich und seine Leistungen interessieren könnte. Aber wie?
Ein Beitrag im Portal unternehmer.de stellt einige Möglichkeiten vor:

1. Der Briefkasten
Der einfachste Weg ist, ein Prospekt, ein Mailing oder eine Postkarte in allen Briefkästen der Nachbarn zu verteilen. Trivial, aber es klappt. Jemand erzählte mir letztens, dass er als Bauunternehmer auf dem Lande viel solcher Werbung mache, und zwar in der Umgebung seiner Baustellen. Er verteile einfach links und rechts die Straße runter und rauf Flyer mit der Aufschrift “Hier arbeitet die Firma … für… Falls Sie weitere Informationen wünschen, sprechen Sie uns oder den Auftraggeber einfach an”. Die Leute auf dem Land, wo er arbeitet, sind von Natur aus neugierig und viele fragen, sich wer da wohl was baue. So wird die naturgegebene Neugier gestillt.

2. Veranstaltungen
Laden Sie doch alle Nachbarn mal zu einem Umtrunk ein, einer kleinen Leistungsschau bei einem Glas Sekt. Oder veranstalten Sie ein lokales ein Unternehmerfrühstück.

3. Lokale Pressearbeit oder Anzeigen
Lokale Zeitungen, Ortsblätter der Gemeinden und Anzeigenblätter stellen eine weitere Möglichkeit dar, um sich in der Nachbarschaft mit Fachartikeln und Anzeigen bekannt zu machen und ein positives Image aufzubauen.

4. Suchportale im Internet
In lokalen Suchmaschinen, wie z.B. marktplatz-mittelstand.de, gelbeseiten.de, oder meinestadt.de suchen Kunden gezielt nach Angeboten in ihrer Umgebung. Wer sich mit den richtigen Suchbegriffen einträgt, hat gute Chancen gefunden zu werden. Auch bei Google kann man streng lokale Anzeigen schalten.

5. Präsenz zeigen!
Nehmen Sie auf lokalen Veranstaltungen teil – geschäftlich wie auch privat. Auf lokalen Messen und Gewerbeschauen lassen sich leicht Kontakte knüpfen. Sponsoring für lokale Organisationen, vom Kindergarten bis zum Sportverein, sorgt für Aufmerksamkeit, Sympathie und bietet gleichzeitig Gelegenheit zur lokalen Pressearbeit.

Fällt Ihnen noch was ein?
Wie betreiben Sie lokale Kundengewinnung?

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Der ROI von Social Media Marketing

Geschrieben am Freitag, 09. Juli 2010 von Frank Baermann

Im Moment ist der KMU-Marketing-Blog sehr Social Media Marketing lastig. Das liegt dran, weil es hier viel zu erzählen gibt und weil ich mich damit im Moment sehr ausgiebig beschäftige. Ich gelobe Besserung und wieder andere, vielleicht traditionelle Themen. Aber das hier darf ich euch, liebe Leser, nicht vorenthalten. Es ist eine Slideshow von Olivier Blanchard zu den “Basics Of Social Media Roi”

Die Show ist eine wirkliche Show und spricht auch noch ein wichtiges Thema an.
Denn Social Media Marketing gilt nach wie vor noch als die Form des Marketings die sich schwierig messen lässt. Vor allem ist es immer wieder schwierig dem Chef oder dem Kunden beizubringen, dass sich der Aufwand eben doch lohnt. Olivier Blanchard hat dazu ein richtig schönes Ebook erstellt, dass in keiner Sammlung eines Online Marketers fehlen sollte.

View more presentations from Olivier Blanchard.

Besser kann man es seinem Chef oder Kunden doch nun wirklich nicht erklären, oder?

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Acht Schritte für den Einstieg ins Social Web

Geschrieben am Dienstag, 06. Juli 2010 von Frank Baermann

Heute habe ich von meinem geschätzten Marketing Kollegen Dr. Torsten Schwarz einen Beitrag über die “acht Schritte ins Social Web” bekommen.

Zurecht warnt er aber vor überzogener Euphorie und mahnt Unternehmen zur Besonnenheit. Dennoch bin ich – und er – immer noch der Überzeugung, dass sich jedes Unternehmen zumindest einmal zum Thema Social Media Marketing Gedanken machen sollte.

Denn immerhin folgen in den USA 51% der Twitter-Aktiven Unternehmen, Marken oder Produkten, haben 42% neue Produkte über Twitter kennen gelernt und suchen 19% über Twitter Service und Beratung. (Quelle Edison Research).
In Deutschland haben Twitter und Facebook ihre Reichweite in den letzen zwölf Monaten verdrei- bzw. verfünffacht.

Die acht Schritte zum Einstieg ins Social Media Marketing sind:
1. Zuhören und Lernen
2. Social Media Policy
3. Beteiligen
4. Selbst Twittern
5. Youtube-Seite einrichten
6. Content/Dialog-Strategie
7. Facebook-Seite einrichten
8. Reichweite erhöhen

Die Beschreibungen zu den acht Schritten kann man bei Torsten Schwarz unter http://www.absolit.de/Social-Media-Marketing.htm nachlesen.

Mir fehlen noch einige Punkte wie beispielsweise Ziele definieren.  Auch bin ich mir nicht sicher, ob der Einstieg in Twitter als erste Maßnahme für viele nicht zu schwer ist. Ich schlage oft den Einstieg mit einem Weblog vor. Das ist einfach zu bedienen und liefert schon Content für Twitter. Allerdings ist ein Weblog sicher auch aufwendiger.

Fest steht: Jeder unternehmerische Einstieg in die Social Media Welt muss gut überlegt und individuell geplant sein.

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Last-Minute-Preis für Twitter Seminar

Geschrieben am Dienstag, 29. Juni 2010 von Frank Baermann

Heute erlaube ich mir einen Hinweis in eigener Sache: Für meinen Serminarvortrag “Twitter für Unternehmen” heute abend in Baesweiler bei Aachen sind noch Restplätze frei, es gibt seit dem Wochenende einen Last-Minute Preis von 49 EUR inkl. MwSt.

In dem Seminar erkläre ich die Grundlagen von Twitter, zeige an Live-Beispielen, wie Twitter funktioniert und wie andere kleine und mittelständische Unternehmen den Dienst bereits erfolgreich nutzen. Am Ende können Sie für sich entscheiden, ob Twitter in Ihrem Marketing eine Chance bekommt – das Wissen ist jedenfalls dann vorhanden.

Ort und Zeit sowie Anmeldung erfolgt über http://www.amiando.com/Twitterseminar.html

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Dax-Konzernen sind in Netzwerken aktiv

Geschrieben am Sonntag, 27. Juni 2010 von Frank Baermann

Gerade eben bin ich auf eine interessante Umfrage der WirtschaftsWoche unter den 30 größten börsennotierten Unternehmen zum Thema Social Media gestoßen. Diese besagt, dass 21 Konzerne den Kurznachrichtendienst Twitter nutzen und 17 betreiben eine Fanpage in Facebook. YouTube verwenden 16 Großunternehmen. Nur fünf der 30 Dax-Firmen nutzen virtuelle Plattformen überhaupt nicht, darunter Commerzbank und der Rohstoffkonzern K+S.

Interessant sind auch die Einsatzgebiete von soziale Plattformen im Netz: 21 der befragten Konzernen nutzen soziale Plattformen für Kommunikation und PR, 16 für Marketing und Kundenmanagement. 7 Konzerne sind dort mit dem Ziel Vertrieb und Kundenservice aktiv, 11 Unternehmen wollen mittels Facebook, Xing oder LinkedIn neue Mitarbeiter finden.

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