Frank Bärmann

Good bye XIKOM, hello con|publica

Geschrieben am Mittwoch, 01. September 2010 von Frank Baermann

Die Historie meiner geschäftlichen Tätigkeit reicht bis ins Jahr 2000 zurück. Viele wissen vielleicht, dass ich eigentlich aus der PR-Branche komme und Journalist bin. Als vor einigen das Web 2.0 entstand, faszinierte mich das neue soziale Internet so sehr, dass ich 2008 darauf meine Firma aufbauen wollte. In vergangenen Jahr wurde die PR-Sparte aixpressive aber wieder so aktiv, dass ich beide “Labels” XIKOM und aixpressive eigentlich parallel laufen lassen wollte. Doch nun habe ich mich entschlossen, einen Namen für beide Bereiche zu führen: con publica.

con publica ist spanisch und bedeutet “Mit der Öffentlichkeit” – und genau das ist es, was meine Dienste sowohl im Public Relations als auch im Bereich Social Media Relations erreichen sollen: Die Beziehung von Unternehmen zur Öffentlichkeit aufbauen und optimieren. Dazu nutze ich entweder die klassischen PR-Instrumente oder die modernen Social Media Kanäle oder beides. PR und Social Media wachsen immer mehr zusammen.

Begrüßen Sie mit mir die neue Agentur für Social Media & Public Relations con|publica.

E-Mail-Marketing für StartUps: Was es bei Newsletter & Co. zu beachten gilt

Geschrieben am Mittwoch, 25. August 2010 von Frank Baermann

Die Herren von Clever Elements, dem Anbieter einer guten Softwarelösung für E-Mail Marketing, haben einen kleinen Artikel zum Thema E-Mail-Marketing für StartUps veröffentlicht. Darin geben sie noch einmal Einblick in Tipps und Tricks rund um das E-Mail Marketing, sehr verständlich und präzise, mit Praxistipps versehen.

Wie man Abonnenten gewinnt
Da man nur E-Mail Werbung an einen Adressaten versenden darf, mit dem man entweder bereits in einer Geschäftsbeziehung steht oder der den Newsletter ausdrücklich und am besten nachweisbar dokumentiert abonniert haben muss, ist die Gewinnung von neuen Adressen heikel.

Der Praxistipp lautet: Wenn Sie unter Neu-Abonnenten interessante Preise ausloben, können Sie den Datenbestand rasch ausbauen. Denn das macht das Abonnieren zusätzlich attraktiv.

Wie man mit dem eigenen E-Mail-Marketing Nutzen stiftet
Ziel ist es, nicht nur neue Abonnenten (Leser) zu gewinnen, sondern auch zu halten. Deshalb muss man mit dem Newsletter einen Nutzen stiften. Nur wer den Leser zuverlässig mit nützlichen Informationen via E-Mail-Marketing versorgt, hat beste Chancen, Kaufabsichten oder Beratungsbedarf aufzubauen.

Der Praxistipp lautet: Bauen Sie sich einen Redaktionsplan auf. Formate wie „5 Fragen an Experte A“, „Der aktuelle Kommentar zur Branchendiskussion B“ oder „Kunde C setzt unser Produkt so und so ein“ lassen sich mit wenig Aufwand produzieren und schaffen Vertrauen.

Soziale Netzwerke steigern Reichweite von E-Mail-Marketing
Social Media-Links zu Twitter, Facebook, XING und Co. erhöhen die Reichweite von E-Mail-Marketing. Das ist bewiesen.

Der Praxistipp lautet: Binden Sie nach jedem Abschnitt die Icons der für ihre Branche relevantesten drei bis fünf Social-Networks ein – direkt mit den entsprechenden Parametern zum Weiterempfehlen verbunden.

Regelmäßigkeit ist wichtig
Das wissen die Zeitungen und Magazine: Nur wer regelmäßig erscheint, hält die Leser bei der Stange. Professionelle E-Mail Marketing Lösungen helfen beim Management.

Der Praxistipp lautet: Setzen Sie sich einen wiederkehrenden Termin in den Kalender und planen Sie dabei genug Vorbereitungszeit mit ein. Falls Sie darauf angewiesen sind, dass ihnen Andere Inhalte zuliefern, dann setzen Sie einen weiteren Termin rechtzeitig vorher, der Sie daran erinnert, diese Inhalte anzufordern.

Kommt der Newsletter beim Leser wirklich an und ist er lesbar?
Wer Outlook nutzt, kennt das Problem. Manche E-Mails werden geblockt oder inkorrekt dargestellt. Andere E-Mail Clients haben das Problem auch. Durch die wachsende SPAM Problematik werden die Clients und die SPAM Filter immer restriktiver.

Der Praxistipp lautet: Registrieren Sie sich E-Mail-Konten bei den populären Freemailern wie Google Mail, GMX, Web.de und Hotmail und kontrollieren Sie regelmäßig, ob und wie ihr Newsletter angekommen ist. Installieren Sie neben Outlook auch andere populäre Clients. Versuchen Sie auch, ihren Newsletter einmal auf anderen Betriebssystemen zu sehen als dem, das Sie selbst installiert haben.

Mehr Praxisttipps gibt es unter http://www.gruenderszene.de/marketing/e-mail-marketing-fur-startups-was-es-bei-newsletter-co-zu-beachten-gilt

10 Schritte zum Pressesprecher im Web 2.0

Geschrieben am Mittwoch, 18. August 2010 von Frank Baermann

Im Blog meine Kollegen Klaus Eck (eck-kommunikation.de) fand ich dieser Tage einen schönen Artikel zum Thema PR 2.0. Darin stellt er bzw. seine Mitarbeiterin Anika Geisel vor, wie PR im Web 2.0 Zeitalter aussehen muss.

Spannend fand ich vor allem die 10 Schritte zu Pressesprecher(innen) im PR 2.0. Ich möchte die 10 Schritte nur stichwortartig wiedergeben. Wer alle lesen möchte, darf gerne dort vorbei schauen.

1. Echtzeit-Monitoring – permanent Beobachtung der digitalen Umwelt eines Unternehmens
2. Netzwerken – Zuhören und sowohl online als auch offline mit den wichtigsten Multiplikatoren vernetzen
3. Mitmachen – der Pressesprecher ist aktiv als Markenbotschafter für das Unternehmen
4. Mindset verändern – Pressesprecher müssen umdenken und Social Media Tools ganz selbstverständlich in meinen Berufsalltag integrieren.
5. Weiterbilden – Stetig die neuesten Entwicklungen beobachten, mich verändern und Neues lernen
6. Integration – Social Media ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung der Pressearbeit
7. Transparenz – kein Pseudonym oder Fake-Account
8. Krisen-PR
9. Persönlichkeit – authentisch und natürlich im Social Web agieren
10. Agenda-Setting – Themen setzen, Botschaften gezielt platzieren und die Reputation des Unternehmens positiv beeinflussen

Wissensdefizite bei Online-PR und Social Media bei Agenturinhaber, Pressesprechern und PR-Fachleuten

Geschrieben am Freitag, 06. August 2010 von Frank Baermann

Laut einer Meldung, die ich im Portal marktforschung.de gefunden habe, sehen mehr als zwei Drittel (70 Prozent) der deutschen Agenturinhaber, Pressesprecher und PR-Fachleute ihren größten Weiterbildungsbedarf bei den Themen Online-PR und Social Media. Das ergab die aktuelle Blitzumfrage “Aus- und Weiterbildung in Kommunikation und PR” der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. Mehr als 1.100 Branchenkenner haben mitgemacht.

Weiterhin berichtet diese Meldung darüber, wie die Agenturinhaber, Pressesprecher und PR-Fachleute ihre Seminar- und Weiterbildungsanbieter recherchieren und auswählen.

Interessant finde ich, wie unterschiedlich die Menschen ihr Fachwissen erhalten und erweitern. Branchenkenner entnehmen ihr Fachwissen heute zu gleichen Teilen aus Fachzeitschriften (57 Prozent) und dem Internet (56,1 Prozent).

Leiter von Kommunikationsabteilungen oder auch Agenturinhaber dagegen greifen vermehrt zu Fachbüchern , um Wissen zu vertiefen (42,3 Prozent). Und Pressesprecher informieren sich auf Veranstaltungen eines Berufsverbandes (37 Prozent).

Jeder dritte PR-Berater besucht zur Auffrischung seines Wissens vor allem Seminare von Weiterbildungsanbietern (37,3 Prozent).

Buchtipp: “Die Ich-Sender – Das Social Media-Prinzip” von Wolfgang Hünnekens

Geschrieben am Montag, 02. August 2010 von Frank Baermann

“Schön, dass Sie das sind! Ich hatte schon befürchtet, dass Sie zu spät oder gar nicht kommen.”
So ungewöhnlich beginnt das letzte Buch, das ich diese Woche zu Ende gelesen habe. Es ist das Buch ” Die Ich-Sender – Das Social Media-Prinzip – Twitter, Facebook & Communities erfolgreich einsetzen”.
Das Buch wollte ich unbedingt haben und es hat sich gelohnt. Zwar schreibt Wolfgang Hünnekens tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber das, was er schreibt, hat Hand und Fuß.

Zu allererst drängt sich die Frage auf, was denn ein “Ich-Sender” ist. Nun, Wolfgang Hünnekens sieht den Menschen im Mittelpunkt der Social Media Welt. Alles hängt von der Person ab, die twittert, bloggt, Facebook oder XING nutzt. “SIE sind der Dreh- und Angelpunkt dieser Kommunikation. SIE müssen tätig werden. SIE übernehmen die Redaktion, die Moderation und die Administration und können als einzelne Person mehr Menschen erreichen als manche Zeitung oder TV-Sender”, spricht er den Leser an.

Den Einstieg schafft Hünnekens über eine Geschichte mit seinem Schulfreund Max, der Marketingchef eines Automobilherstellers in Deutschland ist und vor einer riesigen Pleite mit der Neueinführung einer Luxuskarosse steht. Hünnekens soll Max helfen und erklärt ihm, was er falsch gemacht hat und was er besser machen könne. Und da sind wir schon mittendrin im Social Media Universum. Zuhören und Mitmachen ist die Devise.

Dann stellt Hünnekens die verschiedenen wichtigen Instrumente und Plattformen der Social Media Welt vor – Newsletter, Blogs, Twitter, Soziale Netzwerke, Podcasts, Wikis. In seiner weiterhin eher flapsigen Schreibweise stellt er die Vorteile dieser Werkzeuge dar, zeigt, wie man sie nutzt und wo die Fallstricke sind. Immer wieder begegnen wir Max und seinem Autokonzern.

156 Seiten hat das Buch, ist ein Taschenbuch, kostet 17,90 und lohnt sich wirklich. Interessierte können es hier bei amazon bestellen.

Hier wird Kundenservice noch “groß” geschrieben

Geschrieben am Dienstag, 27. Juli 2010 von Frank Baermann

Auch Kundenservice und Kundenorientierung gehört heute zum Marketing eines Unternehmens. “Wer den Kunden nicht ehrt, ist seines Geldes nicht wert”, ist eine etwas abgewandelte Form einer alten Regel. Ich habe in den letzten Wochen mit zwei Unternehmen zu tun gehabt, bei denen Kundenorientierung noch “groß” geschrieben wird. Es handelt sich um das Unternehmen codeoperator und cmaxmedia.com.

codeoperator ist eine kleine Softwareschmiede, die sich auf die Programmierung eigener Apps für iPhone, iPod-touch oder iPad spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet selbst die App für professionellen Aufgabenverwaltung co.Task an. Ich habe mir diese kostenpflichtige App – die ich übrigens sehr empfehlen kann – installiert und hatte Probleme mit der Verbindung zu Outlook. Diese Verbindung wird über einen kostenlosen Connector zwischen iPhone und Outlook hergestellt. Nach unzähligen E-Mails, einigen neuen Versionen des Connectors hat es dann irgendwann geklappt. Seitdem läuft co.Task einwandfrei. Ich muss schon sagen, dass ich zwar eine Lösung des Problems erwartet hatte, aber die Hilfe des Support schon Klasse war. Hier kann sich so mancher Support-Mitarbeiter des großen Softwarehäuser eine Scheibe abschneiden.

Letzte Woche wollte ich eine Facebook App installieren, mit der ich Büchertipps in meine Unternehmensseite einbinden kann. Es gibt eine nette App von AmazonBooks, offenbar programmiert von der Firma cmaxmedia.com. Auch hier hatte ich lediglich angefragt, ob diese Anwendung nicht auf der Seite, sondern nur im Facebook Profil läuft. Der Geschäftsführer Markus Eder antwortete mir und erklärte, dass es tatsächlich so sei. Eine Einbindung in Seiten sei geplant. Einen Tag später war die Applikation verändert und an meine Bedürfnisse angepasst. Ich konnte problemlos die Büchertipps in meine Seite einbinden. Klasse.
So muss es sein, dann klappt es auch mit den Kunden. Vielen Dank.