XING: Gute Profilfotos, schlechte Profilfotos

XING hat vor wenigen Tagen endlich! Das lang erwartete Update der Anzeige der Profilfotos durchgeführt. Die Fotos sind jetzt überall quadratisch zu sehen, und zwar nicht nur auf dem eigenen Profil, sondern auch in den Netzwerkneuigkeiten, in den Suchergebnissen oder im Rahmen von Events und Gruppen auf XING.
Im Profil werden die Fotos nun auch größer zu sehen, was schon länger durch einen grauen Rahmen angedeutet wurde. So will man dem Trend der Nutzung mobiler Geräte (vor allem Tablets) und Bildschirmen mit hoher Auflösung nachkommen.

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Alle rechteckigen Fotos wurden von XING automatisch umgestellt. Wer bereits ein gutes Foto mit seinem Konterfei in der Mitte und guter Auflösung eingestellt hatte, muss eigentlich nichts tun. Wer ein Bild in sehr niedriger Qualität nutzt oder ein Foto, auf dem er rechts oder links am Rand zu sehen war, dem kann es nun passieren, dass die neue Darstellung suboptimal wirkt.

XING stellt übrigens bis auf weiteres einen Link zur Verfügung, über den man das alte, rechteckige Bild herunterladen kann. Den Link, über den ihr zu Ihrem alten Profilbild gelangt, findet ihr sowohl in einem Hinweis im Profil als auch in der Editieransicht. Dann einfach Bild neu hochladen und einen anderen Bildausschnitt wählen.
Das neue Bild ist nicht nur quadratisch, sondern kann auch hochauflösend sein. Die optimale Größe für das neue XING-Profilbild beträgt 1024 X 1024 Pixel. Die Datei kann bis zu 20 MB groß sein.

Weitere Infos gibt es im XING-Blog.

Wenn ihr schon Ihr XING-Profilbild prüft und vielleicht darüber nachdenkt, ein neues Fotos hochzuladen, solltet ihr einige Dinge beachten. Ich habe ein paar Tipps und Beispiele dazu gesammelt.

  1. Bei XING geht es um Business-Kontakte. Lasst das Foto für XING-Profil immer von einem Experten (in diesem Fall Fotografen) erstellen. Absolutes No-Go sind Selfies oder Freizeitbilder, z.B. mit Sonnenbrille und Short.
  2. Jetzt, wo die Bilder quadratisch und hochauflösend sind, sollte das Bild 1024 X 1024 Pixel haben und kann ruhig 300dpi aufweisen. Ihr könnt ja bis zu 20 MB hochladen.
  3. Achtet darauf, dass euer Gesicht in der Mitte des Fotos  etwas nach links positioniert ist, weil XING unten rechts ein relativ großes grünes Feld mit dem Grad des Kontaktes einfügt. Achtet zudem darauf, dass eure Augen zu sehen sind und lächelt. Wer will schon mit ernsten, griesgrämigen Personen zu tun haben.
  4. Wählt für das Foto ein Outfit, das zu euch (also eurem Typ, eurem Image) passt, aber auch zu eurer Branche und Position. Berufskleidung ist kein Problem, z.B. für Handwerker.

Im Rahmen meiner Recherche für meinen Vortrag über XING für Personaler bei der Zukunft Personal 2014 bin ich einer Hamburger Fotografin begegnet, die alte und neue XING-Fotos gesammelt hat. “Alt” bedeutet, bevor die Leute zu ihr gekommen sind, “neu” bedeutet eben nachdem.
Beatrice Hermann hat mir freundlicherweise einige dieser Fotos zur Verfügung gestellt. Sie zeigen, was eine professionelle Fotografie ausmacht.

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Ich muss allerdings zugeben, dass diese Fotos noch dem alten Layout der rechteckigen Fotos entsprechen. Viele dieser Fotos würden auch im quadratischen Format funktionieren. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Beatrice Hermann!

Nehmt also das XING-Update der Profilfotos zum Anlass, euer Foto zu prüfen und im Zweifel gleich ein neues, aktuelles beim Fotografen um die Ecke machen zu lassen.

[Nachtrag]
XING fügt z.B. in Forenbeiträgen von euren Kontakten ein grünes Feld unten rechts ein. Wenn das Gesicht in der Mitte oder etwas rechts positioniert ist, überdeckt das Feld Teile des Gesichts. Deshalb sollte das Gesicht etwas links im Quadrat positioniert werden. Hier einige Beispiele, wie das grüne Feld wirken kann.

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Das kleine 1×1 der Werbeträger

Egal ob als Einzelunternehmer oder große Firma, um das Thema Werbung Mithilfe von Flyern, Broschüren, Katalog oder Plakate kommt man kaum herum. Damit diese Printmedien optimal eingesetzt werden können, gibt es die unterschiedlichsten Werbedisplays. Angefangen von einfachen Tischaufstellern aus Acryl bis hin zu großen Bodenprospektständer, bieten diese Displays ausreichend Raum, für die Ideen des Werbetreibenden.

Bedingt durch diese Vielfalt an Produkten, kann es mitunter etwas Zeit in Anspruch nehmen, das passende zu finden. In der folgenden Übersicht werden einige der wichtigsten Lösungen aufgezeigt um Ihnen die Suche nach dem richtigen Produkt zu erleichtern.

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affenblog zeigt, wie du den perfekten Blogartikel schreibst

Für einen langjährigen Blogger wie mich (KMU-Marketing-Blog ist vergangene Woche acht Jahre alt geworden!) ist es ein alter Hut. Doch junge Blogger wissen oft nicht recht, wie man einen Blogbeitrag richtig verfasst. Mein Blogger-Kollege Vladislav Melnik hat sich in seinem Affenblog darüber Gedanken gemacht, wie man den perfekten Blogartikel schreibt. Diese Gedanken sind in Form von 15 einfachen Schritten in eine Infografik eingeflossen.
Den Blogger unter meinen Lesern lege ich diese Infografik sehr ans Herz.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich viele dieser sicher guten Tipps nicht immer umsetze. So benötige ich z.B. keine 6 Stunden für einen Artikel. Da ich insgesamt fünf Blogs redaktionell betreue, würde ich in diesem Fall nichts mehr anders tun. Und leben kann ich vom Bloggen noch nicht. Wichtig ist, dass man eine eigene, authentische Schreibe beim Bloggen findet, dass man gut recherchiert (sonst ist die Reputation schnell im Eimer) und dass man die Leser anspricht. Ebenfalls besonders viel Wert lege ich auf gute Bilder. Diese werden entweder gekauft und oder selbst geschossen. Achtet unbedingt auf die Urheber- und Nutzungsrechte.

Also, hier kommt wie versprochen die Infografik von Vladislav Melnik.

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Google My Business – Mit einem Werkzeug alle Google Dienst bedienen

Wer als Unternehmer in der Vergangenheit irgendwo mit Google in Kontakt gekommen ist, kennt das Problem. Ein Eintrag in Google Places (jetzt Google Local), ein Profil bei Youtube, eine Seite bei Google+, ein Konto bei Google Adwords, ein Konto bei Google Analytics usw. Alle Profile, Konten und Seite müssen irgendwie gepflegt werden.

Hier hat sich Google etwas einfallen lassen und Google My Business gestartet. Von einem Dienst aus ist eine schnelle und unkomplizierte Präsentation des eigenen Unternehmens über sämtliche Dienste des Internetriesen Google möglich. Nach wie vor ist die Nutzung komplett kostenlos und die Verknüpfungsmöglichkeiten sind vielfältig. Es ist jedoch auf eine kreative Darstellung des Unternehmens zu achten und ein gewisser Wiedererkennungswert zielführend.

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Vortrag – wie man mit XING Mitarbeiter gewinnt – Tipps und Tricks für Personaler.

Mal ein anderes Thema: Auf der Zukunft Personal 2014 in der vergangenen Woche habe ich einen Vortrag gehalten über XING für Personaler. Darin habe ich einige Tipps und Tricks verraten, wie man als Geschäftsführer oder Personalleiter mit XING besser Mitarbeiter findet. Diesen Vortrag wollte ich hier meinen Lesern zu Verfügung stellen:

Der Zusammenhang von Kundenbeziehungsmanagement und Wissensmanagement

Nur Unternehmen, die sich professionell und vollumfänglich um ihre Kunden kümmern, haben heute noch Erfolg. Die Beziehung zum Kunden ist wichtiger denn je. Deshalb ist Customer-Relationship-Management (CRM) unverzichtbar für jede Unternehmensgröße. Diese Systeme sammeln die Daten über den Kunden, archivieren sämtliche Informationen Kontakte und auch die Wünsche in Datenbanken. Mit diesem Wissen sollen zukünftige Kundenansprachen optimiert und erleichtert werden. Deshalb kann man CRM-Systeme durchaus auch als Wissensmanagement bezeichnen.

Wissensmanagement wird laut Wikipedia als „methodische Einflussnahme auf die Wissensbasis eines Unternehmens (organisatorisches Wissensmanagement) bzw. der eigenen Person (Persönliches Wissensmanagement)“ verstanden. „Unter der Wissensbasis werden alle Daten und Informationen, alles Wissen und alle Fähigkeiten verstanden, die diese Organisation bzw. Person zur Lösung ihrer vielfältigen Aufgaben hat oder haben sollte.“#

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Infografik zeigt Wege zur Optimierung der E-Mail Zustellbarkeit

Schon lange nicht mehr kommen sämtliche E-Mails, die von jemandem abgesendet werden auch bei allen Empfängern an – Gott sei Dank. Aus Sicht der Empfänger ein Segen, dass es so gute Spamfilter gibt. Aus Sicht der seriösen Unternehmen, die mit E-Mail Marketing betreiben wollen, ein Fluch. Denn leider gehen viel zu viele eigentlich abonnierte Werbe- und Transaktionsmails mit ins Spam-Filter-Netz. Ein Weg dies zu verhindern stellen professionelle Whitelists dar. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat eine Infografik entwickelt, die die Marktsituation und damit einhergehende Probleme aufzeigt und die Lösungsansätze der führenden Whitelistinganbieter gegenüberstellt.

Empfehlungsmanagement: Warum Sie mit Empfehlungsempfängern besonders gut umgehen sollten

Jede Empfehlung ist ein Vertrauensbeweis. Wer sein Empfehlungsgeschäft systematisch aufbauen will, sollte also viel Wert auf verlässliche Höchstleistungen legen. Außerdem gilt es, nicht nur mit seinen Empfehlern, sondern auch mit den Empfehlungsempfängern umsichtig umzugehen.

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Google+ und ich – ob wir noch Freunde werden?

Google+ und ich – wir werden wohl keine Freunde mehr. Das ist einfach so. Irgendwie finden der Dienst und ich nicht zueinander. Warum? Dazu eine kleine Geschichte.
Google+ muss man haben, wenn man im Social Media Marketing aktiv ist, heißt es. Das hatte ich auch 2012 mit einer eigenen Google+ Seite getan. Mittlerweile sind dort 21 Follower und über 7000 Seitenaufrufe zu verzeichnen. Eigentlich nicht viel, aber ausbaufähig.

Seit wenigen Wochen hat Google aus meinem ehemaligen Places Eintrag nun eine eigene Google+ Seite für ein lokales Geschäft angelegt. Die sah ich plötzlich in meinem Adminpanel. Warum das plötzlich so war, keine Ahnung. Zwei Jahre war von der Seite nichts zu sehen.

Im Grunde sind Google Local Seiten ja gut. Sie sorgen für den Maps-Eintrag und zeigen das Unternehmen in der lokalen Suche innerhalb der Suchmaschine.
Also, so habe ich das gelernt, beantragte ich die Zusammenlegung der beiden Seiten. Pustekuchen. Etwa zwei Wochen später, vergangenen Montag rief mich die liebe Mutter Google an, und erzählte mir, dass eine Zusammenlegung nicht möglich sei, weil ich die erste Google+ Seite als Marke angelegt hatte. Dumm gelaufen, das hatte ich vergessen.

Nun, man schlug mir freundlicherweise vor, dass ich doch beide Seiten behalten solle, weil doch Google Local Seiten wichtig seien für lokale Unternehmen. Stimmt. Aber zwei Google+ Seiten sind dämlich und verwirren die Kunden und Interessenten nur.

Was tun? Ich richtete dieser Tage nun die neue Google Local Seite ein und beginne, diese parallel zu pflegen. Die 21 Follower der alten Seite kann ich dadurch informieren, dass ich diese in die Kreise der neuen Seite aufnehme. Die ersten haben auch schon reagiert. Um sie nicht zu verwirren, gibt es einen Eintrag und diese Blogpost.

Was mich besonders ärgert – und deshalb werden wir eben keine Freunde mehr, Google+ und ich – der gesamte Content der vorhandenen Seite kann nicht übertragen werden. Eigentlich nicht nachvollziehbar. Sollte ich also wechseln und die alte Seite irgendwann löschen, so wären alle Postings futsch.

Tja, die Verwirrung mit Google+ ist immer wieder groß. Dafür sorgen die Damen und Herren aus Irland schon.

Oder kennt jemand einen Trick, den ich nicht kenne?

XING macht Impressum wieder rechtssicher

Vor einigen Wochen geisterte eine neue Meldung durch die Medien und das Web zum Thema “XING Impressen sind unzulässig und abmahnbar”. Den Meldungen zufolge hatte das Landgericht Stuttgart ein Urteil getroffen, in dem es den vorgegebenen Impressumslink bei XING als rechtlich unzulässig ansah. Damit waren vorerst alle XING-Nutzer für Abmahnungen durch Mitbewerber freigegeben. Details zu dem Urteil findet ihr im Artikel von Rechtsanwalt Thomas Schwenke.

Im Grunde ging es darum, der Link nur durch ein Hinunter-Scrollen erreicht werden konnte und zu unauffällig gestaltet sei.

Nun hat XING nachgebessert und den Impressumslink im persönlichen Profil nach oben geholt in den Sichtbereich und deutlich die Schriftgröße vergrößert. Man sieht den Link nun direkt.

Es bleibt zu hoffen, dass XING den Anforderungen des LG Stuttgart nun gerecht wird, damit alle XING-Nutzer, die ihr Profil irgendwie geschäftlich und gewerbsmäßig nutzen, wieder ruhig schlafen können.