Fallstricke der deutschen Sprache: Getrennt- und Zusammenschreibung

hands-460872Wie heißt es richtig? „kennen lernen“ oder „kennenlernen“? „spazieren gehen“ oder „spazierengehen“? Oft stehen Blogger, Redakteure oder einfach Textschreiber, die für die Internetseiten eines Unternehmens verantwortlich sind, vor diesen und ähnlichen Herausforderungen. Gibt es dafür eine Regel?

Es gibt drei Fälle, in denen man über die Getrennt- und Zusammenschreibung entscheiden muss:

  1. Bei der Verbindung eines Verbs mit einem anderen Verb
  • Bei einer Verbindung aus zwei Verben werden diese getrennt geschrieben, z.B.: spazieren gehen
  • Die Verbindungen mit „bleiben“ oder „lassen“ erlauben es Ihnen, zwischen Getrennt- und Zusammenschreibung zu wählen, d.h. „liegen bleiben“ oder „liegenbleiben“. Dies gilt auch für „kennen lernen“ bzw. „kennenlernen“.
  1. Bei der Verbindung eines Verbs mit einem Partizip
  • In der Regel werden Verbindungen aus einem Partizip und einem Verb zusammengeschrieben.
  • Steht das Partizip jedoch an erster Stelle, so erfolgt i.d.R. Getrenntschreibung: „Zu meinem Geburtstag habe ich einen Duden geschenkt bekommen“. Hier ist das Partizip „geschenkt“ und das Verb „bekommen“.
  • Die Verbindung mit „sein“ hingegen erfordert eine Getrenntschreibung z.B. „dabei sein“.
  1. Bei der Verbindung eines Verbs mit einem Adjektiv
  • Wenn die Verbindung eines Verbs mit einem Adjektiv zu einer neuen Gesamtbedeutung führt, die über die Bedeutung der einzelnen Bestandteile hinausgeht, so werden beide Wörter zusammengeschrieben. Ein Beispiel: „Paul ist krankgeschrieben“. Die Zusammensetzung aus dem Adjektiv „krank“ und dem Verb „schreiben“ führt in diesem Fall zu einer neuen Gesamtbedeutung.
  • Wenn eine neue Gesamtbedeutung nicht eindeutig entsteht, so kann getrennt- ODER zusammengeschrieben werden: „Wir sollten uns über die Wochenendplanung klarwerden/klar werden“.
  • Ist die mit dem Adjektiv beschriebene Eigenschaft ein Ergebnis der mit dem Verb beschriebenen Tätigkeit, so können Sie zwischen Getrennt- und Zusammenschreibung wählen: „ Du hast meine Pralinenschachtel ja einfach leer gegessen/leergegessen“!

Mit diesen Regeln können Sie ab jetzt immer sauber zusammenschreiben oder getrenntschreiben.

Quelle: Textbroker Academy

4 Tipps, wie E-Mails und Newsletter noch sicherer zugestellt werden können

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Schätzungsweise mehr als 54 Milliarden Spam-Mails täglich gelangen weltweit in die Postfächer. Ein Problem, das auch seriöse E-Marketer betrifft, denn die Angst vor schadhaften Spam-Mails sorgt für immer strengere Spamfilter, die mitunter auch vor verschickten Newslettern und E-Mailings nicht Halt machen. Für Unternehmen wird es somit immer schwerer die eigene Zielgruppe zu erreichen.
Eine international durchgeführte Studie des französischen E-Mail-Service-Providers Mailjet zeigt, dass bereits rund 71 Prozent der deutschen Marketing-Entscheider besorgt um die Zustellung ihrer E-Mails sind, sie aber im Vergleich zu ihren französischen und amerikanischen Kollegen deutlich weniger über aktuelle Spam-Richtlinien und -Entwicklungen informiert sind. Über 60 Prozent der Verantwortlichen wissen über aktuelle Trends und Gesetzgebungen nur unzureichend Bescheid.

Alexis Renard, Gründer und Geschäftsführer von Mailjet, zeigt, wie Unternehmen ihren Spam Score niedrig halten und die Zustellungsrate ihrer Mailings somit deutlich erhöhen können:

Sender-Reputation und zertifizierte Versandserver
Der IP-Adresse kommt beim Versand von E-Mails und Newslettern eine gewichtige Rolle zu: Eine erfolgreiche Zustellung scheitert oft daran, dass bestimmte IP-Adressen mit Spam-Aktionen in Verbindung gebracht werden. Unternehmen sollten deshalb schon bei der Auswahl eines Versand-Providers besonders aufmerksam sein. Gerade günstige Anbieter und deren IP-Adressen werden gern von professionellen Spammern genutzt. Es ist deshalb empfehlenswert, sich beim Versand-Provider eine eigene IP-Adresse zu sichern oder zumindest zu überprüfen, welche anderen Unternehmen die gleiche IP-Adresse verwenden werden. Leider ist es inzwischen ohne besonderen Aufwand möglich, andere Absender-Adressen für den Versand zu nutzen. Es wurden jedoch einige Authentifizierungs-Verfahren wie zum Beispiel das Sender Policy Framework (SPF), die Domain Keys Identified Mail (DKIM) oder die Domain-based Message Authentification, Reporting and Conformance (DMARC) entwickelt, um dieses Problem zu vermeiden. Diese können bei guten Providern individuell eingeschaltet werden und erhöhen somit die Chance, auch wirklich im Posteingang der Empfänger zu landen.

Einfaches Opt-in und Opt-out statt Adressenkauf
Auch der Zukauf von Empfängeradressen zur Vergrößerung der eigenen Mailinglisten entpuppt sich sehr häufig als Garant, um auf Spam-Listen registriert zu werden. Auf diese Weise zugängliche Empfängerlisten sind oft verbrannt, weil sie schon von Spammern genutzt wurden. Nachhaltig erfolgsversprechend ist der Aufbau von eigenen Mailinglisten mit Hilfe von Double-Opt-Funktionen, die nur Empfänger mit echtem Interesse enthalten.

Aber Vorsicht: Aber auch bei qualifizierten Empfängern kann es zu Problemen kommen, wenn diese keine Unternehmensnachrichten mehr erhalten möchten. Versteckte oder nicht vorhandene Unsubscribe Links sorgen für Verärgerung bei den Empfänger und bergen das Risiko, dass E-Mails manuell als Spam markiert werden. Ein Klick des Empfängers genügt, um eine E-Mail als Spam zu melden. Passiert das häufiger, blockiert der Dienstanbieter die Zustellung der betreffenden E-Mail oder sogar den Absender komplett.
Der Unsubscribe Link sollte deshalb stets leicht zu finden und deutlich zu erkennen sein. Des Weiteren ist die Aufforderung des Versenders in der Bestätigungsmail die Absender-Adresse nach erfolgreicher Registrierung, in das Adressbuch aufzunehmen, ein sicherer Weg für eine optimale Zustellungsquote.

Doppelt abgesichert mit Black- und Whitelisting
Blacklists filtern die E-Mails systematisch nach bestimmten Ausdrücken, Stichworten oder Absendern und sortieren als negativ eingestufte Inhalte aus. Viele Spamfilter arbeiten mit voreingestellten Blacklists. Das Problem dieser Methode besteht jedoch darin, dass es immer wieder vorkommt, dass Spam als vertrauenswürdige E-Mail erkannt wird und umgekehrt. Eine doppelte Absicherung versprechen zertifizierte Organisationen wie die Certified Senders Alliance (CSA), deren Mitglieder sich verbindlich verpflichten, ausschließlich seriöse und rechtlich einwandfreie Mailings zu versenden. Die auf dieser sogenannten Whitelist eingetragenen E-Mail-Versender werden von den meisten E-Mail-Providern automatisch als vertrauenswürdig eingestuft.

Automatischer Spamcheck vor dem Versand für verbesserte Zustellquote
Vor jedem Versand von E-Mails und Newslettern ist ein Spamcheck zu empfehlen. Er liefert wertvolle Informationen zur Verbesserung der E-Mail und gibt an, ob die Nachricht die bekanntesten Spamfilter passiert hat oder nicht. Professionelle Versandtools zeigen zudem auf, wie die Zustellrate des Aussandes zusätzlich verbessert werden kann. Zum Beispiel ist ein sogenanntes unsauberes HTML ein Indiz für Spam. Spamfilter identifizieren Junk-Mails sehr oft anhand der geringen Qualität ihrer Programmierung. Mit Hilfe von professionellen Providern können Versender ihre Mails in hochwertigen HTML-Templates aufbereiten und die Zustellungsquote ihrer Mails dadurch erheblich verbessern.

Bild: pixabay / geralt / CC0 Public Domain

Wie du mit Plugins die Reichweite deiner Blogbeiträge erhöhst

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Jeder Blogger möchte so viele Leser wie möglich gewinnen. Jeder Blogger möchte, dass seine Blogposts mit Backlink in den sozialen Netzwerken verbreitet werden. Das bringt neue Leser, Aufmerksamkeit und ein gutes Google-Ranking.

Ich nutze seit einiger Zeit ein paar Plugins für mein Blogsystem WordPress, mit dem ich die Verbreitung meiner Blogbeiträge deutlich erhöhe.
Zum einen sind das die Social Plugins wie „2 Click Social Media Buttons“ oder “Shareaholic”.

Diese bieten den Lesern die Möglichkeit, durch einen bzw. zwei Klicks den ganzen Blogbeitrag in ihren Netzwerken zu teilen. Shareaholic ist hier besonders geeignet, weil es eine Vielzahl an Netzwerken und Plattformen zur Auswahl hat. Hierrunter sind natürlich Twitter, Facebook, Google+ und XING zu finden. Aber auch Tumblr, Pinterest, Instagram, LinkedIn stehen zur Verfügung, wenn der Blogbetreiber das will. Bei jedem Teilen wird ein Backlink und z.B. bei Twitter der Vermerk @conpublica als Erwähnung automatisch gesetzt.

Einen riesengroßen Effekt hatte bei meinen Blogs das Plugin „Click To Tweet“ mit dem einzelne Kernaussagen hervorgehoben und einzeln zum Zitat bei Twitter angeboten werden können. Setzt man diese Funktion gezielt ein, z.B. um am Ende eines Absatzes eine Zusammenfassung in einem Satz anzubieten oder eben ein besonderes Zitat, wird man sich über viele Tweets mit Backlink und Erwähnung freuen können. Wichtig ist, bei dem zu zitierenden Zitat auf die 140 Zeichen-Grenze zu achten. Sonst wird der Text bekanntlich abgeschnitten.

Probiert es aus, es funktioniert, wenn man dieses Plugin sinnvoll einsetzt.

Aufruf zur Teilnahme an einer Umfrage zum Thema E-Mail-Marketing

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Heute ging mir die Anfrage einer Studentin zu, die für ihre Bachelor-Arbeit zum Thema E-Mail-Marketing im E-Commerce eine Online-Umfrage durchführt und Teilnehmer sucht.

Konkret sind sowohl Onlineshop-Betreiber und Onlineshop-Nutzer eingeladen, an der kurzen Umfrage teilzunehmen.
Ziel der Bachelor-Arbeit ist es, die Nutzung von Newslettern und Autorespondern der Shopbetreiber den Nutzungswünschen und -gewohnheiten der Endkunden gegenüberzustellen.

Hier der Link zur Umfrage für Shopbetreiber und Newsletter-Versender und für Onlineshop-Nutzer und Newsletter-Empfänger.

Die Umfrage dauert ca. 5-10 Min. und läuft bis zum 03.04.2015.
Studienteilnehmer erhalten (auf Wunsch) nach Ende der anonymen Umfrage die Ergebnisse der Studie per Mail.

Ich bitte um rege Teilnahme, egal ob Ihr Empfänger von E-Mail Newslettern oder Onlineshop-Betreiber und Versender von Newslettern seid.

Foto: einzmedia / pixelio.de

Infografik: 5 Tipps, wie Sie aus Kunden Fans machen

Kunden sind wichtig – ohne Kunden könnte kein Unternehmen überleben. Aber heute geht es um mehr. Für nachhaltigen Erfolg muss man aus Kunden Fans, Fürsprecher machen. Damit sind nicht die sogenannten Facebook-Fans gemeint, sondern die loyalen Kunden, die Sie weiter empfehlen, die wiederkommen. Viele Unternehmen haben das verstanden, einige noch nicht. Hier ist eine kleine Infografik zum Thema “Kunde oder Fan?” von http://ideevisuell.de. Darin finden Sie fünf Tipps, wie Sie aus Kunden Fans machen.

Übrigens: Solche tollen Infografiken macht unser Partner ideevisuell.de gerne auch für Sie!

3 Vor- und Nachteile beim Einsatz von Erklärvideos

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Das Erklärvideo ist ein Online Marketing Tool, das immer bedeutender für die heutige Unternehmenskommunikation wird. Unterstützt durch das Konsumverhalten im digitalen Wandel, erfreuen sich Online Videos immer mehr Aufmerksamkeit. Doch nicht nur Unterhaltungsvideos werden gerne geschaut, auch der Einsatz von Video Content in der Marketingstrategie eines Unternehmens trägt zu steigenden Kennzahlen bei.
Doch lohnt sich ein Erklärvideo auch für Ihr Unternehmen? Die Vorteile und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sprechen für sich. Aber Vorsicht! Auch diese Nachteile müssen Sie bedenken.

Die Vorteile eines Erklärvideos

Wieso das Erklärvideo so erfolgreich ist? Hier die Top 3 Vorteile beim Einsatz eines Erklärvideos:

  1. Das Erklärvideo – Der Trend im Online Marketing
    Durch die digitale Transformation hat sich im Business Bereich sehr viel verändert. Auch das Kundenverhalten ist im fortlaufenden Wandel, viele Kaufprozesse geschehen online, die Konsumenten sind digital fixiert.
    Durch diesen Wandel müssen Unternehmen ihre Kommunikation entsprechend anpassen. Neue Tools für die Online Kommunikation sind gefragt. So entwickelte sich das Erklärvideo zum Trend, den wohl auch die großen DAX Unternehmen mit hervorgerufen haben, wie eine aktuelle Studie zeigt.Das Erklärvideo unterstützt das Konsumverhalten der Internetnutzer, sicherlich ein Faktor der stark zum Erfolg beiträgt. Während das Online Video immer beliebter wird, sinkt gleichzeitig auch die Zuneigung für textlastigen Content, was sicherlich auch mit dem gefühlten Zeitmangel der Menschen zu tun hat.
  2. Das Erklärvideo ist ein sehr kostengünstiges, aber zugleich erfolgreiches Tool
    Betrachtet man die durchschnittlichen Kosten eines Erklärvideos, wird man schnell einen enormen Preisunterschied zu anderen Werbemitteln feststellen. Während man bei professionellen Fernsehspots sehr tief in die Tasche greifen muss, können sich ein Erklärvideo auch mittelständische und sogar Startup Unternehmen leisten, ohne den Anspruch auf Professionalität streichen zu müssen.
    Mit Hinsicht auf die Professionalität muss sich das Erklärvideo jedoch auf keinen Fall hinter anderen Werbemitteln verstecken. Das Fernsehen hat gerade wegen des Millionen Publikums eine enorme Streurate, was bedeutet, dass die Spots häufig die gewünschte Zielgruppe verfehlen. Das Erklärvideo erzielt durch die spezielle Zielgruppenanpassung eine sehr geringe Streuung, auch eine geschickte Platzierung trägt unter anderem dazu bei.
  3. Das Erklärvideo steigert die Conversion Rate
    Was genau ist überhaupt die Conversion Rate? An der Conversion Rate lässt sich ablesen, wie viele Website Besucher tatsächlich eine Transaktion tätigen, also ob und wie nach dem einholen von Informationen gehandelt wird.
    Das Erklärvideo lässt diesen Anteil der Nutzer ansteigen, da in einer kleinen Zeitspanne von meist 90 Sekunden alle relevanten Informationen über ein Produkt simpel übermittelt werden. Durch die Übermittlung der Mehrwerte wird die Kaufbereitschaft beim Kunden deutlich gesteigert. Durch geschickte Platzierung des Videos werden die Nutzer schnell auf das Video aufmerksam, so kann man sich von Mitbewerbern abheben.Um möglichst hohe Aufmerksamkeit mit Ihrem Video zu erlangen, ist eine gute SEO Optimierung hilfreich. Je besser Ihr Video in der Suchmaschine platziert ist, desto mehr Nutzer werden darauf aufmerksam.

Die Nachteile eines Erklärvideos

Auch das Erklärvideo hat natürlich gewisse Nachteile, die wir Ihnen nicht verheimlichen wollen.

  1. Bei der Videoproduktion können grobe Fehler unterlaufen
    Ist ein Erklärvideo schlecht produziert, kann das fatale Auswirkungen auf Ihr Image haben. Ein schlechtes Video kann die Folge von verschiedenen Fehlern bei der Videoproduktion sein. Beispielsweise kann ein unprofessioneller Sprecher zu einer unseriösen Wirkung führen. Fehler können sich natürlich auch bei professionell arbeitenden Agenturen einschleichen, weshalb Sie Ihr finales Video unbedingt genauestens auf Fehler überprüfen sollten.Häufig entstehen diese Fehler jedoch wegen fehlendem Know How bei der Produktion. Der wichtigste Bestandteil des Videos ist das Skript. Nur mit einem überzeugenden Skript, in dem die Kunden zielgenau angesprochen werden, kann man überzeugen. Dafür muss man die Zielkunden natürlich genauestens kennen. Sie sollten immer im Hinterkopf behalten, dass das Erklärvideo einen Teil Ihrer Corporate Identity darstellt, ein unprofessionelles Erklärvideo schadet daher mehr als es nutzt.Falls Sie kein Know How im Erklärvideo Bereich besitzen, sollten Sie deswegen unbedingt auf professionelle Hilfe zurückgreifen. Sie bekommen nicht nur ein professionelles Erklärvideo, Sie sparen sich außerdem viel Zeit und Arbeit.
  2. Keine automatische Reichweitenvergrößerung
    Das Erklärvideo ist ein Online Marketing Tool, garantiert aber noch keine automatischen Besucherströme auf Ihre Webseite. Um Ihr Erklärvideo an Ihre Zielgruppe zu bringen müssen Sie es entsprechend platzieren. Der Traum vom viralen Video Hit ist leider nur wenigen vergönnt und schwer planbar. Nutzen Sie also alle zur Verfügung stehenden Kanäle wie Social Media, Video Plattformen und Ihre Email Liste, um Ihr neues Video zu verbreiten.
  3. Erstellung dauert länger als bei anderen Content Formen
    Der Entstehungsprozess eines Erklärvideos benötigt wie oben erwähnt einige Vorbereitungszeit. Gerade beim Video Skript sollten Sie genau planen. Im Gegensatz zu anderen Inhalts Formaten wie Texten oder Bildern, zum Beispiel als Infografik, ist die Produktion natürlich aufwändiger und teurer. So sollten Sie für spontane Inhalte eher auf andere Formate zurückgreifen. Insbesondere für häufig wiederkehrende Erklärungen und Ereignisse eignet sich aber das Erklärvideo besonders gut, weil es durch auditiven und visuellen Kanal besonders effektiv ist.
    Auch in Ihrem Unternehmen gibt es garantiert Erklärungsbedarf, wenn Ihnen keine Gründe dafür einfallen, fragen Sie doch einfach bei ihren Kunden nach.

Bevor Sie ein Erklärvideo erstellen, sollten Sie also noch einmal diese 3 Vor- und Nachteile bedenken.

Der Autor:
Marius Kropp ist Online Video Marketing Experte bei Videoboost. Er bloggt regelmäßig auf dem Videoboost Blog  zu den neuesten Trends rund um das Erklärvideo

Ich hasse das „Danke fürs Folgen“

Twitter ist erneut im Hype. Ich erzählte bereits vor einigen Wochen, dass ich Twitter ganz toll finde und Facebook Sch***e. Nun muss ich in Sachen Twitter eine Einschränkung machen, sozusagen ein Appell an alle Twitterer. Es wird immer mehr zur Unart, sich für das Folgen und sogar für Retweets beim anderen zu bedanken. Oft geschieht das als Antwort, meistens sogar als Direktnachricht. Das ist SPAM, liebe Leute. Wenn sich jeder beim mir bedanken würde, dem ich folge, würde mein Twitter-Posteingang überquellen. Lasst das bitte sein. Wenn ich jemanden folge, dann tue ich dies, weil ich das will. Dafür muss man sich nicht bedanken. Und für Retweets erst recht nicht.

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Danke sagen als Antwort, gleich mit Angebot geht gar nicht.

 

Einige senden sogar direkt Angebote als Direktnachricht, z.B. visit our website for more information oder machen unmoralische Angebote und bieten mir 50.000 neue Follower an. Auch das ist unerlaubte Belästigung. Hier sind es aber meisten internationale Twitterer oder Spambots, denen man eh nicht ans Zeug flicken kann.

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Danke sagen als DM mit Werbung ist SPAM.

 

Wer aber als Twitter Nutzer sowas macht, läuft Gefahr, abgemahnt oder gemeldet zu werden.

Twitter ist Social Media, und Social Media beruht auf freiwillige Likes, Shares, Retweets etc.

DANKE.

Wikipedia-Tool entdeckt Broken-Links und fehlende Belege – eine Chance für einen Backlink aus der Enzyklopädie?

Wikipedia ist eine der stärksten Internetseiten, die es gibt. Egal, was man bei Google eingibt, fast immer wird ein Eintrag aus der Wikipedia angezeigt. Eigentlich wünscht sich jedes Unternehmen, dort genannt zu werden. Denn ein Link aus der Enzyklopädie auf die Webseite ist fast unbezahlbar.

Doch die Regeln sind streng. Und das ist auch gut so. Einfach so mal einen Artikel über das eigene Unternehmen oder Produkt einzutragen, geht nicht. Die Wächter sind eisern und hartherzig. Denn der Sinn und Zweck ist eben der einer Enzyklopädie.

Auf der anderen Seite ist die Community immer auf Hilfe neuer Autoren und aufmerksamer Leser angewiesen. Denn Links in vorhandenen Artikel gehen kaputt, Artikel werden unaktuell und müssten überarbeitet werden, es fehlen Bilder und Belege an vielen Stellen etc.

Wer sich nun dort aktiv einbringt und beim Auffinden von kaputten Links, fehlenden Belegen oder Bildern hilft, kann hier viel gewinnen. Im Idealfall hat man ein eigenes Bild beizusteuern oder gar einen Blogbeitrag, der als Beleg dienen kann. Dann ist ein Link aus dem Wikipedia Bildarchiv oder dem zu überarbeitenden Beitrag sicher und auch legitim.

Aber Achtung: Es geht hier nicht darum, über eine Hintertür die eigene Webseite oder den eigenen Blog in Wikipedia zu platzieren. Es geht hier darum, die Artikel zu überarbeiten, zu verbessern und durch Quellen zu untermauern. Wenn als Beleg eine eigene Seite den Wikipedia Richtlinien entspricht, umso besser. Ein Mißbrauch fliegt fast immer auf, denn jede Änderung innerhalb der Wikipedia wird durch einen erfahrenen Autoren genehmigt, bevor sie online geht. Also muss der Link zu der entsprechenden Seite wirklich passen und dem Leser Nutzen bringen. Eine Firmenwebseite taugt nichts. Ein Blogartikel könnte funktionieren, ein Fachartikel, der irgendwo veröffentlicht wurde, ebenso.
Wer hingegen versucht, unnützen Content in Wikipedia einzuschleusen, wird schnell sanktioniert.

Jetzt ist die Frage, wie man Artikel findet, die einerseits thematisch zum eigenen Geschäft und Kompetenzbereich passen und andererseits einer Überarbeitung wegen fehlender Aktualität, fehlendem Beleg oder defektem Link bedürfen.

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Warum Facebook immer schlechter wird und Twitter immer besser

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Es kommt nicht so oft vor, dass ich in meinen Blog eine persönliche Meinung oder Sichtweise publik mache. In diesem Fall muss ich mir den Frust von der Seele reden und meine Erfahrungen teilen.

Ich meine, dass Facebook immer schlechter wird für Marketingzwecke und Twitter immer besser.

Facebook ist offenbar so sehr darauf bedacht, Geld zu verdienen, dass der sogenannte EdgeRank immer mehr dazu führt, dass Fanpages an organischer Reichweite verlieren. Angeblich sind die großen Marken besonders davon betroffen. Aber auch kleine und weniger populäre Seiten erreichen oft kaum noch Leute bei Facebook.
Natürlich liegt das vor allem an den Inhalten, die man postet. Gute Inhalte werden gerne geteilt, kommentiert, geliked. Das wiederum macht den EdgeRank besser.

Meine aktuellen Erfahrungen zeigen aber, dass die gleichen Inhalte, die ich fast identisch auf Facebook und Twitter verbreite, bei Facebook keine Reaktion hervorrufen, bei Twitter aber immer wieder Retweets und Favs.

Ok, bei Facebook hat meine Seite 300 Fans, bei Twitter folgen mir 1013 Follower. Das sind mehr als dreimal so viele Leute. Auch Twitter filtert die Beiträge in den Timelines. Dennoch haben meine Tweets in den letzten 28 Tagen rund 500 Leute pro Tag erreicht (13972 Impressionen insgesamt). In der gleichen Zeit hatte meine Fanpage eine durchschnittliche Reichweite von 22 Leuten pro Tag (346 Personen insgesamt). In Prozenten sind das ca. 50% der Gesamtfollower zu ca. 7,3% der Gesamtfans im Tagesdurchschnitt.

Ein weiterer Faktor spricht für Twitter: Während ich mit den gleichen Beiträgen bei Twitter kontinuierlich neue Follower gewonnen habe, blieb meine Fanzahl deutlichst konstant. Kein Wunder, wenn auch nur 22 Fans die Beiträge lesen können und diese dann nicht teilen.

Es sind also eine Vielzahl von Faktoren, die zusammenspielen und mir das Gefühl geben, dass Twitter rockt und Facebook echt lahm geworden ist – zumindest bei mir.

Und ich weiß, dass es vielen anderen genauso geht. Oder?

Über Nullwörter, Füllwörter, Flickwörter und Blähwörter

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Eigentlich kennt man sie nur bei den Politikern. Nullwörter, Füllwörter, Flick-, Un- oder Blähwörter und Sätze ohne Aussage. Mit Floskeln, Reden um den Brei und Sätzen ohne irgend einen Mehrwert kämpfen sie sich durchs Leben. Aber mal ehrlich: Nutzten Sie nicht auch manchmal solche Wörter wie “Im Prinzip, sozusagen, anscheinend, voraussichtlich, außerdem, bestenfalls, …”?

In der PR und Werbung sind diese Nullwörter nicht unüblich. Doch sie sind eigentlich verpöhnt und sogar verboten. Denn Journalisten können mit “cirka, etwa, sozusagen, voraussichtlich” nichts anfangen. Ebenso sind Steigerungen und Superlative verboten. Beste, schnellste, wichtigste etc. Es sei denn, man kann diesen Superlativ beweisen.

Die Textakademie hat mal wieder einen grandiosen Textertipp veröffentlicht, der sich mit Nullwörtern und Sätzen ohne Aussage beschäftigt.

Darin wird erklärt, welchen Schaden die Nullwörter anrichten können und wie man sie richtig entfernt.
Aber Achtung: Nicht alle füllenden Wörter sind unwichtig.
Einige Worte wie aber oder doch stellen Gegensätze oder Abhängigkeiten dar. Sie verbinden Sätze oder verleihen ihnen eine bestimmte Intonation. Zwei Beispiele:

“Ich habe dir das doch schon gestern gesagt.” Ohne Füllwort: “Ich habe dir das gestern gesagt” – hört sich anders an, oder?
“Er ist nicht zufrieden, aber glücklich.” Dieser Satz geht ohne “aber” gar nicht. Es müssten dann zwei Sätze sein. “Er ist nicht zufrieden, er ist glücklich.” Auch das hört sich anders an als es gemeint ist.

Eine Liste mit Füllwörtern finden Sie hier. Hier gibt es auch schöne Beispiele, wann Füllwörter notwendig sind.

Ich würde mich gegebenenfalls freuen, wenn Sie sich unter Umständen dazu entscheiden könnten, einen Kommentar mit Beispielen solcher Wörter und Ihren Erfahrungen abzugeben. Danke.

Foto: pixabay.com / geralt / CC0 Public Domain