Tina Gallinaro hat wieder zu einer Blogparade aufgerufen, dieses Mal geht es um Twitter und warum ich das Netzwerk liebe. Liebe Tina, hier ist mein Beitrag.

Über meine Liebe zu Twitter habe ich schon mehrmals berichtet. Im Frühjahr 2015 z.B. hatte ich berichtet, dass Twitter für das Marketing immer besser wird und Facebook immer schlechter. Das liegt daran, dass es für Unternehmen immer schwieriger wird, bei Facebook eine vernünftige organische Reichweite zu erreichen. Damals äußerte ich den Verdacht, dass Facebook deshalb die Auslieferungsquote für Beiträge absichtlich senkt, um Werbung zu verkaufen. Der Verdacht erhärtete sich, als ein Kunde, der lange Zeit eine hohe Reichweite hatte, nach dem Schalten von Anzeigen bei Facebook drastisch mit der organischen Reichweite eingebrochen ist.

Nun, heute geht es aber um Twitter. Auch auf Twitter als Unternehmen lastet der Druck des wirtschaftlichen Erfolgs. Auch Twitter will Geld verdienen. Doch nach wie vor habe ich nicht das Gefühl, dass Twitter absichtlich die Reichweite meiner Tweets senkt, nur damit ich Anzeigen schalte.

Bei Twitter erreiche also viel mehr Menschen. Das ist der erste Grund.

Twitter kommt meiner Art, Informationen zu konsumieren, sehr entgegen. Schnell mal zwischendurch die Nachrichten scannen, Neuigkeiten lesen und eine Statusmeldung absetzen, das ist mein Ding.

Durch die Kürze der Beiträge kann man die Informationen regelrecht scannen. Das geht einfach schneller.

Apropos schneller. Ich liebe Twitter, weil es schnell ist. Menschen auf der ganzen Welt verbreiten Nachrichten als erstes über Twitter. Auf die vielen Beispiele will ich gar nicht eingehen.

Ich liebe Twitter deshalb auch so, weil ich hier Antworten bekomme. Die gleichen Beiträge, die ich auch bei Facebook und Google+ veröffentliche, führen bei Twitter zu Retweets, Likes und Replies. Warum wohl? Vermutlich, weil ich dort die Menschen erreiche, die meine Nachrichten interessant finden. Das funktioniert übrigens auch bei XING und LinkedIn ganz gut.

Ich merke also, dass sich jemand für meine Themen interessiert. Das tut gut.

Extrem nützlich finde ich die Listen bei Twitter. Über Listen kann man themensortiert recherchieren und anderen folgen, ohne sie gleich zu folllowen.

Das einzige, was bisher nervig war, ist nun auch bei Twitt verschwunden. Die Tatsache, dass Bilder und Videos einen Teil der Wertvollen 140 Zeichen auffressen. [siehe Blogbeitrag von letzter Woche]

Twitter ist einfach genial.

Übrigens: Ich denke wirklich darüber nach, meine Facebook-Fanpage abzuschalten. Da tut sich gar nichts. Dann kann ich es auch lassen.

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